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Freiburg darf weiter hoffen

SID
Donnerstag, 28.11.2013 | 21:22 Uhr
Francis Coquelin (l.) erzielte den wichtigen Siegtreffer zum 2:1-Endstand
© getty
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Dank des ersten Sieges auf internationalem Parkett darf der SC Freiburg auf die Fortsetzung seines "Europa-Abenteuers" im neuen Jahr hoffen. Durch das hart erkämpfte 2:1 (1:0) bei Slovan Liberec hat das Team von Trainer Christian Streich den Einzug in die K.o.-Runde der Europa League wieder selbst in der Hand.

Youngster Matthias Ginter (23.) und Francis Coquelin (73.) öffneten mit ihren Toren die Tür für das "Endspiel" gegen die Spanier am 12. Dezember, in dem Freiburg sogar ein Punkt für die Runde der letzten 32 reichen könnte.

Sergej Rybalka verkürzte für Liberec (81.). Die punktgleichen Tschechen, die aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs die schlechtere Ausgangslage gegenüber dem SC haben, treten bei Estoril Praia in Portugal an.

Vor 8800 Zuschauern und bei Minustemperaturen im Stadion U Nisy begann der von Verletzungen geplagte und auf fünf Positionen veränderte Tabellen-16. der Bundesliga selbstbewusst. Zunächst fehlte den Zuspielen auf Ex-Nationalspieler Mike Hanke, der als einzige Spitze agierte, aber die nötige Präzision.

Torchancen eher Mangelware

Die Gastgeber stellten dem jungen SC-Team eine kompakte Abwehr entgegen und lauerten auf Konter. Torchancen blieben deshalb in den ersten 20 Minuten Mangelware. Eher zufällig prüfte Christian Günter Liberec-Keeper Premysl Kovar mit einer verunglückten Flanke (22.).

Kurz darauf war dann Ginter nach einer Ecke mit einem gefühlvollen Heber zur Stelle und sorgte für Jubel unter den rund 1400 mitgereisten Freiburger Fans. Auf der Gegenseite hielt SC-Torwart Oliver Baumann gegen Rybalka (25.).

Im Vergleich zum 1:0 bei Eintracht Braunschweig am vergangenen Samstag baute Streich sein Team erneut um. Verletzungsbedingt verzichten musste der 48-Jährige beim Tabellenvierten der tschechischen Liga neben Julian Schuster (Ermüdungsreaktion im Fuß), Jonathan Schmid, Admir Mehmedi (beide Knieprobleme), Vladimir Darida (Bauchmuskelzerrung) und Mensur Mujdza (Sehneneinriss) auch auf die gesperrten Nicolas Höfler und Karim Guédé, die beim 0:0 in Estoril vom Platz geflogen waren.

Dafür durften die eigentlich für die Regionalliga vorgesehenen Nicolai Lorenzoni und Sebastian Kerk erneut Europa-League-Luft schnuppern.

Spannende Schlussphase

Auch mit der Führung im Rücken gelang es den Gästen nicht, mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen. Liberec versuchte immer wieder, vor allem über die linke Freiburger Abwehrseite zum Torerfolg zu kommen.

Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Martin Hansson (Schweden) intensivierte das Team von Trainer Jaroslav Silhavy seine Bemühungen, nach 51 Minuten rettete der Pfosten nach einem Schuss von Michael Rabusic für die in dieser Phase unsicher wirkenden Freiburger. Sechs Minuten später verpasste wieder Rabusic den Ausgleich.

Gut 20 Minuten vor dem Abpfiff war dafür auf der Gegenseite der vom FC Arsenal ausgeliehen Coquelin zur Stelle, der die starke Flanke von Christian Günter per Kopf verwertete. Nach dem Anschlusstreffer verteidigte Freiburg in einer spannenden Schlussphase mit großem Kampf den knappen Vorsprung.

Beste Freiburger waren Ginter und Günter, bei den Gastgebern überzeugte Jiri Fleisman.

Liberec - Freiburg: Die Daten zum Spiel

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