EM 2008

Rumänen voller Adrenalin

SID
Sonntag, 08.06.2008 | 12:20 Uhr
domenech, ribery, frankreich, training, EM, Euro
© DPA
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Zürich - Verlieren verboten! Gleich im ersten Duell der Todesgruppe C mit drei ehemaligen Europameistern steht Mitfavorit Frankreich mächtig unter Druck (Mo., 17.45 Uhr im SPOX-TICKER).

Bei einer Niederlage gegen den hochgehandelten Außenseiter Rumänien in Zürich droht der Equipe Tricolore eine denkbar schlechte Ausgangsposition. "Das ist ein Schlüsselspiel", warnte Routinier Claude Makelele angesichts der folgenden Aufgaben gegen die Niederlande und Italien vor einem möglicherweise folgenschweren Fehlstart.

Nicht minder groß ist der Respekt von Bayern-Star Franck Ribery: "Wir haben große Lust, bei dieser EM den Titel zu gewinnen. Es ist deshalb wichtig, gut in das Turnier zu kommen."

"Drei Favoriten in unserer Gruppe" 

Nur auf den ersten Blick scheinen die Rollen klar verteilt. Immerhin liegt der letzte Sieg der Rumänen über den Vize-Weltmeister 36 Jahre zurück. Dennoch hält sich die Ehrfurcht der von Angreifer Adrian Mutu angeführten Rumänen in Grenzen.

"Frankreich hat vor dem ersten Spiel sicher genauso viel Angst wie wir. Es gibt drei, vier Favoriten, von den wir drei in unserer Gruppe haben. Wenn wir weiterkommen, sind wir deshalb schon Mini-Europameister", sagte der Generaldirektor des rumänischen Verbandes Ioan Lupescu.

Beim ersten großen Turnier in der Post-Zidane-Ära will die Grande Nation Geschichte wiederholen. Schon einmal - bei der EM 1996 - legte das Team mit einem Sieg im ersten Gruppenspiel über Rumänien (1:0) den Grundstein für das Weiterkommen.

Doch von der einstigen Dominanz ist nach Einschätzung von Trainer Raymond Domenech nicht viel geblieben. Der französische Nationalcoach ließ zuletzt keine Gelegenheit aus, vor dem Gegner zu warnen: "Die Rumänen haben in der Qualifikation die Niederländer hinter sich gelassen. Warum sollte sich das Kräfteverhältnis plötzlich verschoben haben?"

Prunkstück ist die Abwehr 

Der Champagner-Fußball vergangener Tage ist passe. Das Hauptaugenmerk des Europameisters von 1984 und 2000, der auf den defensiven Mittelfeldspieler Patrick Vieira verzichten muss, gilt der der taktischen Disziplin. Prunkstück des Teams ist die Abwehr, die in den abschließenden drei Testspielen keinen Gegentreffer zuließ. Dagegen geizte der mit Hochkarätern besetzte Angriff mit Toren.

Davon konnte beim Rumänen Mutu zuletzt keine Rede sein. Mit sechs Treffern für Rumänien in der EM-Qualifikation stellte der Angreifer aus Florenz seine Klasse unter Beweis.

Adrenalin-Liebhaber setzen auf Rumänien 

Unbeeindruckt von den jüngsten Schlagzeilen über eine drohende 12-Millionen-Euro-Geldbuße, die er nach einem Kokain-Vergehen als Entschädigung an seinen ehemaligen Klub FC Chelsea zahlen soll, hofft Mutu auf den ersten Coup seines Teams: "Nur die Adrenalin-Liebhaber wetten in dieser Gruppe auf Rumänien. Jeder Punkt, den wir holen, gibt uns innere Stärke geben. Damit wollen wir am besten schon gegen Frankreich beginnen."

Neben Ribery und Mutu steht Lilian Thuram (35) im Rampenlicht. Der 140-malige französische Nationalspieler vom FC Barcelona stellt gegen Rumänien eine Bestmarke auf.

Mit seiner 15. Partie bei einer Fußball-EM wird er alleiniger Rekordhalter vor Landsmann Zidane und Keeper Edwin van der Sar, der im anderen Gruppenspiel der Niederländer gegen Italien sein 14. EM-Match bestreiten wird.

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