Russen feiern rauschende Frust-Party

SID
Freitag, 27.06.2008 | 17:41 Uhr
EM 2008, Fussball, Russland, Arshavin
© DPA
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Ligue 1
Nantes -
Rennes
Championship
Millwall -
Fulham
Ligue 1
Dijon -
Lyon
Primera División
Leganes -
La Coruna
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo

Wien - Zigarren qualmen, Wodka und Champagner fließen in Strömen, und zahlreiche russische Schönheiten helfen dabei, das 0:3 im EM-Halbfinale gegen Spanien schnell zu verarbeiten.

Bis in den frühen Freitagmorgen haben die Russen im Wiener Luxushotel "Palais Coburg" beim "Fashion TV Night Club" eine rauschende Frust-Party gefeiert. Auf dem Rasen war Andrej Arschawin zuvor nur Statist, doch bei der anschließenden Feier mit Russlands Geldadel und Wiener Lokal-Prominenz lief der Star Medienberichten zufolge zur Bestform auf.

"Nun bin ich nicht mehr deprimiert, die Feier ist super", sagte Arschawin der österreichischen Nachrichten-Agentur (APA).

Rauschende Party

Es soll hoch hergegangen sein in der exklusiven Location. Luxus-Karossen vor dem gegenüberliegenden Edelstriptease-Lokal verrieten, dass auch Oligarchen und Öl-Multis der Einladung des gebürtigen Wieners Adam Lisowski gefolgt waren.

Multimilliardär und Chelsea- Besitzer Roman Abramowitsch hatte zwei Tische reservieren lassen, sei aber nicht gekommen, hieß es. Geld spielte dennoch keine Rolle: Eine Flasche Schampus kostete 280 Euro. So war die Niederlage bald vergessen, der Kummer ertränkt.

"Es war doch von Anfang an klar, dass Spanien gewinnt", sagte Lisowski, Gründer des TV-Senders "Fashion TV". Dann wandte sich der Gastgeber im weißen Glitzerhemd wieder den Damen zu, die auch Arschawin umringten. Später präsentierten die Models auf dem silbernen Laufsteg Designer-Klamotten.

"Mode und Sport gehören zusammen", so Lisowski: "Lasst uns feiern."

60 Minuten auf dem gleichen Level

Wenige Stunden zuvor war wenig zu sehen vom viel gelobten Hochgeschwindigkeits-Fußball der russischen Elite-Kicker. Fünf Tage nach der 3:1-Gala gegen die Niederlande waren am Ende die Beine schwer und die Köpfe leer.

Spätestens nach den zwei Toren von Spaniens Ballzauberern Xavi (50.) und Daniel Güiza (73.) war der Widerstand gebrochen, die geplante Revanche 16 Tage nach dem 1:4 zum EM-Auftakt missglückt. Das 0:3 durch David Silva (82.) hatte nur statistischen Wert.

"Eine Stunde haben wir auf dem selben Level gespielt. Dann ging Spaniens Plan auf, uns mit Kurzpassspiel müde zu machen", gestand Russlands Trainer Guus Hiddink.

Der Niederländer war nach der Lehrstunde wie seine Spieler zwar "enttäuscht", aber nicht am Boden zerstört: "Wir können stolz sein auf das, was wir hier erreicht haben und wie wir uns bei der EM präsentiert haben."

Russische Medien feiern ihre Mannschaft

Auch die Medien in der Heimat spendeten Trost. Die am Freitag aus Wien abgereiste Mannschaft wird in Moskau mit Applaus empfangen werden. "Nicht traurig sein. Der russische Fußball ist durch einen langen Tunnel endlich ans Licht gelangt", schrieb "Sport-Express".

Die EM habe Appetit gemacht. "Wir wissen jetzt, zu was wir fähig sind: nicht nur in unseren Träumen, sondern auch in der Realität." Und "Nowyje Iswestija urteilte: "Russland ist wieder eine Macht im Fußball. Und seine Spieler sind Gold wert, wenn man das Interesse ausländischer Vereine sieht."

EM als Sprungbrett

Fast alle Russen haben die EM erfolgreich als Showbühne genutzt. Nicht nur Arschawin, dessen Klub St. Petersburg schon ein 15-Millionen-Euro-Angebot des FC Barcelona vorliegen soll, oder Stürmer Roman Pawljutschenko haben die Scouts in Spanien, England, Italien, oder Deutschland aufmerksam gemacht.

Hiddink hätte nichts gegen den Wechsel einige Profis ins westeuropäische Ausland. Letztlich käme das der Erfahrung und Klasse seines Teams zugute. "Meine Spieler haben durchaus die Qualität, in einer europäischen Topliga zu spielen. Auch für Arschawin wäre es gut, weil er sich dann gegen hochkarätige Konkurrenz durchsetzen muss und auch mal Widerstand spürt."

Allerdings kann nur der sportliche Ehrgeiz die Spieler aus dem Land locken. Denn finanziell kann Russlands Liga längst mithalten.

Volle Konzentrationa WM-Quali

Das erhoffte EM-Finale gegen die DFB-Elf verpassten Hiddink und sein Team, dennoch richtet sich ihr Blick schon jetzt nach Deutschland.

Denn die Löw-Elf ist von September an in der WM-Qualifikation einer der Gruppen-Gegner: "Meine Spieler haben bei dieser EM viel Erfahrung gesammelt und Selbstvertrauen gewonnen. Jetzt werden wir relaxen und dann die WM-Qualifikation angehen."

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung