Europa League: Prominente Besetzung

Über 200 Millionen Euro werden ausgeschüttet

SID
Mittwoch, 19.09.2012 | 12:01 Uhr
Atletico Madrid ist Titelverteidiger in der Europa League: Miranda (l.)
© Getty
Advertisement
Bundesliga
SaJetzt
Alle Samstags-Highlights: HSV-FCB, BVB, VfB & RBL
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
Sao Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Copa Libertadores
Lanus -
River Plate
Championship
Preston -
Aston Villa
Copa Libertadores
Grêmio -
Barcelona
Copa Sudamericana
Flamengo -
Fluminense
A-League
Melbourne City -
Sydney
Ligue 1
Rennes -
Bordeaux Begles
Primera División
Real Betis -
Getafe
Primera División
Valencia -
Leganes
Championship
Bristol -
Cardiff
Premiership
St Johnstone -
Celtic
Championship
Aston Villa -
Sheffield Wednesday
Primera División
Deportivo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
PSG
Serie A
Bologna -
Crotone
Primera División
Alaves -
Espanyol
Championship
Brentford -
Leeds
Ligue 1
Metz -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Amiens
Ligue 1
Nantes -Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Straßburg
Primera División
Barcelona -
Sevilla
Serie A
Genoa -
Sampdoria
Primeira Liga
Porto -
Belenenses

Die Top-Favoriten waren die Absteiger. Die acht Absteiger aus der Champions League, die immer erst nach Weihnachten zum kleinen Bruder Europa League stießen, wo sie ab der K.o.-Runde für wahren Glanz sorgten.

Doch in diesem Jahr ist das anders: Die Unterstützung aus der Königsklasse erscheint beim Blick auf das 48 Mannschaften starke Starterfeld nahezu überflüssig.

Der einstige "Cup der Verlierer" ist erwachsen geworden - mit immer mehr attraktiven Klubs und inzwischen auch durchaus erstrebenswerten Prämien hat die Europa League im vierten Jahr in allen Bereichen deutlich an Charme gewonnen.

Sieger kassiert knapp 20 Millionen Euro

Mehr als 200 Millionen Euro werden in dieser Saison von der UEFA in Form von festen Prämien und zusätzlichen Geldern aus dem sogenannten Market-Pool ausgezahlt. Bei optimaler Ausbeute sind bis zu 1,6 Millionen Euro schon in der Gruppenphase einspielbar. Alleine durch Prämien ist für den Europa-League-Sieger am 15. Mai im Finale von Amsterdam eine Maximal-Ausbeute von 9,9 Millionen Euro möglich. Hinzu kommt der Anteil aus dem Market-Pool, der in aller Regel noch einmal mindestens den gleichen Betrag ausmacht.

Um das Geld balgen sich alleine 19 Mannschaften, die in den vergangenen drei Jahren wenigstens einmal in der Königsklasse gestartet sind. Darunter mit dem FC Liverpool, Inter Mailand und Olympique Marseille auch drei einstige Champions-League-Sieger.

"Die Geschichte dieses Klubs basiert auf Europapokalspielen, daher können wir es kaum erwarten, dass es losgeht", sagt Liverpools Trainer Brendan Rodgers, der mit seinem kriselnden Klub unter anderem auf Udinese Calcio und Anschi Machatschkala trifft.

Eto'o zurück - je vier Klubs aus Italien und Deutschland dabei

Mit Anschi kehrt ein alter Bekannter aus der russischen Teilrepublik Dagestan auf die große europäische Fußballbühne zurück: Kameruns Fußball-Held Samuel Eto'o. Der dreimalige Champions-League-Sieger mit dem FC Barcelona und Inter Mailand folgte zuletzt dem Ruf des russischen Rubels und führte den Klub von Trainer Guus Hiddink - angetrieben von einem angeblichen Jahresgehalt von 20 Millionen Euro netto - nun in den internationalen Wettbewerb.

Für Anschi ist die Europa-League-Teilnahme durchaus als Erfolg zu bewerten - für Eto'os Ex-Klub Inter hingegen als Strafe. Zehn Jahre am Stück starteten die Nerazzurri in der Königsklasse, nun halten sie zusammen mit Udine, dem SSC Neapel und Lazio Rom mit Nationalspieler Miroslav Klose die italienische Flagge im zweitbesten europäischen Wettbewerb hoch.

Vier Klubs steuert neben der Serie A nur die Bundesliga bei: Die deutschen Hoffnungen ruhen in dieser Saison auf dem VfB Stuttgart, Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und Vorjahres-Viertelfinalist Hannover 96.

Chelseas Triumph kostete Tottenham die Champions League

Für die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka war zuletzt erst gegen den mittlerweile zweimaligen Europa-League-Sieger Atletico Madrid Schluss. Gab es vorige Saison noch ein rein spanisches Duell im Finale, gehört diese Saison wohl nur der Klub aus der Hauptstadt zum Favoritenkreis. Denn Überraschungsteam UD Levante wird ebenso wenig zugetraut wie Vorjahres-Finalist Athletic Bilbao ohne Javier Martinez, der für 40 Millionen Euro zum FC Bayern wechselte.

Die starten bekanntlich in der Champions League, und das wollte auch Tottenham Hotspur. Doch der vierte Platz in der Premier League, der eigentlich zur Qualifikationsrunde reicht, wurde gestrichen, da der FC Chelsea als Titelverteidiger in der Königsklasse spielt und die Regularien der UEFA mehr als vier Teilnehmer pro Nation nicht zulassen. Mit Wut im Bauch könnte die neue Mannschaft von Trainer Andre Villas-Boas - ironischer Weise noch vorige Saison bei Chelsea - in die Europa League starten.

"Dies ist ein wichtiger und harter Wettbewerb mit sehr viel Prestige", sagt der Portugiese und formuliert ein ehrgeiziges Ziel: "Ein Europapokalsieg wäre ein großartiger Erfolg für den Verein." Inzwischen rentiert sich eben auch für die reichen englischen Klubs der kleine Bruder der Champions League.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung