Porto und Defensive? Dann lieber sterben

SID
Dienstag, 17.05.2011 | 15:11 Uhr
Der FC Porto schaltete im Europa-League-Halbfinale den FC Villarreal aus
© Getty
Advertisement
NFL Draft
Fr27.04.
Wo landet der deutsche Wide Receiver?
Championship
Derby County -
Cardiff
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
Ligue 1
Caen -
Toulouse
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ de Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
FC Tokyo
1. HNL
Slaven Belupo -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
PSG
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Premier League
Lok Moskau -
Zenit
Primera División
Bilbao -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Primera División
Celta Vigo -
La Coruna
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Villarreal -
Valencia
Serie A
Juventus -
Bologna
Primeira Liga
Sporting -
Benfica
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)
J1 League
Hiroshima -
Kobe
Serie A
Udinese -
Inter Mailand
Premier League
Man City -
Huddersfield
Serie A
Lazio -
Atalanta
Serie A
Chievo Verona -
Crotone
Serie A
CFC Genua -
Florenz
Serie A
Neapel -
FC Turin
Ligue 1
Caen -
Monaco
Premier League
Chelsea -
Liverpool
Premier League
Arsenal -
Burnley
Primera División
FC Barcelona -
Real Madrid
Primeira Liga
FC Porto -
Feirense

Sporting Braga und der FC Porto kämpfen am Mittwoch in Dublin im rein portugiesischen Finale um den Gewinn der Europa League. Braga glaubt an seine Chance, Porto bleibt seinem Stil treu - koste es, was es wolle.

Die beiden Städte Porto und Braga im Norden Portugals trennen nur rund 50 Kilometer, doch zwischen den beiden Fußball-Klubs FC Porto und Sporting Braga liegen Welten. Im Finale der Europa League am Mittwoch in Dublin (ab 20.30 Uhr im LIVE-TICKER) sind die Rollen klar verteilt.

Auf der einen Seite steht der große FC Porto, gerade ungeschlagen zum 25. Mal Meister geworden, dreimaliger Europapokalgewinner und zweimaliger Weltpokalsieger.

Auf der anderen Seite das kleine Sporting Braga, dessen einziger Titelgewinn der portugiesische Pokal im Jahr 1966 war.

"Die Geschichte zählt nicht. Wir dürfen Braga auf keinen Fall unterschätzen. Wir dürfen kein Team unterschätzen, das ein Finale erreicht hat", sagte Portos Torjäger Radamel Falcão.

Der Kolumbianer ist die Lebensversicherung des UEFA-Cup-Gewinners von 2003 in der Europa League.

Mit 16 Treffern in 13 Spielen knackte der 25-Jährige bereits vor dem Finale die 15 Jahre alte Bestmarke des damaligen Bayern-Stürmers Jürgen Klinsmann.

Portos Star steht an der Linie

Zusammen mit seinem Sturmpartner Hulk bildet Falcão eines der erfolgreichsten Duos in Europa. Sie stehen exemplarisch für die Philosophie von Trainer André Villas-Boas, der sich mit nur 33 Jahren anschickt, in die Fußstapfen von Startrainer JoseMourinho zu treten, dessen Assistent er beim FC Chelsea und Inter Mailand war.

"Wir würden lieber sterben, als unsere Art zu spielen aufgeben", sagte Villas-Boas: "Vielleicht müssen wir am Ende dafür bezahlen, dass wir immer den Ball haben und Chancen herausspielen wollen, aber wir werden nichts ändern."

Braga glaubt an seine Chance

Deutlich mehr Mourinho steckt in der kontrollierten Defensive von Endspielgegner Braga. Dafür verantwortlich ist ausgerechnet ein ehemaliger Stürmerstar des FC Porto, Domingos Paciência.

Der 42-Jährige wird in Dublin zum letzten Mal auf der Bank des letztjährigen Vizemeister Platz nehmen. Seinen Abschied hat er bereits verkündet. Dass sein neuer Klub Sporting Lissabon heißt, ist ein offenes Geheimnis.

"Wir wissen ganz genau, wie stark unser Gegner ist. Aber wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir jeden Gegner schlagen können. Wir müssen auf Hulk und Falcao aufpassen, aber wir haben keine Angst, sonst bräuchten wir ja nicht antreten", sagte Domingos Paciência.

Immerhin spielte Braga in dieser Saison im Gegensatz zum FC Porto in der Champions League, wo Sporting drei Partien gewann.

Revival Alaves vs. Liverpool?

Spätestens der Halbfinal-Coup gegen Portugals Rekordmeister Benfica Lissabon dürfte letzte Zweifel an der Stärke Bragas ausgeräumt haben. Während Braga personell aus dem Vollen schöpfen kann, muss Porto auf Jorge Fucile und Cristian Rodriguez verzichten.

Ein bisschen erinnert das Duell an das unvergessene UEFA-Cup-Finale vor zehn Jahren in Dortmund, als der kleine spanische Klub Deportivo Alaves dem großen FC Liverpool erst durch ein Eigentor in der Verlängerung 4:5 unterlag.

Braga ist im Gegensatz zu Alaves bereits einen kleinen Schritt weiter: Den FC Liverpool warf Sporting bereits im Achtelfinale aus dem Wettbewerb.

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:

Porto: Helton - Sapunaru, Rolando, Maicon, Álvaro Pereira - Guarín, Fernando, João Moutinho - Hulk, Falcao, Varela

Braga: Artur - Garcia, Paulão, Rodríguez, Sílvio - Custódio, Hugo Viana, Vandinho, Alan - Lima, Meyong

Schiedsrichter: Carlos Velasco Carballo (Spanien)

Sporting Braga - FC Porto: die Bilanz gegeneinander

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung