Europa League - 1. Spieltag

Bayer zum Auftakt mit enttäuschenden Remis

SID
Donnerstag, 20.09.2012 | 23:07 Uhr
Simon Rolfes (l.) und Lars Bender kamen mit Bayer zu Hause nicht über einen Punkt hinaus
© Getty
Advertisement
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit BVB-BMG, S04 & SVW
Eredivisie
Live
Utrecht -
PSV
Serie A
Live
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Live
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Live
Sheffield Wed -
Sheffield Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
St. Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Brügge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk Split -
Lokomotiva Zagreb
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland

Wenige Zuschauer, keine Tore und eine erneut schwache Leistung: Für Bayer Leverkusen endete die Rückkehr in die ungeliebte Europa-League nach einem Jahr Abwesenheit in einer großen Enttäuschung. Die Werkself kam gegen die Südamerika-Auswahl vom ukrainischen Klub Metalist Charkiw nicht über ein 0:0 hinaus und wurde ihrer haushohen Favoritenrolle in Gruppe K kaum gerecht.

Vor der Minuskulisse von 15.322 Zuschauern - so wenig waren letztmals vor zwei Jahren zu einem Pflichtspiel in der BayArena gekommen - blieb die Wiedergutmachung nach dem Bundesliga-Fehlstart mit zwei Niederlagen in drei Spielen aus. Und das gegen einen Gegner, den die Rheinländer vor zwei Jahren noch deutlich in die Schranken gewiesen hatten (2:0 und 4:0).

Damit muss sich Bayer vor dem zweiten Gruppenspiel beim norwegischen Klub Rosenborg Trondheim am 4. Oktober schon gehörig steigern, soll das Überwintern in der zweiten Klasse Europas ohne große Probleme geschafft werden. Als weiterer Gegner wartet noch Rapid Wien.

"Wir haben einen guten Eindruck gemacht, auch wenn es Phasen gab, in denen es nicht ganz so gut lief. Über weite Strecken war die Leistung aber in Ordnung", sagte Bayer-Trainer Sascha Lewandowski.

Rotation verpuffte ohne Wirkung

Im 158. Spiel der Bayer-Europacupgeschichte würfelte Teamchef Sami Hyypiä seine Mannschaft kräftig durcheinander und rotierte im Vergleich zum 0:3 bei Meister Borussia Dortmund am vergangenen Samstag gleich fünf neue Spieler in die Startelf. So fanden sich etwa Nationalspieler Andre Schürrle und Gonzalo Castro zunächst auf der Ersatzbank wieder.

Doch von der großen Trotzreaktion war zunächst nichts zu sehen. Die Mannschaft von Teamchef Sami Hyypiä war gegen die mit neun gebürtigen Südamerikanern angetretenen Gäste zwar um Spielkontrolle bemüht, allerdings fehlte es in der Defensive an Durchschlagskraft.

So blieben echte Torchancen in den ersten 45 Minuten Mangelware. Ein abgeblockter Schuss des Japaners Hajime Hosogai (2. Minute) und ein Flugkopfball von Stefan Kießling (6.) waren nicht wirklich eine Gefahr für das Tor von Alexander Gorjainow, dem einzigen echten Ukrainer im Team von Charkiw.

Erste Chance durch Renato Augusto

Gefährlicher wurde es da schon, als Renato Augusto den Metalurg-Schlussmann mit einem 15-Meter-Schuss prüfte (36.) oder als Ömer Toprak nach einer Ecke kurz vor dem Pausenpfiff völlig freistand, einen kontrollierten Schuss aber nicht zustande brachte.

Der Gegner schaute dagegen eher selten im Bayer-Strafraum vorbei. Einzig bei einem Schuss von Jonathan Cristaldo musste Bayer-Torhüter Bernd Leno einmal eingreifen (11.).

Das gleiche Bild bot sich den wenigen Zuschauern auch im zweiten Durchgang. Es fehlte an zündenden Ideen, um die dicht gestaffelte Hintermannschaft der Gäste zu überwinden. Das Spiel plätscherte vor sich hin.

Nichts erinnerte mehr an die Champions-League-Abende aus der Vorsaison, als in der Gruppenphase Erfolge gegen den späteren Sieger FC Chelsea, FC Valencia und RC Genk eingefahren wurden, ehe im Achtelfinale gegen den FC Barcelona das Aus kam.

Frühe Wechsel

Nach gut einer Stunde korrigierte Hyypiä seine Marschrichtung und brachte Schürrle und Castro ins Spiel. Und kurz darauf bekam er gar so etwas wie eine Torchance zu sehen, als Karim Bellarabi den Ball aus gut 16 Metern neben das Tor setzte (65.).

In der Schlussphase hatten die Leverkusener eine Großchance: Erst scheiterte Bellarabi (82.) zweimal am Torhüter, dann schoss Nationalspieler Schürrle an die Latte. Es war einer der wenigen Höhepunkte in einer niveauarmen Partie.

Bayer vs. Charkow: Die Daten

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung