Gutes Omen für DFB-Elf

Rosetti pfeift EM-Finale

SID
Samstag, 28.06.2008 | 11:58 Uhr
EM 2008, Fussball, Italien, Rosetti
© Getty
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Wien - Für Schiedsrichter Roberto Rosetti ist sein Einsatz im EM-Finale einer der "wichtigsten Momente meines Lebens", für die deutsche Elf ein gutes Omen. Als zuletzt mit Pierluigi Pairetto ein Italiener 1996 ein EM-Finale leitete, wurde Deutschland Europameister.

"Schiedsrichter sein ist meine große Leidenschaft", sagt der Krankenhaus-Direktor aus Turin. Als erster Unparteiischer in der Geschichte der Europameisterschaft eröffnet und beendet der 40-Jährige das Turnier.

"Das ist eine große Freude und Ehre", sagte Rosetti vor dem EM-Finale am Sonntagabend zwischen Deutschland und Spanien im Wiener Ernst Happel-Stadion.

Schweizer entrüstet

Italiens neuer Star-Schiedsrichter hat sich zu einem der besten Unparteiischen der Welt hochgearbeitet. Seine Berufung für das Finale wurde fast von allen Seiten begrüßt. Nur aus der Schweiz kam Kritik: "Dies ist ein Super-Skandal", schimpfte die Zeitung "Blick".

Rosetti habe das Eröffnungsspiel zwischen der Schweiz und Tschechien (0:1) "katastrophal" gepfiffen, wetterte das Boulevard-Blatt. Die UEFA war anderer Meinung und ließ sich von Rosettis Leistungen in der Partie zwischen Griechenland und Russland (0:1) sowie beim brisanten Viertelfinale zwischen Kroatien und der Türkei (1:3 im Elfmeterschießen) überzeugen.

Collina stärkt Rosetti den Rücken

"Er hat sich das Finale mit hervorragenden Leistungen bei der EM verdient", sagte der frühere Star-Referee Pierluigi Collina. Italiens Schiedsrichter-Koordinator wertete die Berufung Rosettis auch als Ausdruck der neuen "Glaubwürdigkeit des italienischen Schiedsrichterwesens".

Das hatte durch den Liga-Skandal in Italien mächtig gelitten. Der mittlerweile verurteilte Ex-Manager von Juventus Turin, Luciano Moggi, hatte systematisch Schiedsrichter manipuliert. Rosetti gehörte jedoch zu den Saubermännern.

"Rosettis Berufung ist ein Signal an Italien", sagte UEFA-Präsident Michel Platini. "Dies macht uns stolz", meinte der Chef des italienischen Schiedsrichter-Verbandes (AIA), Cesare Gussoni.

Rosetti begann seine Karriere im Profifußball 1997. Seit 2003 pfeift er als FIFA-Schiedsrichter international. Als einziger italienischer Unparteiischer bei der WM 2006 in Deutschland stellte er mit vier Einsätzen gleich einen italienischen Rekord auf.

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