Mittwoch, 11.06.2008

EM 2008

Werbung für "6+5"-Regel

Bern - FIFA-Präsident Joseph Blatter nutzt die Europameisterschaft für Gespräche mit ranghohen Politikern über die angestrebte Einführung der "6+5"-Regel.

blatter, fifa
© Getty

Der Weltverbandschef am Rande der Partie zwischen den Niederlanden und Italien mit dem niederländischen Europaminister Frans Timmermans in Bern. Einen Tag später standen in Innsbruck Unterredungen mit dem spanischen Sportminister Jaime Lissavetzky und dessen russischen Amtskollegen Witali Mutko auf dem Programm. Das teilte die FIFA mit.

Blatter hatte Ende Mai von den Delegierten des FIFA-Kongresses in Sydney ein Mandat erhalten, die Einführung der "6+5"-Regel voranzutreiben. Politiker der Europäischen Union bezweifeln die Rechtmäßigkeit der von Blatter forcierten Formel zum Schutz nationaler Fußball-Talente. Sie verstoße gegen das Prinzip der Freizügigkeit innerhalb der EU.

Nach Blatters Plan sollen ab der Saison 2010/11 Europas Vereine verpflichtet sein, mindestens vier heimische Spieler einzusetzen. Diese Quote soll bis Sommer 2012 auf mindestens sechs nationale Akteure steigen. Vor der EM hatte Blatter gemeinsam mit UEFA- Präsident Michel Platini bereits den Präsidenten des Europaparlaments, Hans-Gert Pöttering, und den belgischen Premierminister Yves Leterme konsultiert.

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