Zufriedenheit bei Gastgebern

SID
Sonntag, 29.06.2008 | 15:45 Uhr
em 2008, fußball, oesterreich, schweiz, fazit
© DPA
Advertisement
NFL Draft
Fr27.04.
Wo landet der deutsche Wide Receiver?
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
Ligue 1
Caen -
Toulouse
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ de Chile
A-League
Newcastle Jets -
Melbourne City
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
A-League
FC Sydney -
Melbourne Victory
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Super Liga
Napredak -
Roter Stern
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
FC Tokyo
1. HNL
Slaven Belupo -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
PSG
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Premier League
Lok Moskau -
Zenit
Premier League
West Bromwich -
Tottenham
Primera División
Bilbao -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Primera División
Celta Vigo -
La Coruna
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Villarreal -
Valencia
Serie A
Juventus -
Bologna
Primeira Liga
Sporting -
Benfica
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)
J1 League
Hiroshima -
Kobe
Primera División
Málaga -
Alavés
Serie A
Udinese -
Inter Mailand
Premiership
Hearts -
Celtic
Eredivisie
PSV -
Groningen
Premier League
Man City -
Huddersfield
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
St. Etienne -
Bordeaux
Serie A
Lazio -
Atalanta
Serie A
SPAL -
Benevento
Serie A
Chievo Verona -
Crotone
Serie A
CFC Genua -
Florenz
Serie A
Neapel -
FC Turin
Superliga
FC Kopenhagen -
Bröndby
Primera División
Atletico Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Lyon -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Monaco
Ligue 1
Dijon -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Montpellier
Ligue 1
Rennes -
Straßburg
Ligue 1
Toulouse -
Lille
Premier League
Chelsea -
Liverpool
Serie A
Sassuolo -
Sampdoria
Premier League
Arsenal -
Burnley (Delayed)
Primera División
FC Barcelona -
Real Madrid
Serie A
Cagliari -
AS Rom
Ligue 1
Marseille -
Nizza
Primeira Liga
FC Porto -
Feirense

Wien - Zum Abschluss des Turniers strahlte Österreichs Fußballpräsident: "So ein bisschen Sommermärchen hatten wir auch in Österreich und der Schweiz", schwärmte Friedrich Stickler vor dem großen Finale im Wiener Ernst-Happel-Stadion.

Und die Veranstalter in beiden Ländern hatten auch guten Grund zur Zufriedenheit. Trotz einiger Misstöne und der Kritik vor allem aus der Wirtschaft ist das drittgrößte Sportereignis der Welt in den kleinen Alpenländern am Ende eine Erfolgsstory geworden.

"Die Stimmung hätte nicht besser sein können", stellte Ralph Zloczower, der Präsident des Schweizerischen Fußballverbandes, zufrieden fest.

"Wo die Euro entschieden wird"

Was Stickler "eine friedliche Massenveranstaltung ohne nenneswerte Zwischenfälle" nannte, war das positive Ergebnis jahrelanger Vorbereitung der Organisationskomitees beider Länder. Und die Bilanz kann sich sehen lassen: Trotz der eher klein dimensionierten Stadien lag die EM in Österreich und der Schweiz mit durchschnittlich knapp 38.500 Besuchern pro Spiel vor den Ergebnissen der EM in Belgien/Niederlande 2000 und Portugal 2004.

Zwar war die Begeisterung bei der Bevölkerung in beiden Ländern eher gedämpft, waren die Fanzonen in den acht Städten zwischen den einzelnen Spieltagen eher dünn besetzt, doch am Ende freuten sich die Veranstalter doch noch über Rekorde.

So feierte etwa Wien (Motto: "Wo die Euro entschieden wird") mit insgesamt mehr als einer Million Fußballfans in seiner größten Fanzone ausgelassen und vor allem friedlich "die größte Veranstaltung, die die Stadt je organisiert hat".

Tourismus als Sieger

Hunderttausende holländische und später schwarz-rot-gold geschmückter Fans belagerten zeitweise in den vergangenen Wochen förmlich die Schweizer EM-Hauptstadt Basel und brachten damit Geld in die Kassen der Geschäftsleute, die sich insgesamt deutlich mehr von dem Mammut-Event erwartet hatten. In Wien erwogen Standbesitzer in der Fanmeile sogar, die Veranstalter wegen der weit überhöhten Erwartungen zu verklagen.

"Der Sieger heißt dennoch in jedem Fall Tourismus", schloss die Sprecherin des österreichischen Tourismusverbandes, Petra Stolba. Auch wenn die Zahl der Urlauber in den EM-Städten gemessen an den zu hohen Erwartungen eher niedrig ausfielen, freuten sich die Manager über den kostenlosen Werbeeffekt durch das Fußballspektakel.

"Der Erfolg liegt eindeutig in der Nachhaltigkeit", meinte Stolba. Immerhin sahen Hunderte Millionen Menschen in aller Welt die bunten Bilder aus den beiden Alpenländern. Und diese Bilder waren dazu fast immer friedlich.

Wenige Zwischenfälle verzeichnet

Sicherheitsexperten beider Länder hatten Grund zur Zufriedenheit. Bis auf eine begrenzte Konfrontation am ersten Spieltag in Klagenfurt mit rechtsgerichteten, deutschen Randalierern blieb die Zahl der Gewalttaten in beiden EM-Ländern während des Turniers verschwindend gering. Österreichs Polizei, die alle 27.000 Beamten für die gesamte EM aufgeboten hatte, zählte bis zum Finaletag 560 vorübergehende Festnahmen.

"An einigen Spieltagen hatten wir sogar deutlich weniger Zwischenfälle, als an 'normalen' Tagen" freute sich Günther Marek vom Wiener Innenministerium. Mit Unterstützung von jeweils rund 800 deutschen Kollegen gelang es, gewaltbereite Fans von Beginn an zu isolieren. Und so konnte Wiens Polizeisprecher Christian Stelle zuversichtlich verkünden: "Wir rechnen auch zum Abschluss wieder mit einem friedlichen Fest".

"Ohne Fehl und Tadel"

Kein Wunder, dass die Fußballchefs und Spitzenpolitiker beider Länder ins Schwärmen gerieten, wenn sie von der Organisation des Turniers sprachen. "Die Zusammenarbeit mit der Schweiz war ohne Fehl und Tadel. Wenn Sie so wollen, ist das eine Liebeserklärung an die Schweiz", meinte etwa ÖFV-Chef Stickler zum Abschluss.

Und Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer resümierte im Gespräch mit seinem Schweizer Amtskollegen Pascal Couchepin: "Wir haben es beide nicht ins Viertelfinale geschafft, aber gemeinsam haben wir gezeigt, dass wir organisieren können und gute Gastgeber sind."

 

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung