Dänisches Begräbnis und Frust bei Oranje

SID
Sonntag, 14.10.2007 | 12:30 Uhr
© Getty
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Hamburg - Dänemark aus dem Rennen, Holland in Not, aber Titelverteidiger Griechenland, Rumänien, Polen, Kroatien und die wackeren schottischen Bravehearts weiter auf Kurs.

Für den EM-Champion von 1992 aus Dänemark kam durch die 1:3- Heimpleite gegen Spanien endgültig das Aus. Dagegen sorgt Schottland weiter für Furore: Nach dem 3:1 über die Ukraine hat der Außenseiter in der so genannten "Todesgruppe B" vor Weltmeister Italien und Vize-Weltmeister Frankreich nach wie vor die besten Überlebenschancen.

Diese stehen für Morten Olsen nach dem EM-Aus trotz eines Vertrags bis 2010 schlecht. Während sich der Verband DBU nicht äußert und Olsen ("Ich bin weiter motiviert und habe Lust") auch den zweiten Qualifikations-K.o. nach der verpassten WM 2006 zu überstehen hofft, wird der umstrittene Dänen-Coach in den Medien schon zum Abschuss freigegeben.

Starke Kritik an Olsen

"Adios!", titelte "Ekstra Bladet" und fügte an: "Olsen hatte sich passend zum dänischen Begräbnis ganz in schwarz gekleidet. Wir wurden ausgespielt und vorgeführt." Und "B.T." befand: "Man muss nun schon diskutieren, ob Olsen noch der richtige Coach für Dänemark ist. Unser Spiel ist stocksteif und leicht durchschaubar."

Eng wird es für das erfolgsverwöhnte "Oranje"-Team nach der ersten Niederlage in einem internationalen Ausscheidungsspiel unter Marco van Basten. "Es ist sehr ärgerlich, dass wir so ein wichtiges Match verloren haben", gab Kapitän Giovanni van Bronckhorst nach dem nicht einkalkulierten Rückschlag zu.

Während Stürmer Arjen Robben ("Das hätte nicht passieren dürfen") Böses schwant, wähnt sich Rumäniens Coach Victor Piturca fast am Ziel: "Das war ein Riesenschritt auf dem Weg zur EM-Qualifikation." Rumänien (23 Punkte) führt in der Gruppe G souverän vor den Niederlanden (20), die vor den letzten drei Partien Verfolger Bulgarien (18) dicht im Nacken spüren. "Jetzt wird der Weg nach Österreich und in die Schweiz länger", schrieb "De Telegraaf".

"Putzt den EM-Pokal blank. Wir kommen"

Deutlich günstiger steht es um Griechenland, Polen und Kroatien. Vor dem brisanten Gastspiel in Istanbul hat sich der hellenische EM- Champion (22) durch das 3:2 über Bosnien-Herzegowina ein 4-Punkte- Polster vor Verfolger Türkei zugelegt, der in Moldawien (1:1) Federn ließ. "Putzt den EM-Pokal blank. Wir kommen", frohlockte "Athlitiki Icho". Coach Otto Rehhagel lobte die Bundesliga-Legionäre Charisteas und Gekas, die je ein Tor erzielten und hofft auf Wiedergutmachung für das Heim-1:4 gegen die Türken: "Wir wollen uns rehabilitieren."

Sogar drei Treffer steuerte der Ex-Dortmunder Ebi Smolarek zum 3:1 über Kasachstan bei. Allerdings ging den Polen (24), die die Gruppe A vor Portugal (20/ein Spiel weniger) anführen, erst nach einer 30-minütigen Unterbrechung wegen eines Flutlichtausfalls ein Licht auf.

England und Schottland im Gleichschritt

Kroatien (26/1:0 gegen Israel) führt in Gruppe E vor England (23), das gegen Estland den fünften 3:0-Sieg in Serie erzielte. Dabei erzielte Wayne Rooney sein erstes Pflicht-Länderspieltor seit 2004. Mit einem Sieg in Russland kann das Mutterland das EURO-Ticket buchen.

So weit ist es für den Nachbarn aus Schottland zwar noch nicht, doch nach dem 3:1 über die nun chancenlose Ukraine mischt das Bravehearts-Team die Gruppe B als Überraschungs-Erster (24) vor den WM-Finalisten Italien (23) und Frankreich (22) munter auf. "Wir haben einen fantastischen Lauf", jubelte Erfolgscoach Alex McLeish, der in Georgien mit einem weiteren Erfolg nachlegen will.

"Das Spiel in Glasgow wird eine Schlacht"

Dann müsste Italien, das mit dem mageren 2:0 gegen Georgien (Tore: Pirlo, Grosso) nachzog, das letzte Match in Schottland gewinnen. "Nun wird das Spiel in Glasgow eine Schlacht. Aber wir sind bereit", sagte Andrea Pirlo.

Lachender Dritter dieses Duells könnte Frankreich sein, das sich auch von einer durch Nebel ausgelösten Anreise-Odyssee auf die Färöer-Inseln nicht beirren ließ. Nach zwei abgebrochenen Lande-Anflügen, einer unplanmäßigen Übernachtung in Bergen/Norwegen und der Ankunft erst drei Stunden vor Anpfiff hieß es am Ende standesgemäß 6:0.

Dabei erzielte Thierry Henry seinen 41. Länderspiel-Treffer - und steht mit dem französischen Rekord-Torjäger Michel Platini nun auf einer Stufe: "Das ist eine große Ehre für mich", betonte Henry.

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