Türkei-Schweiz: Duell mit besonderer Bedeutung

SID
Montag, 09.06.2008 | 13:46 Uhr
türkei, schweiz, em-qualifikation
© Getty
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Championship
Live
Millwall -
Fulham
Ligue 1
Live
Dijon -
Lyon
Primera División
Live
Leganes -
La Coruna
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo

Zürich - Nach dem Skandalspiel von Istanbul vor zweieinhalb Jahren mit hässlichen Szenen prügelnder Fußballer erhält die EM-Partie zwischen der Schweiz und der Türkei am 11. Juni zusätzliche Brisanz.

Wie beim WM-Qualifikationsspiel am 16. November 2005 geht es für die beiden Teams der Gruppe A nach ihren Auftaktniederlagen ums sportliche Überleben. Damals verpassten die Türken die WM 2006, diesmal droht dem Verlierer das vorzeitige Turnierende.

"Jetzt bekommt das Spiel gegen die Schweizer wieder eine ganz besondere Bedeutung", sagte der türkische Trainer Fatih Terim mit ernster Miene nach dem 0:2 im Auftaktspiel gegen Portugal.

Keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen

Für die Organisatoren gibt es allerdings keinen Grund zu besonderen Sicherheitsvorkehrungen. "Wir sind nicht außergewöhnlich besorgt über einzelne Spiele. Wir hoffen, dass das Sicherheitssystem bei jedem Spiel funktioniert", erklärte UEFA-Pressechef William Gaillard.

OK-Sprecherin Pascale Vögeli sagte: "Wir setzen auf die gute Zusammenarbeit mit den Behörden in beiden Ländern."

Viele Akteure des damaligen Aufeinandertreffens in der Türkei stehen sich auch beim zweiten Gruppenspiel in Basel wieder gegenüber. Die Szenen nach der emotionsgeladenen Partie im Sükrü Saracoglu Stadion, die die Türken zwar mit 4:2 gewonnen hatten, aber damit die 0:2-Hinspielniederlage im entscheidenden Playoff-Spiel nicht wettmachen konnten, sind noch in frischer Erinnerung. "Dieses Datum werde ich für immer in meinem Kopf haben", sagte der Schweizer Nationalspieler Ludovic Magnin.

Ausschreitungen nach Quali-Spiel

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff eskalierte die Situation, als der türkische Assistenztrainer Mehmet Özdilek einem Schweizer Spieler ein Bein stellte und anschließend selbst einen Tritt erhielt.

In den Katakomben entwickelte sich darauf eine wüste Schlägerei, bei der vor allem die Schweizer angegriffen wurden. "Es war ein Riesenschock. Wir hatten erwartet, dass die Stimmung heiß wird, dass es aber mit Schlägen ausartete und auch die Ordner auf einen losgingen, dies konnte man nicht erwarten", erinnerte sich Bayer Leverkusens Profi Tranquillo Barnetta.

Das türkische Fernsehen übertrug die Bilder live. Schon beim Hinspiel in Bern hatte es Provokationen von türkischer Seite gegeben, bei denen auch Trainer Terim keine gute Figur abgab.

Der Fußball-Weltverband FIFA sprach danach Strafen gegen Spieler beider Seiten aus und verurteilte den türkischen Verband zu einer Geldstrafe. Zudem musste die Türkei drei Pflicht-Heimspiele im Ausland ohne Zuschauer austragen.

Trainer auf Schmusekurs

Vor dem ersten Aufeinandertreffen seit der skandalösen Partie in Istanbul ist vor allem Trainer Terim um moderate Töne bemüht. "Wir kommen als Freunde", versprach der Coach schon vor Turnierbeginn.

Er habe seinem Trainerkollegen "Köbi" Kuhn auch bereits eine E-mail geschrieben und sich nach dessen kranker Ehefrau erkundigt, sagte Terim.

Für seine Nationalspieler zählt nur die sportliche Herausforderung. "Wir wollen das Spiel gewinnen und Revanche nehmen für die verpasste WM. An die Partie von damals verschwenden wir keine Gedanken", sagte Bayern-Profi Hamit Altintop. Sein Kollege Magnin versprach: "Jetzt haben beide Völker ein Interesse zu zeigen, dass wir zum Fußball spielen da sind."

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung