Auch Hickersberger geschockt

"Himmelschreiende Ungerechtigkeit"

SID
Mittwoch, 18.06.2008 | 18:09 Uhr
em 2008, österreich, hickersberger
© DPA
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Wien - Österreichs Fußball-Nationalcoach Josef Hickersberger hat die Sperre der UEFA gegen sich und Bundestrainer Joachim Löw als "himmelschreiende Ungerechtigkeit" bezeichnet.

Wenn behauptet werde, dass er und Löw sich angeschrien hätten, so sei diese Darstellung unglaublich, da sie in keiner Weise der Realität entspreche und völlig aus der Luft gegriffen sei, sagte Hickersberger.

Die Strafe müsse er wohl oder übel zur Kenntnis nehmen, meinte der Trainer. Sie beruhe freilich auf einer Behauptung, die nicht der Wahrheit entspreche.

"Wer ihn kennt, weiß, dass es nicht so war" 

Während Löw beim EM-Viertelfinale der deutschen Nationalmannschaft am Donnerstag in Basel gegen Portugal nicht auf der Bank sitzen darf, muss Hickersberger seine Sperre im ersten Qualifikationsspiel für die WM 2010 absitzen.

Beide Trainer waren im letzten Gruppenspiel im Wiener Ernst-Happel-Stadion vom spanischen Schiedsrichter Mejuto Gonzalez auf Intervention des vierten Offiziellen auf die Tribüne verwiesen worden.

Auch Friedrich Stickler, der Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes , kritisierte die UEFA-Entscheidung: "Wer Josef Hickersberger und seine Umgangsformen, insbesondere seinen Respekt vor Trainerkollegen wie Joachim Löw, kennt, der weiß, dass es mit Sicherheit kein Schreiduell oder Streitgespräch während des Spiels gegeben hat."

"Nicht unser Demokratieverständnis" 

ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig kritisierte, dass es keine Möglichkeit für einen Einspruch gegen das Urteil gebe. Es sei bedauerlich, dass man einen "untadeligen Trainer" wie Hickersberger und dessen Kollegen Löw mit einer derartigen Unterstellung eine Spielsperre auferlegen könne.

Es entspreche zudem nicht "unserem" Demokratieverständnis, dass man den Betroffenen gegenüber der Behauptung eines vierten Offiziellen keinerlei persönliche Anhörung einräume, so Ludwig.

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