Donnerstag, 12.12.2013

Europa League Roundup, 6. Spieltag

PSV scheitert - Klose gibt Comeback

PSV Eindhoven scheitert in der Europa-League-Gruppenphase an Underdog Odessa. Bei Lazios Torlos-Remis gegen Trabzonspor gibt Miroslav Klose sein Comeback, Rapid scheitert an Kiew und ist ebenfalls ausgeschieden. Holtby und Soldado führen Tottenham zum Sieg gegen Anschi Machatschkala.

Hoch her ging´s in Eindhoven, doch am Ende zog PSV überraschend den Kürzeren
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Hoch her ging´s in Eindhoven, doch am Ende zog PSV überraschend den Kürzeren

Dynamo Kiew - Rapid Wien 3:1 (2:1)

Tore: 0:1 Boyd (6.), 1:1 Lens (22.), 2:1 Gusev (28.), 3:1 Veloso (70.)

Ein Sieg in Kiew, und Rapid wäre in der Zwischenrunde mit dabei gewesen. Zunächst sah es gut aus für die Österreicher, Terrence Boyd besorgte nach einem Konter nach Vorlage von Guido Burgstaller die Führung.

Nun gaben die Wiener die Partie allerdings innerhalb von sechs Minuten aus der Hand. Bei den Toren von Jeremain Lens und Oleg Gusev machte die Hintermannschaft der Gäste keine gute Figur.

Nach dem Seitenwechsel machte Miguel Veloso den Deckel drauf. Aus der Gruppe G schaffen somit der KRC Genk und Dynamo Kiew als Gruppenzweiter den Sprung in die Zwischenrunde.

Lazio Rom - Trabzonspor 0:0

Tore: Fehlanzeige

Er ist zurück! Erstmals seit dem 10. November kam Miroslav Klose wieder zum Einsatz. Der deutsche Nationalspieler, der sich mit einer Schulterverletzung herumplagte, wurde in der 75. Minute für Ederson eingewechselt.

Viel mehr Highlights hatte die Partie allerdings nicht zu bieten. Trabzonspor meisterte seine Aufgabe defensiv gut und kam so zu dem einen Punkt, der den Türken den Gruppensieg vor Lazio bescherte.

GD Estoril Praia - Slovan Liberec 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Sural (18.), 0:2 Rabusic (70.), 1:2 Seba (82.)

Liberec musste am letzten Spieltag der Gruppenphase mehr Punkte als Freiburg holen - und das gelang. Während die Breisgauer zu Hause dem FC Sevilla unterlagen, gewannen die Tschechen bei Estoril, das ohne Sieg ausschied.

Die besten Bilder des 6. Spieltags
SC FREIBURG - FC SEVILLA 0:2: Gut gespielt, trotzdem verloren. Für den SC war Sevilla leider eine Nummer zu groß
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Lange Zeit war gar nicht klar, ob die Partie überhaupt stattfinden konnte, da sich eine dichte Nebelbank im Stadion gebildet hatte
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Dem Sportclub wäre durch Pavel Krmas beinahe ein Auftakt nach Maß gelungen
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Doch im Anschluss nutzte Sevilla seine wenigen Chancen eiskalt und besiegelte so das EL-Aus für tapfere Freiburger
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Doch im Anschluss nutzte Sevilla seine wenigen Chancen eiskalt und besiegelte so das EL-Aus für tapfere Freiburger
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EINTRACHT FRANKFURT - APOEL NIKOSIA 2:0: Die bereits qualifizierten Frankfurter gaben sich auch gegen die Zyprioten keine Blöße
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Die Frankfurter waren über 90 Minuten die überlegene Mannschaft, versäumten es aber das fällige Tor zu machen
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Nach dem Führungstor durch Schröck hatte Nikosia aber endgültig nichts mehr zu lachen
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Als Constant Djakpa mit einem traumhaften Freistoß auf 2:0 erhöhte, hatten sie in Frankfurt endgültig wieder das Feiern gelernt
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Als Constant Djakpa mit einem traumhaften Freistoß auf 2:0 erhöhte, hatten sie in Frankfurt endgültig wieder das Feiern gelernt
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Nach Ecke von Radoslav Kovac brachte Josef Sural die Gäste per Fallrückzieher in Führung. Michael Rabusic sorgte nach einem katastrophalen Ballverlust der Gastgeber in der Vorwärtsbewegung für die Entscheidung. Der Anschlusstreffer durch Seba kam zu spät.

Tottenham Hotspur - Anschi Machatschkala 4:1 (2:1)

Tore: 1:0 Soldado (7.), 2:0 Soldado (16.), 2:1 Ewerton (44.), 3:1 Holtby (54.), 4:1 Soldado (70./Foulelfmeter)

Sechs Spiele, sechs Siege: Die Spurs haben die Gruppenphase mit Bravour gemeistert. In der bedeutungslosen letzten Partie stellte der überragende Roberto Soldado mit einem Doppelpack früh die Weichen auf Sieg. Erst traf der Spanier nach einem Freistoß von Gylfi Sigurdsson per Kopf, dann wurde er von Erik Lamela bedient. Später erzielte er per Elfmeter sogar noch sein drittes Tor.

Machatschkala, das ebenfalls bereits vor der Partie sicher weiter war, kam durch einen Abstauber von Ewerton zwischenzeitlich noch einmal heran. Lewis Holtby, der in der Startelf stand, sorgte nach der Pause mit einem Schlenzer in den Winkel für die Vorentscheidung.

PSV Eindhoven - Tschornomorez Odessa 0:1 (0:0)

Tor: 0:1 Dja Djedje (59.)

Rote Karte: Riera (87./Odessa/Tätlichkeit)

In der Eredivisie zur Zehnter, im niederländischen Pokal schon in der dritten Runde gescheitert und nun auch noch das Aus in der Europa-League-Gruppenphase: In Eindhoven brennt nach der wettbewerbsübergreifend vierten Niederlage in Serie der Baum.

Dabei hätte der Mannschaft von Trainer Philip Cocu bereits ein Punkt gereicht, um in die Zwischenrunde einzuziehen. Doch die Ukrainer waren von Beginn an unangenehme Gäste und gingen in den Zweikämpfen mit mächtig Dampf zu Werke.

Das zeigte Wirkung. PSV hatte zwar deutlich mehr vom Spiel, vergab aber teilweise dicke Möglichkeiten. Schließlich belohnte sich Odessa mit dem goldenen Tor. Franck Dja Djedje traf aus 14 Metern per Kopf. In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch. Sito Riera flog vom Platz, weil er erst eine Tätlichkeit beging und dann seinem Gegenspieler ins Gesicht spuckte.

Maccabi Tel Aviv - Girondins Bordeaux 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Zahavi (74./Foulelfmeter)

Gelb-Rote-Karte: Chalme (73./Bordeaux)

Die Ausgangslage war klar: Ein Punkt und Maccabi würde definitiv in die Zwischenrunde einziehen. Die Israelis mussten nie wirklich zittern. Die Partie gegen Bordeaux war zwar lange relativ ausgeglichen, in der 73. Minute war dann aber alles entschieden.

Erst flog Matthieu Chalme nach einem Foul an Dabur Muanes vom Feld, dann verwandelte Eran Zahavi den fälligen Foulelfmeter eiskalt. So schaffte der israelische Meister souverän den Einzug in die Zwischenrunde.

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