Rehhagel schwört Team ein

Schabernack mit Otto

SID
Montag, 09.06.2008 | 12:27 Uhr
em 2008, griechenland
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit S04-RBL, BVB & HSV
Premier League
Live
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Live
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Live
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Salzburg - Mit einer meisterhaft-komischen "Otto-Show" hat Griechenlands Trainer Otto Rehhagel bei der EM das Unternehmen Titelverteidigung gestartet - am Dienstag sind seine Spieler 1437 Tage nach ihrer sagenhaften Fußball-Heldentat von Portugal erstmals gefordert.

"Die Spannung steigt, endlich geht es los", sagte Rehhagel vor der Auftaktpartie gegen den vermeintlich schwächsten Gruppengegner Schweden. Eine Niederlage könnte in Salzburg (20.30 Uhr im SPOX-Ticker) den Anfang vom Ende der kontinentalen Regentschaft bedeuten. Daran wollen in der Gruppe D auch Russland und Spanien rütteln.

Anders als 2004 ist der damalige Außenseiter diesmal der Gejagte und spielt auch gegen ein böses Omen. Bisher ist jeder Europameister bei der folgenden Endrunde entthront worden.

Das konnte Rehhagel die gute Laune beim ersten öffentlichen Auftritt in Österreich nicht verderben. "Ich bin sieben Jahre Trainer in Griechenland, ich glaube, das ist Weltrekord. Ich fühle mich immer gut, ich bin gesund und bin immer noch mit meiner Beate verheiratet - 43 Jahre. Was kann mir da noch passieren?" fragte Rehhagel.

Wichtig ist auf'm Platz

Der Veteran sorgte einerseits immer wieder für Lacher, weigerte sich andererseits aber beharrlich, Einblick in seine Pläne zu geben. Rehhagel erinnerte an den BVB-Torjäger und Kapitän der Dortmunder Meistermannschaft von 1956: "Der große Fußballer Adi Preißler hat den Satz gesagt: Wichtig ist auf'm Platz."

Auch Lukas Podolski hatte das nach dem 2:0 über Polen zitiert - ein Spiel, das Rehhagel genau beobachtet hat: "Das, was bei Deutschland-Polen passiert ist - ich gebe Ihnen 30 Meter Platz, damit Sie ein Tor schießen können, das werden wir natürlich nicht machen." Auch zur Abseitsfalle der Polen hatte er eine klare Meinung: "Es ist zwar modern, auf Abseits zu spielen, aber modern hast du 2:0 verloren."

Bundesliga-Sturm für Rehhakles

Wer zum Einsatz kommt, entscheide er erst an Spieltagen, meinte Rehhagel. "Ich trainiere immer so, dass ich selbst nicht weiß, wer am Samstag spielt", scherzte er, fügte aber ernsthafter hinzu, er habe seine Elf im Kopf.

Stürmer Angelos Charisteas, 2004 mit drei Treffern am Triumph entscheidend beteiligt, könnte als Teil eines Bundesliga-Angriffs mit dem Leverkusener Theofanis Gekas und dem Frankfurter Ioannis Amanatidis eine Rolle wie in Portugal zukommen. Gekas ist die einzige echte Spitze, während sich Charisteas und Amanatidis außen zurückziehen und für ein enges Fünfer-Mittelfeld sorgen.

"Wir setzen uns nicht zu sehr unter Druck", sagte Amanatidis und gab als Nahziel das Viertelfinale aus: "Alles andere ist Unfug." Charisteas kündigte an: "Wir wollen zeigen, dass wir den Sieg in Portugal verdient hatten und werden das auf dem Platz beweisen", sagte der Nürnberger, der das 1:0-Siegtor im Finale gegen die Portugiesen erzielt hatte, während Schweden 2004 im Viertelfinale im Elfmeterschießen an den Niederlanden scheiterte.

Kyrgiakos als Ibrahimovic-Schatten

Dem Noch-Frankfurter Sotirios Kyrgiakos kommt als möglichem Bewacher von Schwedens Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic eine zentrale Defensivrolle zu. Rehhagel habe den Innenverteidiger in Vier-Augen- Gesprächen auf seine Rolle vorbereitet, schrieb die Zeitung "Ta Nea", die von einer epischen Rede Rehhagels an seine Mannschaft berichtete.

Ibrahimovic steuerte zwar 17 Tore zum italienischen Meistertitel für Inter Mailand bei, wartet im Nationalteam aber seit Oktober 2005 auf einen Treffer und hat noch leichte Knieprobleme. "Ich weiß nicht, ob es für 90 Minuten reicht", sagte der 26-Jährige.

Coach Lars Lagerbäck macht die griechische Stärke bei Standard-Situationen mehr Sorgen. "Sie haben einige große Spieler und viele Tore durch Kopfbälle erzielt. Daran haben wir gearbeitet." Rehhagel äußerte Respekt vor den stets starken Schweden, die vor 50 Jahren Vizeweltmeister waren: "Ihr seid ja jünger. Ich habe mich mit der schwedischen Mannschaft schon 1958 beschäftigt, als Pelé sein erstes Tor geschossen hat."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung