"Das Stadion wird kochen"

Von Interview: Florian Bogner
Mittwoch, 11.06.2008 | 10:59 Uhr
tuerkei, schweiz
© Imago
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Ligue 1
Nantes -
Rennes
Championship
Millwall -
Fulham
Ligue 1
Dijon -
Lyon
Primera División
Leganes -
La Coruna
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo

München - Für die Schweiz und die Türkei geht es heute abend (20.45 Uhr im SPOX-TICKER) schon um Sein oder Nichtsein. Wer verliert, ist so gut wie draußen. 

Ein Skandalspiel wie bei der WM-Quali im November 2005, als sich Türken und Schweizer nach Schlusspfiff auf dem Platz und im Kabinengang prügelten (im Bild), wird nicht erwartet. "Klar geht es um viel, aber beide Teams werden sich diesmal ausschließlich auf Fußball konzentrieren", sagt Tranquillo Barnetta.

Auch Berkant Göktan von 1860 München glaubt, dass sich die Geschichte nicht wiederholen wird. Bei SPOX.com spricht der türkische Angreifer über die schwache Leistung seiner Landsleute im Spiel gegen Portugal und ergreift Partei für den in der Heimat heftig kritisierten Trainer Fatih Terim. 

SPOX: Schweiz gegen die Türkei - da denkt man natürlich sofort an die üblen Jagdszenen aus dem November 2005. Sie auch?

Göktan: Natürlich. So was vergisst man nicht so schnell. Es war schlimm, was damals passiert ist, aber das kommt sicher nicht noch mal vor. Die Betroffenen haben ihre Strafen erhalten, die Sache ist Geschichte.

SPOX: Aber trotzdem wird die Vorgeschichte heute eine Rolle spielen.

Göktan: Klar spielt das noch eine Rolle. Das Stadion wird kochen, die Schweizer haben ja schließlich ein Heimspiel. Und wer verliert, ist draußen. Die aufgeladene Atmosphäre wird für unser Team aber kein Problem sein. In der Türkei geht es ja oft drunter und drüber auf der Tribüne.

SPOX: In der Schweiz gibt es ja auch viele Türken, die sicherlich zum Spiel gehen werden...

Göktan: Ja, und wenn dann das ganze Stadion nach der Hymne anfängt zu singen und zu hüpfen, gibt das bestimmt Gänsehaut. Das wird die Jungs unheimlich anspornen.

SPOX: Wie groß ist die Erwartungshaltung in der Heimat?

Göktan: Nach dem dritten Platz bei der WM 2002 hat man gedacht, das geht so weiter. Die Erwartungshaltung war nach den verpassten Turnieren 2004 und 2006 riesig. In der Türkei ist der Fußball alles für die Menschen.

SPOX: Was hat sich im Vergleich zu 2002 geändert? Welche Entwicklung hat der Fußball in der Türkei genommen?

Göktan: Eine Entwicklung in die Breite, würde ich sagen. Es gibt mittlerweile viele gute Profi-Manschaften in der Türkei, nicht mehr nur die drei großen Klubs. Und Nationaltrainer Fatih Terim legt Wert auf die Zusammenarbeit mit allen Klubs. Es ist viel professioneller als noch vor ein paar Jahren.

SPOX: Terim selbst wird 'der Imperator' genannt, ist eine absolute Respektperson. Welche Erfahrungen haben Sie unter ihm beio Galatasaray gesammelt?

Göktan: Man kann unheimlich viel von ihm lernen. Er gibt seine Erfahrungen an die Spieler weiter, ist für die Jüngeren fast schon eine Art Vaterfigur.

SPOX: Gibt es eine Anekdote, die ihn besonders gut beschreibt?

Göktan: Da habe ich so einiges erlebt, positive wie auch negative Dinge. Bei Galatasaray war er Tag ein, Tag aus für den Verein da. So war er beispielsweise schon morgens um sechs Uhr auf dem Trainingsgelände und hat die Blumen gegossen. Auf der anderen Seite hat er aber auch nach einer 0:6-Niederlage gegen Fenerbahce sein Hemd zerrissen und drei Koffer kaputt getreten.

SPOX: Wie sieht seine Spielphilosophie aus?

Göktan: Er legt Wert darauf, dass die Mannschaft den Gegner durch ein aggressives Mittelfeld schon früh unter Druck setzt. Nach dem Ballgewinn soll sofort der schnelle Pass in die Spitze gespielt werden. Die grundsätzliche Ausrichtung ist offensiv.

SPOX: Das hat gegen Portugal noch nicht so gut geklappt.

Göktan: Man muss bedenken, dass die Mannschaft noch jung ist und auf der europäischen Bühne gegen große Mannschaften erst noch ihre Erfahrungen sammeln muss. In manchen Situationen fehlt einfach noch die Cleverness und die nötige Abgebrühtheit.

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung