Bayer will sich auf das Wesentliche konzentrieren

Schmidt gegen Sporting auf der Bank

SID
Mittwoch, 24.02.2016 | 16:26 Uhr
Roger Schmidt hat das Urteil akzeptiert
© getty
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Roger Schmidt wirkte völlig entspannt und präsentierte sich im schwarzen Trainingsdress als reumütiger Sünder. "Ich akzeptiere das Urteil, auch wenn ich es als sehr hart empfinde. Ich habe mich am Sonntag nicht gut verhalten und einen Fehler gemacht", kommentierte der Trainer von Bayer Leverkusen das Urteil des DFB.

Kurz vor dem Abschlusstraining seiner Mannschaft für das Zwischenrunden-Rückspiel in der Europa League am Donnerstag gegen Sporting Lissabon, bei dem er im Gegensatz zu den nächsten drei Ligaspielen auf der Bank sitzen darf, gelobte der Bayer-Coach Besserung: "Ich werde mich auch weiterhin für meine Spieler, für meine Mannschaft, für meinen Verein einsetzen - aber in einem Rahmen, der für die Schiedsrichter akzeptabel ist."

Anschließend hieß es für den 48-Jährigen so schnell wie möglich "business as usual". "Wir müssen uns jetzt auf das Wesentliche konzentrieren. Wir brauchen eine ähnliche Topleistung wie im Hinspiel, damit wir ins Achtelfinale einziehen", betonte Schmidt.

Die Urteile des DFB-Sportgerichts gegen Schmidt (Innenraumverbot für fünf Spiele, davon zwei auf Bewährung, 20.000 Euro Geldstrafe) und Sportchef Rudi Völler (10.000 Euro Geldbuße) überschatteten dennoch die Vorbereitung der Werkself, die nach dem 1:0 im Hinspiel eine Woche zuvor als klarer Favorit gilt.

Mecker-Duo allgegenwärtig

Während seit Sonntag nur das Duo "Trotzki und Motzki" unter dem Werkskreuz thematisiert wurde, versuchten Schmidt und seine Spieler am Mittwoch wieder zur Normalität zurückzukehren. "Das Thema ist abgehakt, wir schauen jetzt nur nach vorne", versicherte der zuletzt bärenstarke Nationalmannschafts-Kandidat Jonathan Tah, der einen offensiven Gegner mit "Vollgas-Fußball" erwartet. "Das Rückspiel kann noch sehr gefährlich werden", warnte auch Bayer-Routinier Stefan Kießling (32), zumal Bayer seit drei Heimspielen auf einen Sieg wartet.

Maßgeblich für den Erfolg im Hinspiel war Abwehrchef Ömer Toprak, der im Rückspiel aber ebenso wie Spielgestalter Kevin Kampl (beide Muskelfaserriss) nicht zur Verfügung steht. "Das ist bitter, Ömer war in einer bestechenden Form", klagte Schmidt, der für den Türken wohl den Griechen Kyriakos Papadopoulos an die Seite von Jonathan Tah in die Innenverteidigung beordert.

Dafür kann Schmidt im Gegensatz zum Hinspiel wieder auf Torjäger Javier Chicharito Hernandez zurückgreifen, der diese Saison schon 22-mal für Bayer getroffen hat. Zudem hofft Bayer auf ein Comeback von Lars Bender nach 119 Tagen Zwangspause infolge seiner OP am Sprunggelenk. "Es ist möglich, dass er gegen Sporting wieder im Kader steht. Aber wir gehen kein Risiko ein", sagte Schmidt.

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:

Leverkusen: Leno - Jedvaj, Papadopoulos, Tah, Wendell - Kramer, Ramalho (Bender) - Calhanoglu, Bellarabi - Hernandez, Kießling. - Trainer: Schmidt

Lissabon: Patricio - Pereira, Ewerton, Coates, Zeegelaar - Silva, Carvalho - Joao Mario, Bruno Cesar - Slimani, Ruiz - Trainer: Jorge Jesus

Schiedsrichter: Rudi Buquet (Frankreich)

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