EM 2008

Taylor verteidigt Löw-Urteil

SID
Donnerstag, 19.06.2008 | 13:37 Uhr
Fußball, EM, UEFA, Joachim Löw, David Taylor
© DPA
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Basel - Indirekte Schelte für Joachim Löw, deutliches Lob für die EM-Organisatoren und pure Freude am Offensivfußball: UEFA-Generalsekretär David Taylor hat in seiner EM-Zwischenbilanz die Sperre von Bundestrainer Joachim Löw im Viertelfinale gegen Portugal öffentlich verteidigt.

"Ich verstehe die Reaktionen, die dieses Urteil ausgelöst hat. Aber man muss diese Entscheidung respektieren. Es ist eine Frage des Respekts gegenüber dem Schiedsrichter", sagte der Schotte bei einer Pressekonferenz in Basel.

Das ranghöchste Mitglied der UEFA-Administration machte deutlich, dass das Urteil der Disziplinarkommission als "Unterstützung" für die Entscheidung des spanischen Referees Manuel Enrique Mejuto Gonzalez zu verstehen sei.

Bierhoff: "Niederlage für den Fußball"

Löw musste nach seiner Hinausstellung im Gruppenspiel gegen Österreich wegen ungebührlichen Verhaltens in der Coaching Zone auch das Viertelfinalspiel der DFB-Auswahl am Donnerstag in Basel von der Tribüne aus verfolgen.

"Der deutsche Verband kann das Urteil nicht verstehen, aber sie haben es sportlich akzeptiert", berichtete Taylor. Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff hatte die Sperre Löws als "Niederlage für den Fußball" bezeichnet.

Taylor betonte, dass das Urteil rein auf der Faktenlage der UEFA-Regeln getroffen worden sei und nicht "durch politische Entscheidungen beeinflusst wurde". Er widersprach damit - unaufgefordert - jedem Verdacht der bewussten Benachteiligung des deutschen Teams.

Taylor: "Es ist ein großartiges Turnier"

Nach Abschluss der Gruppenspiele zog Taylor eine äußerst positive Zwischenbilanz der EM in Österreich und der Schweiz. "Es ist ein großartiges Turnier. Wir haben sehr gute Spiele gesehen", sagte er.

Besonders der gezeigte Offensivfußball mit 57 Toren in 24 Spielen bei nur einer torlosen Partie erfreute den Funktionär. Nur drei Platzverweise bezeugten, dass die Spieler das UEFA-Motto des "Respekts" auch auf dem Spielfeld leben würden.

"Es gab nur ganz wenige Ausnahmen", sagte Taylor - ohne die Hinausstellung von Löw und Österreichs Trainer Josef Hickersberger explizit zu erwähnen.

Kein klarer Turnier-Favorit

Für den weiteren Turnierverlauf wollte Taylor keinen Favoriten nennen. "Alle acht verbliebenen Mannschaften können gewinnen. Das macht dieses Turnier so besonders", sagte der wichtigste Mitarbeiter von UEFA-Präsident Michel Platini.

Positive Zwischenergebnisse gäbe es aus dem Sicherheitsbereich zu vermelden, da keine gravierenden Vorfälle zu verzeichnen waren. Die Fan-Meilen in den acht Spielorten bezeichnete Taylor als "Erfolgsstory".

Begeisterung in Osteuropa steigt

An den zwölf Spieltagen kamen weit mehr als zwei Millionen Besucher in die Fan-Zonen.

"Es ist wunderbar zu sehen, wie sich die Fans aus verschiedenen Ländern begegnen", sagte Taylor. Besonders aus Osteuropa seien mehr Fans als je zuvor dabei.

Der Schotte deutete an, dass die UEFA darüber nachdenke, das Fan-Zonen-Konzept künftig auch bei ihren Vereinswettbewerben Champions League und UEFA-Pokal in Betracht zu ziehen.

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