Frankreich setzt auf Ribery

SID
Montag, 09.06.2008 | 11:45 Uhr
em 2008, frankreich, ribery
© Getty
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Zürich - Der König ist tot, es lebe der König. Zwei Jahre nach dem Rückzug von Zinedine Zidane gilt Franck Ribery als der neue Hoffnungsträger der Franzosen. Bei der EM soll der Star des FC Bayern München die Nachfolge des großen "Zizou" antreten.

Anders als bei seinem ersten wichtigen Turnier 2006 in Deutschland ist Ribery in der "Equipe tricolore" diesmal die Rolle des Hauptdarstellers zugedacht. Die Beförderung empfindet er nicht als schwere Last:

"Ich bin jetzt eine Führungsfigur und weiß, dass die Leute eine Menge von mir erwarten. Aber ängstlich bin ich deshalb nicht."

Der Glaube der "Grande Nation" an die Künste des Power-Fußballers ist in den vergangenen Monaten stetig gewachsen. Nach diversen ansehnlichen Auftritten in der Bundesliga feierte ihn die "L'Equipe" bereits vor Monaten als "Le Roi de Munich", den König von München, und am Tag des ersten EM-Spiels gegen Rumänien als "neuen Chef".

In einer von der Sportzeitung in Auftrag gegebenen Umfrage kurz vor der EM stand Ribery in der Gunst seiner Landsleute weit vor seinen nicht minder prominenten Teamkollegen. Immerhin 36 Prozent der befragten Franzosen sehen in ihm eine der zentralen Figuren des Turniers.

Ribery heiß auf den Titel

Ribery geht die Sache ähnlich locker an wie vor zwei Jahren bei der WM in Deutschland, als er mit seinen Turbo-Dribblings erstmals für internationale Furore sorgte und seinen Marktwert vervielfachte.

Nach vielen Irrwegen zu Beginn seiner Karriere ist er nun auf dem besten Weg, seinen prominenten Vorgängern Zidane und Michel Platini nachzueifern. Der Frust über die Niederlage im WM-Finale von Berlin im Elfmeterschießen gegen Italien hat seinen ohnehin immensen Ehrgeiz noch verstärkt.

Gern würde er mit einem Sieg gegen die Italiener im letzten EM-Gruppenspiel Revanche nehmen: "Ich habe ein einziges Ziel - ich will den Titel", sagte er der "FAZ".

Der Weg dorthin ist jedoch denkbar schwer. Schließlich muss der Vize-Weltmeister zunächst einmal die schwere Gruppe C mit Rumänien, den Niederlanden und Italien überstehen.

Kein zweiter Zidane

Der Zuversicht von Ribery tut das keinen Abbruch. "Wir brauchen keine Bücher und keine Musik bei der EURO. Wir haben doch Franck", scherzte Verteidiger Patrice Evra mit Bezug auf dessen Rolle als Spaßvogel der "Blauen".

Die ständigen Vergleiche mit Zidane schmeicheln und nerven zugleich. "Zizou war einmalig, und ich versuche keineswegs, ihn zu kopieren", sagte der schnelle Mittelfeldspieler.

Gleichwohl steht er für die Zukunft des französischen Fußballs. Doch ohne internationalen Titel wird ihm die Aufnahme in die Ruhmeshalle verwehrt bleiben. Ein Triumph beim Turnier in Österreich und der Schweiz könnte erste Türen öffnen.

"Ich hoffe, wir gewinnen die Euro. Wenn uns das gelingt, war es wirklich eine große Saison für mich", sagte Ribery.

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