Stimmen zum EM-Finale

"Die Mannschaft hat Großartiges geleistet"

SID
Sonntag, 29.06.2008 | 23:37 Uhr
Wien, EM-Finale, EURO, Ballack, Fabregas, Torres, Xavi, Schweinsteiger, Casillas, Lehmann, Löw, Aragones
© Getty
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München - Spanien hat sich durch ein 1:0 im Finale gegen Deutschland den Europameistertitel gesichert.

SPOX.com hat die Stimmen zum Spiel gesammelt:

Joachim Löw (Bundestrainer): "Man muss so ein Spiel erstmal verdauen. Aber man muss die hohe Qualität der Spanier anerkennen, sie hatten mehr Chancen und haben auch verdient gewonnen. Wir haben das Spiel zu Beginn unter Kontrolle gehabt und dann haben wir durch ein paar Ballverluste den Faden verloren. Die Spanier kamen dann besser in ihren Rhythmus. Und wenn man sie spielen lässt, sind sie enorm stark. Wir wollten nach der Pause noch mal Druck aufbauen und hatten auch im Ansatz zwei, drei Möglichkeiten, aber wir waren nicht so zwingend wie in den vergangenen Monaten. Wir waren in den letzten zwei Jahren spielerisch meistens auf einem höheren Niveau als bei diesem Turnier. Möglicherweise hängt das mit der Drucksituation für den einen oder anderen Spieler zusammen. Wir werden in den nächsten Monaten weiter an uns arbeiten und versuchen, uns zu verbessern. Die Mannschaft hat insgesamt Großartiges geleistet."

Luis Aragones (Trainer Spanien): "Wir haben unsere Sache gut gemacht. Wir haben gewonnen, Punkt, Aus. Ich werde nicht an der Spitze der Mannschaft bleiben. Mir ist keine Möglichkeit gegeben worden, um zu bleiben."

Michael Ballack (Kapitän Deutschland): "Es ist immer enttäuschend, ein Finale zu verlieren. Die Mannschaft hat insgesamt eine hervorragende EM gespielt. Wir haben heute leider ein, zwei Fehler zu viel gemacht. Wir haben das Spiel gegen eine starke spanische Mannschaft lange offen gehalten, aber sie haben verdient gewonnen. Am Ende wollten wir, aber so richtig konnten wir nicht mehr. So ein Turnier schlaucht. Wenn man das Niveau der Mannschaft sieht, hat sie sich hervoragend verkauft. Wir können auch stolz sein. Danke an Klaus Eder (DFB-Physiotherapeut, Anm. d. Red.), dass ich heute überhaupt auflaufen konnte. Gestern war daran überhaupt nicht zu denken."

Angela Merkel (Bundeskanzlerin): "Im Finale zu stehen ist toll. Sie haben gekämpft, aber es hat nicht ganz gereicht. Vielleicht steigern wir uns nach dem 3. Platz 2006 und dem 2. Platz jetzt und werden 2010 Weltmeister. Die Fans werden unserer Mannschaft einen schönen Empfang bereiten."

Horst Köhler (Bundespräsident): "Zum Fußball-Europameister 2008 hat es nicht ganz gereicht - aber das Endspiel erreicht zu haben, ist ein großer Erfolg zu dem ich Joachim Löw und der Nationalmannschaft von Herzen gratuliere. Ich bin sicher: Diese Mannschaft hat alle Möglichkeiten, noch mehr zu erreichen. Spätestens bei der WM 2010 in Südafrika."

Jens Lehmann (Deutschland): "Kurz nach dem Spiel steht man noch unter den Eindrücken auf dem Platz. Die Enttäuschung wir erst in den nächsten Tagen, Wochen und Jahren kommen. Bei mir war es ja das letzte Spiel bei einer Europameisterschaft. Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, das Turnier zu gewinnen. Wenn man so kurz davor steht, ist das natürlich doppelt enttäuschend. Man muss seine Enttäuschung für sich selbst verarbeiten. Das wird schwer. Über ein Karriereende will ich jetzt nicht sprechen. Man muss uns ein großes Kompliment machen, weil wir das Maximum rausgeholt haben."

Philipp Lahm (Deutschland): "Ich musste am Spann genäht werden, deshalb bin ich zur Halbzeit ausgewechselt worden. Wir haben nicht gut nach vorne gespielt, haben kaum Chancen gehabt unser Kombinationsspiel war nicht so zielstrebig. Insgesamt haben wir zu viele Fehler gemacht. Die Stimmung ist jetzt natürlich schlecht, aber wir werden schnell nach vorne schauen."

Christoph Metzelder (Deutschland): "Wir haben sehr gut angefangen. Die Spanier haben dann auch schon angefangen, lange Bälle zu spielen. Das Tor hat uns das Genick gebrochen. Wir haben uns auch keine Chancen erspielen können, um Spanien in Bedrängnis zu bringen."

Thomas Hitzlsperger (Deutschland): "Wir haben gut begonnen. Aber das Tor war schon fast die Vorentscheidung. Wenn die Spanier in Führung sind, können sie den Ball halten und lassen ihn laufen. Sie haben es verdient, das Turiner zu gewinnen. Sie machen wenig Fehler und wenn sie die Chance haben, schlagen sie zu. Wir sind weit gekommen, aber wir haben viele junge Spieler und können uns weiterentwickeln."

Fernando Torres (Spanien): "Ich freue mich riesig. Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Eine EM zu gewinnen ist fast wie ein WM-Titel. Wir hätten nie gedacht, dass wir so weit kommen. Wir haben ein gutes Turnier gespielt und sind verdienter Europameister. Das ist gut für den Fußball, das ist gut für die Spanier. Wir haben unseren Platz in Europa gefunden."

Iker Casillas (Spanien): "Am Ende haben wir uns wirklich durchgesetzt. Als der Schiedsrichter abgepfiffen hat, verspürte ich eine immense Freude. Aber ich spüre auch sehr viel Müdigkeit."

Cesc Fabregas (Spanien): "Es ist fantastisch. Das ist mein schönster Tag als Spieler. Ich denke nicht, dass uns bewusst ist, was wir geschafft haben. Nach 44 Jahren. Das war einer meiner Träume und ich habe ihn verwirklicht. Wir haben uns Chancen erarbeitet, wir haben schönen Fußball gespielt, und wir haben schließlich verdient Erfolg gehabt. Wir sind ein junges Team und wir werden versuchen, auch in zwei Jahren den WM-Titel zu gewinnen."

Günter Netzer (Ex-Nationalspieler): "Auch von meiner Seite Glückwunsch an die Spanier. Sie waren die beste Mannschaft des Turniers, haben außer gegen Italien fast ein perfektes Turnier gespielt. Die deutsche Mannschaft ist im Wachstum begriffen, aber heute wurden ihr die Grenzen aufgezeigt. Die Spanier sind eine eingespielte Mannschaft, da müssen wir hin. Bei der Chance Ballacks in der 68. Minute glaubte man, dass nun ein Ruck durch das Team geht, aber die Spanier haben das wieder unter Kontrolle bekommen."

Giovane Elber (Ex-Bundesligaspieler, Co-Kommentator fürs brasilianischen Fernsehen): "Die Deutschen haben früh das Handtuch geworfen. Die Überlegenheit der Spanier war so groß. So groß, dass die Deutschen wie eine Schulmannschaft ausgesehen haben, die gegen eine Profimannschaft spielt".

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