Die perfekte Mischung

Von Stefan Rommel
Montag, 26.05.2008 | 10:44 Uhr
Frankreich, Porträt, EM 2008
© Imago
Advertisement
Premier League
Live
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Live
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Live
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
CFC Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston

München - "Unbeschreiblich" und einfach nur "inakzeptabel". David Trezeguet wusste gar nicht mehr, was er sonst noch sagen sollte.

Als Raymond Domenech seinen ursprünglich 30-köpfigen EM-Kader verkündete, war der Name des besten Torschützen des Landes nicht dabei.

20 Tore erzielte Trezegol für Juventus Turin in der abgelaufenen Saison, wurde damit Zweiter in der Torjägerliste der Serie A. Nur sein Teamkollege Alessandro Del Piero war besser. Und der darf mit der Squadra Azzurra seine vierte EM spielen.

Der Rauswurf Trezeguets überschattet die recht harmonische Vorbereitung der Equipe Tricolor, auch wenn Franck Ribery das nicht so recht zugeben will. "Uns belastet das nicht. Der Trainer hat sich so entschieden, also muss man es auch akzeptieren."

Zusammen mit dem Bayern-Star (25) stellt SPOX.com einen der heißen Titelfavoriten vor.

Hier geht's zur Frankreich-Diashow!

Die Stärken:

Frankreichs größtes Plus ist die Homogenität. Der Kader stimmt fast mit dem der WM vor zwei Jahren überein.

Bis auf Zinedine Zidane und eben Trezeguet. Die Automatismen sitzen. "Wir sind eingespielt, das ist ein großer Vorteil", sagt Ribery. Dazu verfügt kaum eine andere Mannschaft über so viele überdurchschnittliche Talente (Karim Benzema, Samir El Nasri).

"Domenech hat es geschafft, diese innerhalb von zwei Jahren an die Mannschaft heranzuführen. Die Mischung zwischen Jung und Alt passt", glaubt Ribery.

Besonderes Prachtstück ist die Offensive. Die Franzosen nennen ihre Angriffsreihe ganz mystisch das "magische Viereck". Dessen Protagonisten heißen Ribery, Florent Malouda, Thierry Henry und Nicolas Anelka.

Die Schwächen:

Eine der Stärken wird der Grande Nation allerdings auch als Schwäche ausgelegt. Spieler wie Abwehrchef Lilian Thuram oder die Doppelsechs mit Claude Makelele und Patrick Vieira haben ihren Zenit bereits überschritten. Ein Wagnis, die älteren Herrschaften auf den wichtigsten Positionen überhaupt aufzustellen. Dazu hat Kapitän Vieira wegen zahlreicher Verletzungen nur 16 Spiele für Inter Mailand bestritten.

Dasselbe Problem auf der Torhüterposition: Stammkeeper Gregory Coupet fiel nach einem Kreuzbandriss lange aus, fand in der Rückrunde erst wieder zu alter Stärke.

Der Trainer

Domenech ist zwar erfolgreich, bei den Fans aber nicht beliebt. Dem 56-Jährigen wird wenig Flair beschieden, den Medien gegenüber ist er oft mürrisch.

Er lässt fast immer im klassischen 4-4-2 mit einem Viereck im Mittelfeld (Vieira, Makelele, Ribery, Malouda) spielen. Die Position hinter den Spitzen bleibt unbesetzt.

In Ausnahmefällen praktizieren die Franzosen aber auch ein 4-5-1. Dann wäre Henry die einzige Spitze, der sprunghafte Anelka dafür draußen. Die Zehnerposition füllt dann der blutjunge Nasri aus.

Der Spieler im Fokus:

Alle Augen richten sich auf Karim Benzema. Der 20-Jährige von Olympique Lyon hat in seiner vierten Saison in der Ligue 1 endgültig den Durchbruch geschafft, wurde Torschützenkönig (20 Treffer) und Spieler des Jahres.

Europas Topklubs sind hinter dem Sohn algerischer Einwanderer her. Bislang aber hielt Benzema den Lockrufen aus Barcelona, Madrid, Mailand oder London stand.

Die Prognose:

Für die starke Gruppe C fällt eine Prognose selbstredend schwer. Allerdings haben die Franzosen zum Auftakt mit Rumänien den vermeintlich leichtesten Gegner. Ein Sieg im ersten Spiel könnte schon die halbe Miete sein.

Und jeder, der die "Todesgruppe" übersteht, muss für den folgenden Turnierverlauf als absoluter Topfavorit gelten. Frankreich macht da natürlich keine Ausnahme.

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung