Besondere Begegnung für William Kvist

SID
Mittwoch, 24.10.2012 | 13:32 Uhr
William Kvist (l.) trifft mit dem VfB Stuttgart auf seinen Ex-Verein FC Kopenhagen
© Getty
Advertisement
PDC World Championship
Do14.12.
Wahnsinn im Ally Pally:
Die Darts-WM auf DAZN
Coppa Italia
Live
AC Mailand -
Hellas Verona
Eredivisie
Live
Feyenoord -
Heerenveen
Premiership
Live
Hibernian -
Rangers
Premier League
Live
West Ham -
Arsenal
Coupe de la Ligue
Live
Straßburg -
PSG
Premier League
Liverpool -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Everton (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Man United -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Man City (DELAYED)
Premier League
Tottenham -
Brighton (DELAYED)
Copa Sudamericana
Flamengo -
Independiente
Indian Super League
Pune -
Bengaluru
Coppa Italia
Lazio -
Cittadella
A-League
FC Sydney -
Melbourne City
Indian Super League
Kerala -
NorthEast Utd
Ligue 1
St. Etienne -
Monaco
Championship
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)

Auch am Mittwoch braust William Kvist mit dem schmucken Fahrzeug des schwäbischen Autobauers, der seine Konzernzentrale gleich gegenüber dem Klubgelände hat, rasant die Abfahrt hinunter auf den Parkplatz.

So kurz vor dem Spiel des VfB Stuttgart gegen seinen ehemaligen Kollegen vom FC Kopenhagen kommen natürlich Erinnerungen hoch. Erinnerungen an einen Verein, den der 27 Jahre alte Däne "seinen" nennt. "Mit acht Jahren haben ich das erste Mal für den FC Kopenhagen gespielt", sagt Kvist.

Er lächelt und fügt erst nach einer kurzen Kunstpause hinzu: "In Dänemark sind die Autos viel teurer, deswegen bin ich dort auch mit dem Fahrrad zum Training gefahren." In Stuttgart kommt kein Spieler mit dem Rad.

Kvist profitiert von Systemumstellung im Mittelfeld

Am Donnerstag (ab 20.50 Uhr im LIVE-TICKER) trifft der Mittelfeldspieler in der Europa League nun erstmals seit seinem Weggang auf seine Landsleute. "Das ist ein bisschen komisch für mich", sagt Kvist über das große Medieninteresse. Man kann auch sagen, es ist ihm ziemlich unangenehm. Dabei ist der zweimalige dänische Fußballer des Jahres ein lustiger Typ, bei dem nie so genau weiß, ob er diese oder jene Aussage nun ernst gemeint hat oder nicht.

Fünfmal war er mit dem FC Kopenhagen Dänischer Meister, er war die unumstrittene Führungsfigur, der Kapitän der Mannschaft, als er im Sommer 2011 auszog, um im Ausland, in der Bundesliga Karriere zu machen. Das ist ihm auch ganz gut gelungen, nachdem er sich an das schnellere Spiel, an das höhere Tempo gewöhnt hatte. "Williams tut unserem Spiel sehr gut", sagt VfB-Trainer Bruno Labbadia. Wieder müsste man fast hinzufügen. Denn es gab eine Phase zu Saisonbeginn, in der auch Kvist große Schwierigkeiten hatte, dem Spiel Struktur und Präzision zu geben. Er hatte sehr mit sich zu kämpfen, seltsam matt wirkte er, irgendwie müde. "Doch ich bin jetzt mit viel Kraft von der Länderspielreise zurückgekehrt", sagt Kvist.

Nicht erst beim 1:0 zuletzt in Hamburg, wo er Rafael van der Vaart Raum, Kreativität und Spaß nahm, zeigte er wieder die Präsenz, die man von ihm in der vergangenen Rückrunde kannte. Angefangen hatte das schon beim 2:0 in Nürnberg Ende September. Verantwortlich für den Stimmungswandel und seine Rückkehr zu alter Stärke ist eine kleine Modifizierung in der taktischen Grundausrichtung im Stuttgarter Mittelfeld.

Labbadia hat sich von seinem lange Zeit bewährten System mit zwei defensiven Mittelfeldspielern verabschiedet. Kvist ist nun der einzige Sechser in der neu geschaffenen 4-1-4-1-Formation. Das kommt ihm entgegen. Der 27-Jährige hat seine Stärken in der Balleroberung. "Wir haben dadurch eine bessere Stabilität bekommen und Punkte geholt", sagt Kvist. Für ihn sei es dadurch auch einfacher, mit Christian Gentner und Raphael Holzhauser zu kommunizieren.

Noch nie für den VfB getroffen

Den Schwung will er nun auch gegen den FC Kopenhagen mitnehmen. Das ist sogar notwendig, will der VfB Stuttgart nicht schon nach drei Partien alle Chancen verspielt haben, die Runde der besten 32 zu erreichen. Mit nur einem Punkt steht der VfB am Tabellenende. "Wir müssen deshalb gewinnen", sagt Kvist.

Für das Spiel gegen seine alte Liebe hat er sogar seine Wohnung in ein Hotel umgewandelt. Seine Familie ist zu Besuch in Stuttgart, auch einige Freunde haben sich aus Dänemarks Hauptstadt ins Ländle aufgemacht. "Platz habe ich ja genug", sagt Kvist. Es ist bisher nur noch nicht ausgemacht, wie er sich verhalten würde, wenn er am Donnerstag tatsächlich ein kleines Wunder vollbringen würde, indem er das erste Mal für den VfB treffen sollte. "Ich denke", sagt William Kvist, "ich werde so überrascht sein, dass ich gar nicht weiß, wie ich jubeln soll."

William Kvist im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung