EM 2008

Seltsame Sportarten der Gastgeber

SID
Freitag, 30.05.2008 | 13:15 Uhr
Fußball, EM, Buntes
© DPA
Advertisement
Bundesliga
SaJetzt
Alle Samstags-Highlights: HSV-FCB, BVB, VfB & RBL
Primera División
Live
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
Sao Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Copa Libertadores
Lanus -
River Plate
Championship
Preston -
Aston Villa
Copa Libertadores
Grêmio -
Barcelona
Copa Sudamericana
Flamengo -
Fluminense
A-League
Melbourne City -
Sydney
Ligue 1
Rennes -
Bordeaux Begles
Primera División
Real Betis -
Getafe
Primera División
Valencia -
Leganes
Championship
Bristol -
Cardiff
Premiership
St Johnstone -
Celtic
Championship
Aston Villa -
Sheffield Wednesday
Primera División
Deportivo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
PSG
Serie A
Bologna -
Crotone
Primera División
Alaves -
Espanyol
Championship
Brentford -
Leeds
Ligue 1
Metz -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Amiens
Ligue 1
Nantes -Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Straßburg
Primera División
Barcelona -
Sevilla
Serie A
Genoa -
Sampdoria
Primeira Liga
Porto -
Belenenses

Genf - Fingerhakeln und Steinstoßen, Hornussen und Schwingen - die Gastgeber der Europameisterschaft haben ihre sportlichen Stärken nicht unbedingt auf dem Fußballplatz.

Skifahren ist der Lieblingssport in den Alpenländern, aber auch ganz sonderbaren Hobbys frönen die deutschen Nachbarn.

Den Gegner mit einem Finger über den Tisch zu ziehen, ist ein Kraftsport der vorwiegend in Österreich - aber auch noch in Bayern - betrieben wird. Schwingen, Steinstoßen und Hornussen gelten als Nationalsport in der Schweiz.

4500 Schwinger in der Schweiz

Hobby-Schwinger, -Steinstoßer und -Hornusser treffen sich alle drei Jahre zum Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest. Der Ringkampf Schwingen wurde erstmals urkundlich im Jahr 1235 erwähnt. Heute gibt es in der Schweiz noch etwa 4500 aktive Schwinger.

Gerungen wird in einem im Durchmesser zwölf Meter großen Kreis, dessen Boden mit Sägemehl bedeckt ist. Die beiden Kämpfer tragen weiße Hemden, lange Hosen und darüber eine robuste Drillich-Hose, die bis zum Knie reicht.

Mit verschiedenen, dem Judo verwandten Würfen, versuchen sie einander aufs Kreuz zu legen.

Fußball-EM ist keine Konkurrenz

Viel Geld können Schwinger gewöhnlich nicht verdienen, stattdessen gibt es handfeste Preise: So ist die Sieger-Trophäe beim Älplerfest ein stattlicher Bulle. "Schwingen ist nicht nur ein Sport, sondern ein Ereignis", sagt Ernst Schläpfer, Vorsitzender des eidgenössischen Schwingerverbandes.

"Wenn die Zuschauer zu einem Wettkampf gehen, dann halten sie sich dort einen ganzen Tag auf. Das ist eine große gesellschaftliche Veranstaltung."

Für Schäfer ist die Fußball-EM auch kein ernstzunehmender Konkurrent im Kampf um die Gunst der Fans. "Wir haben schon genug Zuschauer", sagt er gelassen.

Meisterschaft im Hornussen während EM 

Die Anhänger des Mannschaftssports Hornussen - ein Schlag- und Abfangspiel aus der deutschsprachigen Schweiz - suchen hingegen noch Mitstreiter und hoffen auf einen erfolgreichen Werbefeldzug während der EM.

So läuft die Schweizer Meisterschaft während des Fußballturniers im Juni weiter. "Es gibt schon einige Anfragen von Fernsehstationen, die über Hornussen berichten wollen", erzählt der Sprecher des Schweizer Hornusser-Verbandes, Rudolf Schüpbach. "Möglicherweise steigert das ja das Interesse an dem Spiel."

Hornussen ist ein Sport für 18 Spieler, eine Mixtur aus Golf, Cricket und Baseball. Das Freizeitvergnügen gilt auch als "Golf der Schweizer Bauern". Gespielt wird mit einer Art Puck, der mit einem flexiblen Stab von einer Rampe mehr als 300 Meter weit abgeschlagen werden kann.

Wichtig: Mannschaftliche Geschlossenheit 

Die Spieler der gegnerischen Mannschaft versuchen, mit riesigen Holzpaddeln, das Geschoss frühzeitig zu Boden zu bringen. Punkten kann eine Mannschaft nur, wenn die Scheibe ungehindert zu Boden geht.

"In bedächtiger und trotzdem dynamischer Art ein Wechsel zwischen Angriff und Verteidigung, Eigenleistung und mannschaftlicher Geschlossenheit, das ist Hornussen", heißt es auf der Internetseite des Eidgenössischen Hornusserverbandes.

Der Name des Spiels leitet sich von den Geräuschen ab, die der bis zu 300 Kilometer pro Stunde schnelle Puck macht - ein dumpfes Summen wie beim Anflug einer Hornisse.

Zahlen stagnieren

Laut Schüpbach gibt es in der Schweiz 8500 Hornusser in 200 Clubs. Doch die Zahlen stagnieren, weil es schwer ist, Nachwuchs für den Nationalsport zu gewinnen.

Das Steinstoßen ist ein alter Alphirtensport. Rekordhalter Markus Meire wuchtete den 83,5 Kilo schweren Brocken, den sogenannten Unspunnen, vor vier Jahren 4,11 Meter weit.

Der Originalstein aus Kiesel von 1805 ging verloren, die seit 1905 benutzte Nachbildung aus Granit wurde zweimal gestohlen - der Legende nach von Separatisten aus der französisch-sprachigen Jura-Region.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung