EM-Quali

Löw: Vertrauensbeweis sollen Taten folgen

SID
Freitag, 26.10.2007 | 12:05 Uhr
© Getty
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Mainz - Die Tinte unter dem neuen Vertrag war noch nicht getrocknet, da gab Joachim Löw die Marschroute für die kommenden drei Jahre aus. Dem einmaligen Vertrauensbeweis will der Bundestrainer Taten folgen lassen.

"Wir wollen uns individuell und mannschaftlich weiterentwickeln und eine tolle EM spielen. Natürlich wollen wir auch Titel gewinnen", untermauerte Löw das neue Selbstvertrauen. Als erster Chefcoach der deutschen Nationalmannschaft erhielt der 47-Jährige wenige Monate vor einem großen Turnier einen neuen Kontrakt mit einer Laufzeit bis nach der WM 2010.

"Das ist ganz, ganz wichtig für den deutschen Fußball", sagte Theo Zwanziger. "Die Erfolgsstory kann weiter gehen", begründete der DFB-Präsident die Vertragsverlängerung mit Löw und dessen gesamten Trainerstab.

Lob von allen Seiten

Die nach der geglückten EM-Qualifikation erwartete langfristige Bindung mit Löw wurde von allen Seiten begrüßt. "Das war doch nur eine Formsache und keine Überraschung. Er hat tolle Arbeit gemacht, deshalb ist es logisch, dass er bis 2010 weitermacht. Es ist eine absolut positive Entscheidung", sagte Ex-Teamchef Rudi Völler.

"Es ist für uns ein gutes Zeichen und eine Anerkennung für die geleistete Arbeit", freute sich Teammanager Oliver Bierhoff über die reibungslos vollzogene Vertragsverlängerung.

Die von Löw gestellten Bedingungen wurden von der DFB-Spitze ohne lange Diskussionen akzeptiert. "Es gab keine großen Reibungspunkte", berichtete Bierhoff. Auch Löw erzählte von Vertragsgesprächen "mit viel Tiefgang". Kernpunkt war das Bekenntnis zu Löws Konzept und Philosophie sowie die Paketlösung mit Löws engsten Zuarbeitern Hans- Dieter Flick, Andreas Köpke und Urs Siegenthaler. Über Details oder finanzielle Aspekte wollte Löw aber nicht öffentlich reden. "Es lief alles unglaublich fair", sagte er.

Aus Klinsmanns Schatten getreten

Die Komplimente von allen Seiten und der prasselnde Applaus der beim DFB-Bundestag in Mainz versammelten Fußball-Prominenz nahm Löw erfreut zur Kenntnis. Auf seinem Weg zu einer erfolgreichen EM 2008 in Österreich und der Schweiz sollen ihn die Sympathiebekundungen aber nicht blenden.

Mit nüchternem Realismus und der allseits bewunderten Analysefähigkeit will Löw die DFB-Auswahl fit für die Zukunft machen. "Wir haben im vergangenen Jahr Fortschritte gemacht. Gerade individuell wollen wir aber alle Spieler noch weiter verbessern", sagte Löw.

Längst ist Löw aus dem Schatten seines Vorgängers Jürgen Klinsmann getreten - und hat sich mit Erfolg als bestem Argument das gleiche Maß an Machtfülle innerhalb des Verbandes erarbeitet. Und doch ist ihm beim DFB eine Frau noch voraus. Bundestrainerin Silvia Neid bekam sogar einen drei Jahre längeren Kontrakt. "Eigentlich wollten wir auch einen Vertrag bis 2013, aber der Präsident hat gesagt, wir sollen auch erstmal Weltmeister werden", sagte ein lächelnder Löw.

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