Fussball

Mauro Icardi "blamiert" Inter Mailand - Streit mit Beraterin Wanda Nara eskaliert

Von Ben Barthmann
Mauro Icardi wird Inter Mailand im Europa-League-Spiel am Donnerstag bei Rapid Wien nicht zur Verfügung stehen.

Inter Mailand hat Mauro Icardi die Kapitänsbinde abgenommen, nachdem der Spieler die Berufung in den Kader für die Partie gegen Rapid Wien in der Europa League (18.55 Uhr live auf DAZN) verweigerte. Der Streit zwischen Verein und Beraterin Wanda Nara scheint zu eskalieren.

"Er hat uns blamiert", sagte Trainer Luciano Spalletti über die Geschehnisse rund um Icardi. Am Mittwoch hatte der Verein bekanntgegeben, dass Icardi die Kapitänsbinde an Torwart Samir Handanovic übergeben müsse.

Icardi hatte sich kurz zuvor geweigert, in den Kader für das Rapid-Spiel am Donnerstagabend berufen zu werden. "Anschließend werden wir die richtigen Maßnahmen ergreifen, die der Situation angemessen sind", blieb Spalletti kryptisch bezüglich langfristiger Folgen des Streits.

Mauro Icardi verhandelt mit Inter Mailand: Verdopplung des Gehalts?

Seit einiger Zeit verhandelt Icardi mit Inter über einen neuen Vertrag. Nachdem zuletzt eine Verlängerung des bis 2021 datierten Arbeitspapiers in Aussicht stand, scheinen die Fronten nun verhärtet. Beraterin und Ehefrau Nara verlangt laut italienische Medien eine Erhöhung des Gehalts von 4,5 Millionen Euro auf rund zehn Millionen Euro jährlich.

Das würde bedeuten, dass Icardi in Italien hinter Cristiano Ronaldo (Juventus) zum Top-Verdiener des Landes aufsteigt. Gerechtfertigt werden soll diese Summe wohl unter anderem durch das laut Gerüchten bestehende Interesse von Real Madrid.

Icardi-Schwester greift Wanda Nara an

Beraterin Nara setzte zuletzt einige Spitzen in den Medien gegen Inter Mailand und die sportliche Führung rund um Ex-Juventus-Direktor Giuseppe Marotta. Diese wollen Icardi mit einer Verlängerung wohl die Ausstiegsklausel in Höhe von 110 Millionen Euro abkaufen, die im Juli 2019 aktiviert werden könnte.

Der Spieler scheint letztlich zwischen den Stühlen zu sitzen. "Inter erlaubt solche Attitüden nicht. Hättest du eine Person hinter dir, die sich wirklich um dich sorgt, würde das alles nicht passieren", wurde Icardis-Schwester Ivana Icardi von CN24 zitiert.

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