Montag, 09.06.2008

EM 2008

Viel Lob für Löw und seine Elf

Tenero - Der Kaiser lobt und die Liga klatscht Beifall: Der gelungene EM-Start hat der deutschen Nationalmannschaft viel Anerkennung aus der heimischen Bundesliga beschert.

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© Getty

"Joachim Löw hat offensichtlich in den letzten drei Wochen das Team auf den Punkt fit bekommen", schrieb Franz Beckenbauer in seiner "Bild"-Kolumne und betonte nach dem 2:0-EM-Auftakt der DFB-Elf gegen Polen: "In dieser Verfassung müssen wir keinen fürchten."

Die Partie in Klagenfurt sei das bisher beste Spiel des Turniers und zugleich der "perfekte Start" gewesen. Die Mannschaft habe gleich allen gezeigt, "dass wir zu Recht Mitfavorit" sind, lobte der Aufsichtsratsvorsitzende des deutschen Meisters.

Auch bei "Vize" Werder Bremen hat der ungefährdete Auftakterfolg Eindruck hinterlassen. "Das war doppelt erfreulich. Die Mannschaft hat gewonnen und auch noch gut gespielt", befand Geschäftsführer Klaus Allofs und schloss in die Würdigung die Bremer Per Mertesacker, Torsten Frings und ausdrücklich ein: "Sie haben gute Leistungen gezeigt."

Bundesliga ist begeistert 

Wie der "Kaiser" sieht auch Allofs Löws Elf als Titelkandidaten. "Das Team hat untermauert, dass es zu den EM-Favoriten zählt." Sportdirektor Horst Heldt vom VfB Stuttgart hat vor vor allem die Aggressivität beeindruckt, mit der die deutsche Mannschaft ins Spiel gegangen ist. "Sie hat von Anfang an keinen Zweifel daran gelassen, wer Herr im Hause ist. Nach so einem Auftakt kann das Team voller Selbstvertrauen in die nächsten Spiele gehen", sagte Heldt.

Die Europameister von 1996, Fredi Bobic und Christian Ziege, fanden nach dem Erstauftritt ihrer potenziellen Nachfolger kein Haar in der Suppe. "Das war ein ganz hervorragender Auftritt und enorm wichtig für den weiteren Turnierverlauf", sagte Ziege, der seinen Vertrag als Sportdirektor beim Bundesliga-Aufsteiger Borussia Mönchengladbach gerade erst bis 2011 verlängert hat.

Bobic hatte ebenfalls eine "hochkonzentrierte Mannschaftsleistung" gesehen. "Auf dieser lässt sich vorbehaltlos aufbauen - gleiches gilt insbesondere für Podolski, der nicht nur wegen seiner zwei Tore der große Gewinner war", befand der einstige Nationalspieler im "Kicker".


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