
Positive Bilanz
Endbericht zur Fußball-EM in Österreich
Die Fußball-Europameisterschaft im Juni in Österreich hat die Begeisterung der Menschen im Alpenland für das runde Leder deutlich gesteigert.
Es sei gelungen, neue Zuschauergruppen anzusprechen und den gesellschaftlichen Stellenwert des Fußballs zu verbessern, heißt es im Endbericht zu dem dreiwöchigen Großereignis, den die Organisatoren in Wien vorstellten.
Auch das Zuschauer-Interesse für Spiele der österreichischen Bundesliga und der Nationalmannschaft nehme zu.

Die beste Euro aller Zeiten
Generell zogen die Organisatoren eine überaus positive Bilanz - von der Organisation über die Präsentation des eigenen Landes bis hin zur Sicherheit habe alles reibungslos geklappt.
"Ich glaube, Österreich hat gezeigt, dass es auch über die Grenzen hinaus zu denken vermag", sagte der österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. Und Turnierdirektor Christoph Schmölzer sprach gar von der "besten EURO aller Zeiten".
Nach Angaben des Endberichts sind in den drei Wochen in Österreich im Zusammenhang mit der EM-Endrunde 453 Menschen festgenommen worden, 480 wurden verletzt.
Aufwand hat sich gelohnt
In Stadien und Fanzonen tummelten sich insgesamt rund drei Millionen Besucher, vor dem Fernseher schauten pro Match weltweit rund 150 Millionen Menschen zu. Auch finanziell hat sich das Fußball-Spektakel aus österreichischer Sicht gelohnt.
Mit 415 Millionen Euro Wertschöpfung in den drei Wochen, denen Investitionen von 133 Millionen Euro gegenüber stehen, sei es sein gutes Geschäft gewesen. "Ich freue mich, dass die Quengler und Nörgler nicht recht behalten haben", sagte Gusenbauer.

