Fussball

EM 2020: Frankreich schießt sich Frust von der Seele - Türkei verliert auf Island

SID
Zufriedene Gesichter all überall: Frankreichs Nationalmannschaft hat sich mit einem 4:0-Sieg über Andorra für den Ausrutscher in der Türkei revanchiert.

Weltmeister Frankreich hat sich nach dem Lapsus in der Türkei den Frust von der Seele geschossen und durch ein 4:0 (3:0) bei Fußball-Zwerg Andorra in der EM-Qualifikation dank isländischer Schützenhilfe wieder die Tabellenführung der Gruppe H übernommen.

Die Türken, die am Samstag dem WM-Champion mit 2:0 das Nachsehen gegeben hatten, kassierten im Spitzenspiel auf Island mit 1:2 (1:2) ihre erste Niederlage in der laufenden Qualifikation und haben nach vier Spieltagen ebenso neun Punkte auf dem Konto wie Frankreich und Island.

Für die Franzosen, bei denen der Münchner Kingsley Coman von Beginn an spielte, eröffnete Superstar Kylian Mbappe (11.) mit seinem 13. Länderspieltreffer den Torreigen. Nachdem Torjäger Antoine Griezmann und Mbappe anschließend beste Möglichkeiten ausgelassen hatten, erhöhte Wissam Ben Yedder nach einer halben Stunde auf 2:0, ehe Florian Thauvin (45.+1) für den Pausenstand sorgte. Kurt Zouma (60.) legte in Hälfte zwei nach.

In Reykjavik schoss Ragnar Sigurdsson (21., 32.) die Isländer mit einem Doppelpack in Front. Dorukhan Toköz (40.) brachte anschließend die Türken mit den beiden Düsseldorfer Profis Kaan Ayhan und Kenan Karaman wieder ins Spiel. Die Hausherren brachten die drei Punkte aber mit etwas Glück ins Ziel. Das dritte Spiel in dieser Gruppe gewann Albanien gegen die Republik Moldau 2:0 (0:0).

EM-Quali: Belgien feiert vierten Sieg im vierten Spiel

Der WM-Dritte Belgien hat mit einem weiteren Sieg in der EM-Qualifikation seine Favoritenrolle in der Gruppe I untermauert. Am vierten Spieltag setzten sich die Roten Teufel mit 3:0 (1:0) gegen Schottland durch und bleiben mit der perfekten Ausbeute von zwölf Punkten Tabellenführer.

In Brüssel erzielte Romelu Lukaku (45.+1/57.) und der frühere Bundesligaprofi Kevin de Bruyne (90.+2) die Tore für die Hausherren, bei denen Axel Witsel und sein künftiger Dortmunder Vereinskollege Thorgan Hazard (bislang Borussia Mönchengladbach) in der Startelf standen.

Verfolger Russland gelang ein 1:0 (1:0)-Arbeitssieg gegen Zypern. Dadurch blieb der Gastgeber und Viertelfinalist der vergangenen WM, der nur zum Auftakt gegen Premieren-Europameister (1960) Belgien 1:3 verloren hatte, mit neun Zählern dem zweiten Platz. Aleksej Ijonow (38.) traf für die Sbornaja. Dritter ist Kasachstan (6), das beim 4:0 (1:0) gegen das torlose Schlusslicht San Marino keinerlei Probleme hatte.

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