Mittwoch, 11.06.2008

EM 2008

"Griechenland die hässliche Version"

Hamburg - In Gruppe D lieferte Spanien ein Feuerwerk ab und der amtierende Europameister ging hüftsteif baden. Ein gefundenes Fressen für die internationale Presse.

Fußball, EM 2008, Griechenland, Schweden
© Getty

Zum Spiel Spanien - Russland (4:1):

SPANIEN:

El Pais: Spanien kann auch anders. Das Team, das normalerweise das Kurzpassspiel pflegt, landete mit Konterfußball einen Kantersieg. Spanien startet im Stil eines Großen in die EM.

El Mundo: Spanien und ein herausragender Villa überrollen Russland.

Marca: Villa maravilla (Villa ist ein Wunder). Sein Hattrick geht in die Fußballgeschichte ein.

As: Wir können die EM gewinnen. Wir wollen es, und wir schaffen es.

Sport: Zum Anfang ein Kantersieg. Ein tödlicher Villa zerschmettert die unerfahrenen Russen.

RUSSLAND:

Sport-Express: Was für eine große Enttäuschung. So etwas tut doppelt weh, weil wir nach den Erfolgen der jüngsten Zeit einen ganz anderen Auftakt erwartet hatten.

Sowjetski Sport: Wo bleibt Hiddinks Fortune?

SCHWEIZ:

Blick: Wie die Spanier die Fehler (der Russen) ausnützten, zeugte allerdings von großer Klasse. Die Spanier sind stark - keine Frage.

Basler Zeitung: Nach dem grandiosen Auftakt träumt Spanien bereits vom zweiten EM-Titel nach 1964. Mit der Leistung in Innsbruck sprangen die Spanier auf jeden Fall in den engeren Favoritenkreis.

Tages-Anzeiger: Im bisher torreichsten Spiel dieser EM schoss David Villa Spanien mit drei Toren zum 4:1-Sieg gegen Russland. Das Spiel und das spezielle Stadion waren ein Erlebnis.

Neue Zürcher Zeitung: In der aufgepeitschten Atmosphäre des Tivoli-Stadions, in dem vor allem Russisch gesprochen wurde, lieferten sich die beiden ungleichen Kontrahenten während 45 Minuten einen packenden Kampf auf hohem Niveau. Spanien verdiente sich den Sieg nicht als initiativere, sondern als abgeklärtere Mannschaft, die aus individuellen Fehlern kompromisslos Kapital schlug.

Zum Spiel Griechenland - Schweden (0:2):

SCHWEIZ:

Blick: Zlatan bestrafte Mauer-Griechen. Das Team von Otto Rehhagel hat die Mauerkelle wieder mitgebracht.

Tages-Anzeiger: Schweden gewann sein erstes EM-Spiel gegen Griechenland 2:0. Gegen den destruktiven Titelverteidiger war das ein hartes Stück Arbeit.

GRIECHENLAND:

Goalnews: Ängstliche Griechen - Enttäuschung nach der gerechten Niederlage. Große Nervosität in den Kabinen nach dem Spiel. Die Spieler stritten über die Ursachen dieser Niederlage und Rehhagel hat sich diesmal selbst übertroffen: Seine Spieler gingen kaum über die Mittellinie.

Score: Wir sind schwer verletzt, aber noch nicht ganz tot.

Sportday: Alle kennen uns nunmehr. Sie kennen unsere einfachen Geheimnisse. Die Schweden sind nicht in unsere Falle gefallen. Sie haben auf uns gewartet. Vielleicht müssen wir unser Spiel ändern. Können wir es aber?

Exedra: Müde Kämpfer. Eine Klasse schlechter als 2004.

Gata: Griechenland die hässliche Version. Mit massiver Defensive und hässlichem Fußball haben wir versucht auf Unentschieden zu spielen.

To Wima: Wir haben das bekommen, was wir verdient haben.

Eleftheros Typos: Bitterer Geschmack. Ängstliche Spieler. Mit drei Innenverteidigern kannst du nichts erreichen gegen Schweden.

Eleftherotypia: Die Nationalmannschaft hat das bekommen, was sie verdient hat.


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