Dienstag, 13.05.2008

EM-Barometer

Neuville als Stürmer Nummer 5

München - Am 8. Juni steigt das EM-Auftaktspiel des DFB-Teams gegen Polen, doch schon am Freitag gibt Joachim Löw auf der Zugspitze seinen Kader für die Europameisterschaft bekannt.

Über 30 deutsche Nationalspieler machen sich Hoffnungen und warten nun auf einen Anruf des Bundestrainers.

Doch wen soll Löw mitnehmen, wen besser zu Hause lassen?

So sollte der Kader aussehen

SPOX.com hat die EM-Kandidaten Woche für Woche ganz genau beobachtet und sagt nun, wer bei der EM dabei sein muss. Der Sturm:

Miroslav Klose


Kam zuletzt wegen seiner Nasen-OP nicht zum Einsatz.

Fazit: Hat eher durchwachsene letzte Wochen hinter sich. Ist für Löw dennoch unverzichtbar und deshalb ein sicherer Kandidat für die EM.

 

 

 

 

 

Lukas Podolski


Gegen Bielefeld sehr viel unterwegs, verlor aber die Mehrzahl seiner Zweikämpfe. Vergab erst eine Großchance und traf dann.

In Duisburg zweimal erfolgreich.

Fazit: Bewies in den letzten Wochen durchaus Joker-Qualitäten, was ihn für Löw noch wertvoller macht. Denn zur EM soll er nicht nur als Spaßmacher mit.

 

 

 

Kevin Kuranyi


Agierte in Bochum unglücklich. Vorbildlich in der Rückwärtsbewegung, bis auf eine Kopfballchance aber nicht torgefährlich.

Gegen Frankfurt bemüht, aber uneffektiv.

Fazit: Bot wenig starke Vorstellungen in den letzten Wochen. Doch wirklich ernsthaft muss Kuranyi nicht um sein EM-Ticket bangen. Im Nationalteam war meist auf ihn Verlass, deshalb bekommt auch er ein Ticket.

 

 

 

Mario Gomez 

 

In Dortmund eiskalt: Zwei Chancen, zwei Tore. Zudem immer anspielbar und gefährlich. 

Gegen die Wölfe auf sich alleine gestellt. Rieb sich in Zweikämpfen auf.

Fazit: Keine Frage, Gomez ist derzeit der beste deutsche Angreifer. Und deshalb muss er von Löw nicht nur ein EM-Ticket bekommen, sondern auch einen Platz in der Startelf.

 

Gerald Asamoah


Erhielt in Bochum wieder mal die Chance von Anfang an. War sehr aktiv und erzielte den Führungstreffer.

Gegen Frankfurt gewohnt bemüht und uneffektiv.

Fazit: Ausreißer nach oben waren zuletzt eher die Ausnahme. Zudem ist Asamoah unter allen Anwärtern mit Abstand am ungefährlichsten. Daher ist im EM-Team für ihn auch kein Platz.

 

 

© Getty

Mike Hanke


War gegen Hansa der Aktivposten. Spielte seine Kopfballstärke immer wieder gekonnt aus.

Fehlte in Bremen wegen eines Magen-Darm-Virus. 

Fazit: Bemüht, oft ordentlich, mehr aber auch nicht. Um auf den EM-Zug aufspringen zu können, hätte da über Wochen einfach mehr kommen müssen. So muss Hanke zu Hause bleiben.

 

 

Stefan Kießling


Flog gegen Hertha nach einer Tätlichkeit vom Platz. Bis dahin bemüht, aber glücklos.

War demnach in Rostock gesperrt. 

Fazit: Hatte lange Zeit die Nase vorn im Rennen um den fünften Platz im Sturm. Zuletzt allerdings schwach, und nun auch noch diese Rote Karte. Deshalb muss die EM ohne ihn stattfinden.

 

 

  

Oliver Neuville


War gegen Wehen Wiesbaden bemüht, aber glücklos.

Eine ähnliche Leistung lieferte er gegen Freiburg ab.

Fazit: Obwohl nur 2. Liga, stach Neuville nur selten heraus, eigentlich zu selten für ein EM-Ticket. Aber: Löw weiß, was er an ihm hat. Die Erfahrung, seine Joker-Qualitäten und ein nach wie vor starker Antritt machen ihn quasi zum perfekten fünften Stürmer.

 

 

Patrick Helmes


Bereitete gegen Mainz das 2:0 von Antar perfekt vor.

Sorgte immer wieder für Alarm in der Mainzer Abwehr und erarbeitete sich mehrere gute Tormöglichkeiten.

Fazit: In den letzten Wochen in starker Form. Für ihn spricht, dass er auch über rechts kommen kann. Im Vergleich zu Neuville fehlt ihm allerdings die internationale Erfahrung und deshalb könnte der Schritt von 2. Liga zur EM noch zu groß sein.

 

 

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