Löw zu Hetztiteln: "Nicht repräsentativ"

SID
Donnerstag, 05.06.2008 | 14:18 Uhr
löw, jogi, pressekonferenz
© Getty
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Tenero - Bundestrainer Joachim Löw hat vor dem EM-Auftakt besonnen auf die geschmacklosen polnischen Zeitungsschlagzeilen reagiert und sieht darin eher einen Einzelfall.

"Ich glaube nicht, dass das repräsentativ ist, was da in einer Zeitung wohl geschrieben worden ist", sagte Löw in Tenero, drei Tage vor dem ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft gegen Polen.

Die Boulevardzeitung "Super Express" hatte auf der Titelseite eine Fotomontage abgedruckt, auf der Beenhakker die abgetrennten Köpfe von DFB-Kapitän Michael Ballack und Löw in den Händen hält. Die Überschrift lautete: "Leo, bring uns ihre Köpfe".

Guter Kontakt zu Beenhakker 

Löw glaubt nicht, dass in Polen auf breiterer Ebene eine Anti-Deutschland-Stimmung herrscht und erinnerte an die WM vor zwei Jahren in Deutschland. "Ich kenne persönlich einige Polen sehr gut und ich habe das noch in Erinnerung, was 2006 in Dortmund war. Da hatte ich das Gefühl, dass auch die polnischen und deutschen Fans zusammen dieses Spiel und die Spannung vor und nach dem Spiel genossen haben", sagte Löw.

Auch der Kontakt zu Polens Trainer Leo Benhakker, der sich für die Berichterstattung mittlerweile entschuldigt hat, sei gut. "Er hat bei allen seinen Stationen bewiesen, dass er nicht nur kompetent ist, sondern auch menschlich sehr zugänglich und sehr offen", sagte Löw.

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