"Jetzt wollen wir natürlich mehr"

SID
Donnerstag, 12.06.2008 | 14:03 Uhr
Portugal, Jubel, Pepe, Ronaldo, EM, Europameisterschaft
© Getty
Advertisement
League Cup
Di23.01.
Die Entscheidung: Bristol-ManCity & Chelsea-Arsenal
Copa del Rey
Do25.01.
Derby mit Druck: Dreht Barca den Rückstand?
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Primera División
Real Sociedad -
La Coruna
Primera División
Eibar -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Primera División
Real Betis -
Villarreal
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Primera División
Alaves -
Celta Vigo
Premier League
Man United -
Huddersfield
Primera División
Levante -
Real Madrid
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Hellas Verona -
AS Rom
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Udinese -
AC Mailand
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Serie A
Cagliari -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon
Serie A
Lazio -
CFC Genoa

Genf - Altstar Eusebio jubelte auf der Tribüne, Matchwinner Cristiano Ronaldo nahm mit nacktem Oberkörper ein Bad in der Menge und Erfolgscoach Luiz Felipe Scolari noch auf dem Platz erste Glückwünsche entgegen.

Doch schon kurz nach dem Durchmarsch ins EM-Viertelfinale trübte das Ende der Scolari-Ära die portugiesische Partystimmung. Der kauzige Coach scheidet nach sechs Jahren als Chef aus und tritt zu Saisonbeginn den lukrativen Job beim englischen Vizemeister FC Chelsea an.

Zuvor will er seine Arbeit mit der Seleccao aber noch mit dem ersten Titel krönen. "Portugal kann weiter vom EM-Sieg träumen", schwärmte auch Eusebio nach dem 3:1 (1:1) gegen Tschechien.

"Ich bin Profi" 

Scolaris Abschied kam nicht überraschend, verblüffte nur zu diesem Zeitpunkt. Schon vor der Partie erklärte der 59-Jährige, er sei für neue Aufgaben bereit. "Es würde schwer werden, Portugal zu verlassen, aber ich bin ein Profi und überall in der Welt zu Hause. Ich habe mich auf alles vorbereitet", hatte Scolari zuvor noch erklärt. 

Scolari übernimmt beim FC Chelsea 

Entgegen der sonstigen Gewohnheiten sagte der portugiesische Verband für den Donnerstag die obligatorische Pressekonferenz ab, um das Interesse nicht vom sportlichen Erfolg des Teams abzulenken.

Für die Höhepunkte auf dem Rasen sorgten im Stade de Geneve die beiden Superstars Deco und Cristiano Ronaldo. Deco, der seinem Coach und Förderer zum FC Chelsea folgen könnte, erzielte das 1:0 und war an den beiden anderen Treffern beteiligt.

Ronaldo traf wie im Champions-League-Finale wieder gegen Tschechen-Keeper Petr Cech zum wichtigen 2:1 und bereitete die anderen beiden Portugal-Tore vor. "Es war ein spektakulärer Abend. Wenn wir uns weiterhin als Einheit präsentieren, haben wir gute Chancen", sagte Cristiano Ronaldo.

Respekt vor der Entscheidung 

Für Scolaris Entscheidung zeigte Portugals Top-Akteur großes Verständnis. "Ich respektiere diese Entscheidung. Er muss sich um seine Zukunft kümmern. Und wenn er bessere Möglichkeiten bekommt, dann ist das so im Fußball", sagte der Profi von Manchester United.

Mit dem vorzeitigen Einzug als Gruppenerster in die Runde der besten acht Teams hat der WM-Vierte von 2006 sein erstes Zwischenziel erreicht. "Wir wollen natürlich mehr", betonte Scolari, der von der körperlichen Verfassung seines Teams begeistert war.

"Dadurch, dass wir jetzt schon eine ganze Weile zusammen sind, können wir uns viel besser auf unsere Aufgaben vorbereiten. Ich habe schon viele gute Teams betreut, aber das ist im Moment das beste", meinte der Coach.

Scolari lobte vor allem die Leistung seines Pulsgebers Deco, der im ersten Abschnitt, als die Portugiesen Schwierigkeiten mit der taktisch gut eingestellten Tschechen-Elf hatten, auch einige Fehlpässe spielte. "Er partizipiert, er dribbelt und riskiert viel, da darf er natürlich auch Fehler machen", befand Scolari.

Anerkennung fand der kleine Spielmacher auch im Kollegenkreis. "Deco ist ein Phänomen. Er ist der beste Mittelfeldspieler in Europa", sagte Bundesliga-Profi Hugo Almeida von Werder Bremen. "Deco ist das Hirn dieser Mannschaft", lobte sogar Tschechiens Trainer Karel Brückner.

"Wir haben es selbst in der Hand" 

Für die Tschechen geht es in der Partie gegen die punkt- und torgleiche Türkei um den Einzug in die nächste Runde. "Das wird ein enges Spiel, aber wir haben es selbst in der Hand und dürfen keine Angst haben", meinte der überraschend für die Startelf nominierte Milan Baros.

Sollten sich beide Teams am Sonntag in Genf nach 90 Minuten Unentschieden trennen, kommt eine seit 2004 geltende Regel erstmals zur Anwendung: Dann würde der Sieger und Viertelfinalist unmittelbar nach Schlusspfiff per Elfmeterschießen ermittelt.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung