Griechen geben Rätsel auf - Rehhagel schweigt

SID
Sonntag, 08.06.2008 | 11:21 Uhr
Fußball, EM 2008, Griechenland
© Getty
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Seekirchen - Defensive gewinnt Titel: Europameister Griechenland beherzigt schon vor dem Start in die EM 2008 wieder die alte Trainerweisheit. Coach Otto Rehhagel macht sich gewohnt rar, seine Spieler üben hinter einer grünen Plane.

Wie schon beim Sensations-Coup vor vier Jahren in Portugal ist völlig unklar, wie stark die hellenische Auswahl in Österreich ist, wo am 10. Juni in Salzburg gegen Schweden die Auftaktpartie steigt.

"Wir werden unsere Geheimwaffen nicht verraten", sagte der Nürnberger Angelos Charisteas auf dem Trainingsgelände in Seekirchen, wenige Kilometer von Salzburg entfernt. Charisteas war 2004 mit drei Treffern, darunter das Siegtor im Finale gegen Portugal, der EM-Held. Ob er nach der Abstiegssaison mit dem 1. FC Nürnberg wieder zur damaligen Form findet, ist eine der offenen Fragen.

Reine Vorsichtsmaßnahme 

Eine andere ist die nach der Fitness der Spieler. Während der beiden öffentlichen Trainings in der vergangenen Woche gewährte Rehhagel mehreren Akteuren Schonung, auch Charisteas. Der griechische Mannschaftsarzt beteuerte jedoch, es handle sich um Vorsichtsmaßnahmen beziehungsweise keine schlimmen Blessuren.

Regisseur Georgios Karagounis musste aber wegen einer Entzündung im rechten Knie zeitweise aussetzen. Am Freitag war er auf den Trainingsplatz zurückgekehrt, der nur durch eine kleine Lücke in der Plane am Rande des benachbarten Feldes aus zu sehen ist - zu wenig, um zu spionieren.

"Es gibt keine Geheimnisse" 

Nach dem 2:3 in Ungarn hatten die Griechen bereits in Frankfurt eine Woche lang geheim trainiert.

"Es gibt keine Geheimnisse", sagte Karagounis dagegen und gab sich zuversichtlich, gegen Schweden aufzulaufen. "Ich fühle mich besser und besser", sagte der 31-Jährige, der als einer von zehn Spielern im Kader auch schon beim EM-Triumph 2004 dabei war.

Dazu gehört auch Torhüter Antonios Nikopolidis. Der 36-jährige Routinier hat seine Leistenbeschwerden offenbar überwunden, was Rehhagel nach dem müden 0:0 bei der Generalprobe gegen Armenien erfreut zur Kenntnis genommen hatte.

Schweigen über taktisches Konzept 

Seitdem schweigt der fast 70 Jahre alte Trainer-Veteran und lässt stattdessen seine Spieler sprechen. Über sein taktisches Rezept gegen Schweden will er nichts verraten, doch auch seine Akteure geben kaum Hinweise.

Abwehrchef Traianos Dellas erklärte, Rehhagels Philosophie und Mentalität hätten sich in den vergangenen sieben Jahren nicht geändert. Trotz zuletzt drei Stürmer auf dem Platz spricht also mehr dafür, dass Rehhagel im Quartier hoch über dem türkisgrünen Fuschlsee auch taktisch wieder eher vorsichtig plant.

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