HSV trifft auf Randers oder Marijampole

SID
Freitag, 17.07.2009 | 14:26 Uhr
Hamburgs neuer Trainer Bruno Labbadia (M.) mit seinen Schützlingen
© Getty
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In der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League muss der Hamburger SV entweder gegen den dänischen Klub FC Randers oder den litauischen Vertreter Suduva Marijampole antreten.

Der Traum vom Europacup-Finale im eigenen Stadion beginnt für den Hamburger SV in Dänemark oder Litauen.

In der dritten Qualifikationsrunde zur neuen Europa League treffen die Hanseaten in Hin- und Rückspiel am 30. Juli und 6. August auf den Sieger der Zweitrundenpartie zwischen dem dänischen Erstligisten FC Randers und dem litauischen Vertreter Suduva Marijampole (Hinspiel: 1:0). Das ergab die Auslosung am Freitagmittag in Nyon (Schweiz).

"Wir werden uns über beide Mannschaften so schnell wie möglich Informationen einholen. Klar ist, dass ein Duell gegen eine dänische Mannschaft immer sehr reizvoll ist", sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia. Mannschaftskapitän David Jarolim ergänzte: "Egal, gegen wen. In dieser Runde ist das Weiterkommen für uns Pflicht."

Hamburg spielt zunächst auswärts

Der HSV, dem als gesetztem Verein die namhaftesten Gegner erspart blieben, muss zunächst auswärts antreten und genießt dafür im Rückspiel Heimrecht.

Sollte sich der Bundesliga-Fünfte der vergangenen Saison durchsetzen, würde zwei Wochen später die Play-off-Runde (20./27. August) auf dem Programm stehen, die im Erfolgsfall den Weg in die Gruppenphase (ab 17. September) ebnet.

Im Etat der Hamburger ist das Überwintern in der Europa League und das Erreichen der K.o.-Phase Anfang kommenden Jahres vorgesehen.

Werder & Hertha steigen später ein

In der vergangenen Saison scheiterte der HSV erst im Halbfinale des letztmalig ausgetragenen UEFA-Cups am Nordrivalen Werder Bremen. Das erste Endspiel der Europa League findet am 12. Mai 2010 in der Hamburger Arena statt.

Hertha BSC Berlin und Pokalsieger Werder Bremen steigen als weitere deutsche Teilnehmer erst in der Play-off-Runde in knapp fünf Wochen ein.

Sollte der VfB Stuttgart in den Play-offs zur Champions League (18./19. und 25/26. August) scheitern, würden die Schwaben in die Gruppenphase der Europa League absteigen.

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