Deutschland, Polen, EM 2008

DFB-Team unter der Lupe

Prunkstück Mittelfeld

Von Für SPOX.com bei der EM: Stefan Rommel
Sonntag, 08.06.2008 | 22:50 Uhr
Deutschland, Aufstellung, Polen
© Getty
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München - Durch das 2:0 gegen Polen - den ersten Sieg bei einer EM-Endrunde nach zwölf langen Jahren - hat die DFB-Elf bereits einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale gemacht. 

Gegen unangenehme Polen war der Sieg aber lange Zeit hart umkämpft. Erst Lukas Podolski brach mit seinem zweiten Treffer den Widerstand der Polen.

Besonders im Mittelfeld hatte die deutsche Elf Vorteile, mit der Nominierung von Podolski bewies Bundestrainer Joachim Löw Gespür und das richtige Händchen.

Die DFB-Elf in der Einzelkritik:

Jens Lehmann: Unsicherheit gleich nach 38 Sekunden, als er unmotiviert aus dem Tor stürmte und eine zweite nach einer Viertelstunde bei der Rettungstat gegen Zurawski. Strahlte im Laufe des Spiels aber die gewünschte Sicherheit aus, war bei den wenigen Möglichkeiten der Polen sicher auf dem Posten - vor allem bei Saganowskis Kopfball aus kurzer Distanz. Note 3.

Philipp Lahm: Starke Partie in der Defensive. Hatte Krzynowek jederzeit fest im Griff. In der Offensive aber noch etwas zurückhaltend - vielleicht auch, um den flinken Polen nicht ins offene Messer zu laufen. Note 3.

Per Mertesacker: Wie immer der ruhende Pol im Zentrum der Viererkette, mit ausgezeichnetem Stellungsspiel und zwei, drei extrem wichtigen Rettungsaktionen nach Flanken der Polen. Note 2.

Christoph Metzelder: Gegen die einzige Spitze Smolarek im Zusammenspiel mit Mertesacker solide. Gutes Stellungsspiel und wie versprochen auch in punkto Schnelligkeit verbessert. Allerdings im Zweikampfverhalten und im Aufbauspiel noch mit erheblichen Mängeln. Leistete sich zwei Ballverluste beim Überqueren der Mittellinie. Note 4.

Marcell Jansen: Defensiv erhebliche Probleme auf der linken Seite mit dem wuseligen Lobodzinski. Biss sich förmlich in die Partie, wusste in der Vorwärtsbewegung aber nur in der ersten Halbzeit Akzente zu setzen. Note 4.

Clemens Fritz: Gutes Tandem mit Lahm, einige spektakuläre Flankenläufe, vor allem in der ersten Halbzeit. In der Defensive aber bisweilen etwas behäbig, ließ Lahm ein paar Mal gegen zwei Polen alleine. Nach 55 Minuten und einer sehr ansprechenden Leistung für Schweinsteiger ausgewechselt. Note 2.

Torsten Frings: Ungewohnt unauffällige Partie des Bremers. Allerdings auch der Tatsache geschuldet, dass die Polen selten durch die Mitte nach vorne spielten. Wenn aber mal eine Lücke klaffte, war Frings gewohnt zur Stelle. Negativ: erneut schwache Standards. In der Spieleröffnung auch noch mit etwas Potenzial nach oben. Note 3.

Michael Ballack: Wenig spektakulär, aber unheimlich wertvoll für die Mannschaft. Gewann viele kleine Zweikämpfe, vor allem in der Defensive, und riss mit über zwölf Kilometern ein unglaubliches Laufpensum ab. Phantastisch sein Pass vor der Riesenchance durch Gomez auf Klose, allerdings muss er noch an der Torgefahr feilen. Erarbeitete sich erstaunlich wenig eigene Chancen. Note 3.

Lukas Podolski: Rechtfertigte seine Aufstellung grandios. Nahm sich zwar die eine oder andere Auszeit, war in den Phasen dazwischen aber kaum zu bremsen. Brachte seine Stärke, den Zug zum Tor, immer wieder ins Spiel. Dazu stark in der Ballbehauptung und natürlich mit zwei Toren. Note 1.

Mario Gomez: Starkes EM-Debüt des Stuttgarters. Ging unheimlich lange Wege und riss damit die entscheidenden Löcher für Klose und Podolski. Tolles Anspiel auf Klose vor dem 1:0. Bei eigenem Abschluss aber bei zwei Torchancen ohne Fortune. Baute in der zweiten Halbzeit etwas ab. In der 75. Minute für Hitzlsperger ausgewechselt. Note 3.

Miroslav Klose: Das Zauberwort heißt: Laufweg. Klose, wie man ihn aus besten Zeiten kennt. Immer mit dem richtigen Riecher für die Lücke in der polnischen Abwehrkette und uneigennützig vor dem Tor. Zwei Torvorlagen sprechen Bände. Einziger Kritikpunkt: Hätte bei der Gomez-Chance vielleicht selber abziehen können. Note 2.

Bastian Schweinsteiger: Ab der 55. Minute für Fritz im Spiel. Zunächst mit Anlaufschwierigkeiten, danach aber stark im Defensivzweikampf - was sich auch beim Ballgewinn vor dem 2:0 auszeichnete. Gute Fernschüsse. Die Standards aber mal wieder... Note 3.

Thomas Hitzlsperger: Der Stuttgarter kam in der 75. Minute für Vereinskollege Gomez und hatte eine starke Szene kurz vor Schluss, als er aus 18 Metern knapp über das Tor schoss. Keine Note.

Kevin Kuranyi: Kam in der Nachspielzeit für Klose. Keine Note.

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