EM 2008

Promi-Tipps: Deutschland und Italien

SID
Mittwoch, 04.06.2008 | 13:19 Uhr
em 2008, merkel, bundeskanzlerin
© DPA
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Hamburg - Kanzlerin Merkel vertraut den deutschen Gipfelstürmern. Tennis-Idol Boris Becker und Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher sind natürlich auch ganz patriotisch, wenn es um Fußball geht.

Doch viele Prominente haben als Europameister-Tipp auch den viermaligen Weltmeister auf dem Zettel. Italien und Deutschland sind nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa für viele prominente Künstler, Sportler, Politiker und Wirtschaftsbosse die Titel-Anwärter Nummer eins bei der EURO 2008.

Was trotz unterschiedlicher Meinungen viele eint, ist die Hoffnung auf eine Stimmung wie bei der WM 2006 in Deutschland.

"Ich bin sicher, Joachim Löw hat mit der Benennung des Kaders auf der Zugspitze noch nicht den letzten Gipfel erreicht", wusste Edelfan Angela Merkel (CDU) schon Mitte Mai.

Ministerriege linientreu

Sie ließ Ballack & Co. übermitteln: "Diese Mannschaft zählt für mich zum engeren Favoritenkreis. Ich traue ihr bei dem Turnier viel zu." Beim letzten Gruppenspiel gegen Österreich am 16. Juni in Wien wird die Kanzlerin wieder persönlich zum Daumendrücken einfliegen.

Merkels Ministerriege ist - was die EM betrifft - linientreu. "Deutschland gewinnt die EM. Wir haben ein sehr kompaktes Team, das auf der Stärke von 2006 aufbaut", ist Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) sicher.

Und Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) outet sich als Experte: "Diese Europameisterschaft ist wahrscheinlich das am besten besetzte internationale Turnier aller Zeiten. Hier Europameister zu werden, ist schwerer als Weltmeister 2006."

Karasek sieht Italien vor Deutschland

Spanien, Italien und Frankreich sind für ihn die Topfavoriten - "und wenn unsere Mannschaft die Sommerbegeisterung von 2006 wiederbelebt, kann sie auch sehr weit kommen".

Stark sieht auch Moderator Günther Jauch die Deutschen, "aber wir scheitern ja immer an Italien am Ende", sagte er. Die Erinnerung an die schmerzliche Halbfinal-Niederlage gegen die Italiener vor zwei Jahren im eigenen Land sitzt bei vielen tief: "Italien steht als Favorit eindeutig vor Deutschland", meint Literatur-Kritiker Hellmuth Karasek.

Er hofft, dass die "Azzurri" durch irgendein "Unglück" früher rausfliegen. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt gibt ohne Umschweife zu: "Mein Topfavorit heißt Italien."

Mehdorn wie immer optimistisch

Auf der EM-Rechnung von Bahnchef Hartmut Mehdorn stehen auch die Franzosen, aber: "Auch wenn's sehr schwer wird, ich bin wie immer Optimist: Deutschland schlägt Frankreich im Finale 2:1."

Bertelsmann-Vorstand Hartmut Ostrowski glaubt an einen neuen traumhaften Sommer: "Die Euphoriewelle des Sommermärchens 2006 hat keinen weiten Weg bis nach Österreich und in die Schweiz."

Scorpions-Sänger Klaus Meine schwelgt ebenfalls noch in WM-Erinnerungen: "Es wäre ein Traum, wenn wir diesen Spirit der WM 2006 wiederbeleben könnten. Die Stimmung damals war fantastisch."

Kaltz schwant Böses

Für Bischof Kardinal Karl Lehmann, der im Bischofshaus in Mainz Fußball gucken will, sind Fairness und Miteinander auch bei der EM das Top-Thema.

Prominente mit Mut zur Alternativmeinung gibt es auch. Ex- Nationalspieler Manfred Kaltz urteilt: "Deutschland hat bei der EM keine Chance." Der Endspiel-Tipp von Ex-"Tagesschau"-Sprecher Jo Brauner heißt: Portugal - Russland 2:1.

Regisseur Volker Schlöndorff setzt auf Polen. Und Roger Federer gibt den Lokalpatrioten: "Die Schweiz zählt für mich wegen des Heimvorteils zu den Favoriten", meint der Tennis-Weltranglistenerste aus Basel.

"Mach dein Ding"

Für Udo Lindenberg kann es am 29. Juni in Wien hingegen nur eins geben: "Deutschland wird Europameister! Wer wieder so viel Herz und Feeling in den Fußball reingebracht hat, hat es verdient", sagte der Panikrocker.

"Egal, was die Schwachmaten einem so raten: Mach Dein Ding!", riet er in Anlehnung an einen seiner Songs und dichtete exklusiv zur EM: "Lass sie jaulen, lass sie jämmern, die Tore in das Netz reinhämmern!"

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