Europa League: Gruppenphase - 4. Spieltag

Marica: "Wir können uns gar nicht richtig freuen"

SID
Freitag, 05.11.2010 | 15:22 Uhr
Harter Einsatz: Ciprian Marica muss nach seinem Platzverweis gegen FC Getafe erstmal aussetzen
© Getty
Advertisement
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit BVB-BMG, S04 & SVW
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheffield Wed -
Sheffield Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
St. Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Brügge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk Split -
Lokomotiva Zagreb
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland

Während der VfB Stuttgart sich in der Bundesliga schwer tut, läuft es in der Europa League bislang optimal. Nach dem vierten Sieg im Vierten Spiel stehen die Schwaben mit sechs Punkten Vorsprung an der Spitze der Gruppe H.

Nach dem hoffnungsvollen Auftritt beim FC Getafe meldete sich sogar ein "Königlicher" beim VfB Stuttgart. "Ich bin überzeugt davon, dass die Mannschaft genügend Potential hat, um aus dieser schwierigen Situation wieder rauszukommen", sagte Real-Madrid-Star Sami Khedira, der seinen früheren Kollegen einen Besuch im madrilenischen Mannschaftsquartier abgestattet hatte. Wie der VfB-Tross richtete der Nationalspieler den Blick trotz des hochverdienten 3:0 (1:0)-Erfolges in der Europa League schon wieder auf die trockene Pflicht: Den Abstiegskampf in der Bundesliga.

Denn nach dem Sturmlauf durch die Gruppenphase der Europa League will der VfB Stuttgart nun auch in der Liga wieder auf Kurs kommen. "Wir können uns gar nicht richtig freuen", sagte etwa Torschütze Ciprian Marica, in den Köpfen der Schwaben schwirre schon die nächste große Aufgabe am Sonntag gegen Werder Bremen (17:15 Uhr im LIVE-TICKER).

Nächste Runde sicher erreicht

Trainer Jens Keller zumindest war sich am Donnerstagabend sicher, dass der Knoten bei seiner Mannschaft geplatzt sei: "Entscheidend ist, dass der Schwung jetzt da ist." Dass nun zumindest die europäische Last von den Schultern der Stuttgarter abgefallen ist, kann nur von Vorteil sein.

Nach dem vierten Sieg im vierten Gruppenspiel steht bereits vor den beiden abschließenden Partien bei den Young Boys Bern (1.Dezember) und gegen Odense BK (16.Dezember) fest, dass der VfB die Runde der besten 32 erreicht hat. Ab jetzt heißt es Abstiegskampf für den deutschen Meister von 2007. Präsident Erwin Staudt hatte schon vor der Partie betont, dass die Situation in Stuttgart "noch nie so kritisch gewesen" sei.

Positiv stimmte den VfB-Tross nach dem engagierten Auftritt vor lediglich 5.000 Zuschauern im madrilenischen Vorort vor allem die wiedergewonnene spielerische Frische. "Ich bin hochzufrieden mit der heutigen Leistung der Mannschaft", lobte Keller, der nach der Entlassung von Christian Gross erst sein sechstes Pflichtspiel als Cheftrainer leitete. Auch Manager Bobic habe der "Auftritt der Mannschaft gefallen. Die Mannschaft war taktisch gut eingestellt und hat beherzt gespielt".

VfB-Lazarett will nicht schrumpfen

Gegen weitgehend harm- und ideenlose Spanier hatte Keller schon in der Startformation durchblicken lassen, dass dem kommenden Bundesligaspiel mehr Bedeutung zugemessen werde. Die Nationalspieler Cacau, Christian Träsch und zunächst Christian Gentner bekamen eine Pause, dafür durften U21-Nationalspieler Patrick Funk und  neben dem wiedergenesenen Kapitän Matthieu Delpierre von Anfang an ran. Marica (26.), Joker Timo Gebhart (64.) und Martin Harnik (76.) bescherten den hochkonzentrierten Stuttgartern schließlich das ersehnte Erfolgserlebnis.

Die weiße Weste auf Europas Bühne wird den Schwaben nun "Selbstvertrauen für das nächste Spiel" geben, hofft Gentner. In der Bundesliga stehen nach Bremen die Tabellennachbarn 1. FC Kaiserslautern und der 1. FC Köln auf dem Programm. Tabellenplatz 16 und lediglich sieben Punkte aus zehn Spielen können den VfB trotz des Durchmarschs in der Europa League nicht zufrieden stellen. "An diese Partie müssen wir anknüpfen", forderte auch Keller.

Sorgen bereitet dem VfB-Coach weiterhin das nicht schrumpfen wollende VfB-Lazarett. Besonders in der Innenverteidigung läuten die Alarmglocken: Zu den angeschlagenen Delpierre, Georg Niedermeier und Khalid Boulahrouz gesellte sich am Donnerstag auch noch Nationalspieler Serdar Tasci, der mit Verdacht auf Muskelfaserriss länger auszufallen droht. Auch deshalb prüfen die Klub-Verantwortlichen momentan angeblich die Verpflichtung des 21 Jahre alten Brasilianers Welinton von Flamengo Rio de Janeiro.

FC Getafe - VfB Stuttgart: Die Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung