Freitag, 15.04.2016

Europa League, Viertelfinale

Sevilla schafft es schon wieder

Villarreal und Schachtjor Donezk zeigen sich keine Blöße und ziehen mit jeweils vier Toren souverän ins Halbfinale ein. In Sevilla wird es hingegen spannender. Erst im Elfmeterschießen setzen sich die Spanier durch und können weiter ihre Titelverteidigung anpeilen.

FC Sevilla gelang der Einzug ins Halbfinale erst durch ein Elfmeterschießen
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FC Sevilla gelang der Einzug ins Halbfinale erst durch ein Elfmeterschießen

FC Sevilla - Athletic Club 5:4 i.E. (1:2, 1:2, 0:0)

Tore: 0:1 Aduriz (57.), 1:1 Gameiro (59.), 1:2 Raul Garcia (80.)

Elfmeterschießen: 0:1 Raul Garcia, 1:1 Coke, 1:2 Viguera, 2:2 Krychowiak, 2:3 San Jose, 3:3 Konoplyanka, Benat Etxebarria scheitert an Soria, 4:3 N'Zonzi, 4:4 Susaeta, 5:4 Gameiro

Bereits in den ersten Minuten hatten beide Teams dicke Gelegenheiten zu verzeichnen, Bilbao-Torjäger Aritz Aduriz scheiterte aber aus spitzem Winkel (5.) genauso knapp wie Sevillas Adil Rami per Direktabnahme (9.).

In der Folgezeit entwickelte sich ein offenes Spiel, wobei die entscheidenden Momente noch ausblieben. Das änderte sich nach dem Pausentee schlagartig. Zunächst keimte bei den Gästen Hoffnung auf, als Aduriz mit seinem 33. Pflichtspieltreffer den Führungstreffer markierte (57.). Sevilla-Torwart Sergio Rico machte dabei keine gute Figur.

Die Antwort der Andalusier ließ nicht lange auf sich warten, Kevin Gameiro musste nach Zuspiel von Grzegorz Krychowiak nur noch den Schlappen hinhalten (59.). Ohne Aduriz, der mit einer Oberschenkelverletzung raus musste, erzwangen die Gäste dank eines Kopfballtreffers von Raul Garcia aber doch noch die Verlängerung (80.).

Nachdem die Partie auch in den folgenden 30 Minuten nicht entschieden werden konnte, ging es schließlich ins Elfmeterschießen. Dort verschoss Benat Etxebarria als siebter Schütze den entscheidenden Strafstoß und sorgte für großen Jubel beim Titelverteidiger.

Sparta Prag - Villarreal CF 2:4 (0:3)

Tore: 0:1 Bakambu (5.), 0:2 Castillejo (43.), 0:3 Bruno (45.), 0:4 Bakambu (49.), 1:4 Dockal (65.), 2:4 Krejci (71.)

Villarreal ließ die Gastgeber zu Beginn das Spiel machen, blieb aber auf der Lauer und schockte Prag nach fünf Minuten in Person von Cedric Bakambu (5.). Anschließend zogen sich die Gäste weiter zurück und ließen die Tschechen gewähren.

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Prag belagerte den gegnerischen Strafraum, spielte vor dem Tor aber zu schlampig. Diese Fahrlässigkeit bestrafte Villarreal vor dem Halbzeitpfiff mit einem Doppelschlag. Erst verwandelte Samu Castillejo (43.) einen Nachschuss gekonnt ins Eck, bis zwei Minuten später Bruno Soriano (45.) eine Ecke ins Tor der Gastgeber köpfte.

Nach dem Pausentee sorgte Bakambu (49.) mit seinem zweiten Tor endgültig für klare Verhältnisse - dachten zumindest die Spanier. Denn Prag gab rannte weiter an und belohnte sich durch Borek Dockal (65.) mit einem trockenen Flachschuss ins rechte Eck. Anschließend brachte Ladislav Krejci (71.) die Tschechen noch weiter ran. Doch alle Bemühungen reichten am Ende nicht. Villarreal brachte das Ergebnis über die Zeit und nimmt nun am Halbfinale teil.

Schachtjor Donezk - Sporting Braga 4:0 (2:0)

Tore: 1:0 Srna (25./ FE.), 2:0 Ferreira (42./ ET), 3:0 Kovalenko (50.), 4:0 Ferreira (73./ ET)

Nach dem 2:1-Sieg in Portugal ging der Champions-League-Teilnehmer aus Donezk als Favorit ins Rückspiel. In Lwiw spielte Sporting Braga aber zunächst mutig nach vorne und hätte gleich in der Anfangsphase einen Elfmeter bekommen müssen, als Schachtjors Kucher Gästeangreifer Hassan im Strafraum umsenste.

Nach einem Foul von Braga-Keeper Magalhaes an Viktor Kovalenko erklang der Pfiff wenig später aber auf der anderen Seite, Routinier Darijo Srna verwandelte ins rechte Eck (25.). Für die konterstarken Ukrainer eröffneten sich so natürlich noch mehr Räume, Ferreyra traf zunächst mit einem Lupfer nur den Außenpfosten (29.).

Als Braga-Verteidiger Ricardo Ferreira die Kugel vor der Halbzeit unglücklich ins Netz bugsierte, war das Spiel schließlich gelaufen. Der starke Kovalenko machte unter Mithilfe von Magalhaes den Deckel drauf (50.), ehe Ferreira mit seinem zweiten Eigentor endgültig zum Unglücksraben avancierte (73.).

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