VfL mit breiter Brust gegen Krasnodar

Wölfe sind "hungrig auf mehr"

SID
Mittwoch, 05.11.2014 | 20:21 Uhr
Die Mannschaft um Kevin de Bruyne will ihre Erfolgsserie in Europa fortführen
© getty
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Mit Selbstvertrauen und voller Konzentration will der VfL Wolfsburg auch in der Europa League zum Höhenflug ansetzen. Die Niedersachsen könnten mit einem Heimerfolg am Donnerstag (Do., 21.05 Uhr im LIVE-TICKER) gegen FK Krasnodar einen großen Schritt Richtung Zwischenrunde machen.

"Wir sind hungrig auf mehr und wollen weiter Erfolge einfahren", sagte Verteidiger Robin Knoche. Auch der zuletzt überragende Mittelfeldstar Kevin de Bruyne spürt, dass die Mannschaft süchtig nach Siegen geworden ist - ohne dabei zu verkrampfen: "Wir arbeiten einfach weiter und bleiben völlig entspannt."

Diese Einstellung ist ganz nach dem Geschmack von Klaus Allofs. Der VfL-Manager hat momentan seine helle Freude an dem Team, das er und Trainer Dieter Hecking in den vergangenen zwei Jahren zusammengestellt und kontinuierlich zu einer Spitzenmannschaft geformt haben.

"Wichtigstes Spiel in Europa"

"Am Donnerstag", betonte aber Allofs, "ist die Probe aufs Exempel." Was der Ex-Nationalspieler meint: Wer von der Champions League träumt, sollte zuerst in der Europa League seine Hausaufgaben machen.

Auch für Hecking ist die Partie gegen den russischen Tabellendritten alles andere als ein Selbstläufer, auch wenn Wolfsburg das Hinspiel in Krasnodar 4:2 gewonnen hat. "Wir müssen hellwach sein", forderte der Trainer.

Mittelfeldspieler Ivan Perisic sprach gar vom "bislang wichtigsten Spiel für uns in Europa". Als Tabellenzweiter der Gruppe H hat Wolfsburg nach drei Spielen vier Punkte auf dem Konto.

Fehlen wird gegen Krasnodar erneut Linksverteidiger Ricardo Rodriguez. Der Schweizer Nationalspieler ließ sich kürzlich wegen seiner Oberschenkel-Probleme bei Bayern-Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt behandeln. Als Ersatz steht Marcel Schäfer parat.

Stürmerfrage bleibt offen

Im Sturm hat Hecking die Wahl zwischen Ivica Olic, Bas Dost und Nicklas Bendtner. Keiner der drei Angreifer hat sich bislang mit Ruhm bekleckert, weshalb die Frage nach einem neuen Stürmer wieder häufiger gestellt wird.

VfL-Aufsichtsratschef Francisco Garcia Sanz machte den Fans Hoffnungen. "Wir werden uns demnächst zusammensetzen und mal schauen, was wir noch brauchen", sagte der VW-Vorstand der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung: "Aber eines ist klar: Verrückte Dinge machen wir hier nicht mehr."

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