Fast 7000 Extra-Züge zur EM

SID
Mittwoch, 04.06.2008 | 09:39 Uhr
em 2008, züge
© DPA
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Basel - Die Bahnen in der Schweiz und Österreich bereiten sich für die Europameisterschaft auf einen bislang nicht gekannten Kundenansturm vor. In beiden Gastgeberländern werden für die Zeit des Turniers vom 7. bis 29. Juni insgesamt fast 7000 Sonderzüge eingesetzt.

Allein die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) rechnen mit einer Million zusätzlicher Fahrgäste. "Es soll eine EM des öffentlichen Verkehrs werden", sagte SBB-Chef Andreas Meyer bei einer Pressekonferenz des EM-Organisationskomitees am Montag in Basel. Zur Vorbereitung habe sein Unternehmen auch auf die Erfahrungen der Deutsche Bahn AG aus dem WM-Jahr 2006 gesetzt.

Um den reisenden Fußballfans einen angemessenen Service zu bieten, setzt die SBB 1500 zusätzliche Servicekräfte ein. Diese wurden vornehmlich aus dem Verwaltungsbereich des Unternehmens rekrutiert.

Mit speziellen Uniformen und gelben Kappen sollen die Helfer gut zu erkennen sein. Auf die klassische rot-weiße Dienstbekleidung wurde extra verzichtet, da sich diese nicht von den erwarteten Farbkombinationen der Schweizer Fans absetze.

Schminken im Zug

Die Züge durch die Alpenländer sollen zu echten Fan-Mobilen werden. So können sich die EM-Besucher in einigen Bahnen auch fangerecht schminken lassen.

Für mögliche Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fan-Gruppen in den Zügen sei man gewappnet. "Wir freuen uns auf eine friedliche EM und eine hervorragende Stimmung, aber wir sind vorbereitet für Störungsaktionen", sagte Meyer.

Damit die Zuschauer nach den Partien noch in ihre Wohnorte zurückkehren können, wurde besonders der Nachtfahrplan ausgeweitet und der Güterverkehr im intensiv frequentierten Schienennetz eingeschränkt.

Sparangebote in beiden Ländern

"Wir sind auf großes Entgegenkommen unserer Güterkunden gestoßen", sagte Meyer, der auch den Umweltaspekt der Bahnfahrten betonte. 18.000 Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß würden durch Zug fahrende Fans in der EM-Zeit eingespart.

Für die Fußball-Besucher gilt die Eintrittskarte am Spieltag und am folgenden Tag bis 12.00 Uhr als Fahrschein. Zudem bieten Schweizer und Österreichische Bahnbetriebe mehrere Sonderangebote an.

Von der Deutsche Bahn AG wurden logistische Informationen erfragt und zudem die als Fußball geformten Infostände der WM vor zwei Jahren erworben.

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