EM 2008

Entwarnung bei Lahm und Podolski

SID
Samstag, 14.06.2008 | 12:52 Uhr
em 2008, lahm, podolski, deutschland
© Getty
Advertisement
Copa Sudamericana
Libertad -
Independiente
Championship
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Crotone
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Coppa Italia
Udinese -
Perugia
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Championship
Millwall -
Sheff Utd
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man Utd
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Championship
Bristol City -
Middlesbrough
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Ligue 1
Monaco -
Angers
Ligue 1
Nizza -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Guingamp
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Serie A
Torino -
Atalanta
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal
Serie A
Crotone -
Udinese
Championship
Birmingham -
Wolverhampton
Primera División
Girona -
Alaves
Serie A
Hellas Verona -
Genua

Tenero - Nur keine Panik. Nach der intensiven Aufarbeitung der Kroatien-Pleite hat die sportliche Leitung der deutschen Fußball- Nationalmannschaft um Bundestrainer Joachim Löw das heiße "Endspiel" gegen Außenseiter Österreich zur reinen Charakterfrage erklärt.

"Das Spiel wird eine Kopfsache sein. Wenn wir hundert Prozent abrufen und hundertprozentig umsetzen, was die Trainer von den Spielern fordern, kann es nur einen Sieger geben - Deutschland", verkündete Team-Manager Oliver Bierhoff in Tenero.

Ein radikaler Umbau des Teams ist nicht geplant, sondern nach dem "grünen Licht" für die angeschlagenen Lukas Podolski und Philipp Lahm lautet das Motto für den heißen Bruderkampf am Montag in Wien: Weiter so!

"Wir haben vieles hinterfragt", berichtete Bierhoff nach der internen Klausur des Trainerstabes und "vielen Einzelgesprächen" mit den Akteuren um Kapitän Michael Ballack.

"Der Weg ist der richtige"

Die wichtigste Erkenntnis sei gewesen, nach der ersten Niederlage im EM-Turnier die bisherige Linie unter Löw konsequent beizubehalten: "Der Weg ist der richtige", übermittelte Bierhoff.

Personell heißt das: Jens Lehmann bleibt im Tor und Christoph Metzelder wird im Abwehrzentrum nicht durch den im Geheimtraining angeblich überragenden Arne Friedrich ersetzt.

Auch dem enttäuschenden Sturmduo Klose/Gomez will Löw anscheinend eine weitere Chance geben und damit den dreifachen Turnier-Torschützen Podolski zunächst wieder als linken Mittelfeldspieler aufbieten.

Umstellungen werden nicht verraten

Denn das Team, das gegen Kroatien kollektiv versagte und Zweifel säte, soll sich rehabilitieren dürfen. "Die Spieler sind gefordert. Sie müssen eine Antwort zeigen", erklärte Bierhoff, der einen Tag vor dem Flug in die österreichische Hauptstadt die von Löw angekündigten "ein oder zwei" Veränderungen nicht verraten mochte: "Das Wichtigste ist, dass es die richtigen personellen Maßnahmen sind."

Nach der Sperre von Rotsünder Bastian Schweinsteiger und dem schon während des Kroatien-Spiels vollzogenen Rücktransfer von Philipp Lahm auf die linke Abwehrseite steht womöglich nur rechts ein Umbau an. Denkbar ist die Rückkehr zur WM-Abwehrreihe, indem der Berliner Friedrich in die Viererkette rückt.

Dann könnte Clemens Fritz wieder im Mittelfeld agieren. Oder Fritz spielt - wie in der zweiten Hälfte gegen Kroatien - hinten. Mit dem kampfstarken und ballsicheren Tim Borowski könnte dann das Mittelfeld kompakter gemacht werden.

Einstellung statt Aufstellung

Für wichtiger als die Aufstellung wird von Löw und den Spielern aber ohnehin die Einstellung erachtet. "Es wird eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die heiß ist, das Spiel zu gewinnen.

Darauf kommt es an", betonte Torsten Frings. Gemeinsam mit Teamkollege Metzelder versuchte der Führungsspieler in der live übertragenen DFB-Pressekonferenz in der Heimat aufgekommene Zweifel am Teamgeist und am Selbstvertrauen der deutschen Elf zu zerstreuen.

Die wichtigste Botschaft lautete: Ein "zweites Cordoba" gilt ebenso wie ein dritter EM-Vorrunden-K.o. in Serie als unvorstellbar. "Die Situation kann man nicht mit jetzt vergleichen. Wir sind stärker als 2004 in Portugal. Ich gehe davon aus, dass es nicht schiefgeht", sagte Frings.

Metze gibt sich kämpferisch

Statt Angst, "die wir nicht haben dürfen" (Bierhoff), vermeldeten die Führungsspieler sogar Vorfreude auf das Nervenspiel um den Einzug ins Viertelfinale gegen Portugal, für den ein Unentschieden reicht.

"50.000 Zuschauer und gegen den Gastgeber - was kann es für ein schöneres Spiel geben bei der EM", meinte Metzelder kämpferisch. Für Frings haben die Österreicher keine Chance: "Das ist ein Super-Spiel. Du kannst den Gastgeber rausschmeißen. Das gibt Selbstvertrauen für den weiteren Verlauf des Turniers. Das wird nicht die letzte Drucksituation im Turnier sein."

Eines wurde klar: Das "Endspiel" gegen Österreich wird im deutschen Lager nicht als mögliche Endstation gefürchtet, sondern als harte Zwischenprüfung angesehen.

Druck-Spiel verleiht Flügel

Als "lächerlich" bezeichnete Frings die schon eröffneten Diskussionen um die Zukunft von Löw bei einer Niederlage. Und Metzelder wies darauf hin, dass "im Turnier immer ein Moment kommt, wo man auf der Kippe steht".

Den habe man etwa bei der WM 2002 im letzten Gruppenspiel gegen Kamerun (2:0) auch nach einer Gelb-Roten Karte für Carsten Ramelow gemeistert: "Bei allem Respekt vor den Österreichern. Wir wissen um unsere eigene Stärke."

Das Druck-Spiel gegen die euphorischen Österreicher soll Flügel verleihen, wie Bierhoff anmerkte: "2000 hat Frankreich und 2004 hat Griechenland auch ein Spiel in der Gruppenphase verloren." Am Ende wurden diese Teams doch noch Europameister.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung