Montag, 05.05.2008

EM-Barometer

Bremer kommen in Schwung

München - Am 8. Juni steigt das EM-Auftaktspiel des DFB-Teams gegen Polen. Wer darf mit, wer bleibt zuhause?

Über 30 deutsche Nationalspieler machen sich Hoffnungen und haben jeden Spieltag die Chance, sich für eine Nominierung zu empfehlen.

SPOX.com beobachtet die EM-Kandidaten Woche für Woche ganz genau und bewertet die Leistungen. Das Mittelfeld:

 

Michael Ballack

 

Im Champions-League-Halbfinale gegen Liverpool hatte er großen Anteil am Einzug ins Finale. Er holte den entscheidenden Elfmeter raus, der zum 2:1 führte. Ansonsten eine solide Partie. Selbiges auch beim 2:0-Sieg in Newcastle: Obwohl meist eher unauffällig, schlug er per Kopf eiskalt zur Führung zu. Ist momentan der Mann für die Big Points und steht zur richtigen Zeit am richtigen Ort. 

 

 

 

 

Torsten Frings


Musste wegen Diegos Verletzung das Offensivspiel beim 2:0 gegen Cottbus ankurbeln und tat das gut. Von der Körpersprache her fast wieder der Alte. Tolle Vorarbeit zum 1:0.

Kleiner Wehrmutstropfen: Sah die fünfte Gelbe Karte und fehlt beim Nordderby in Hamburg.

 

 

Simon Rolfes

 

In der Offensive mit einigen gelungenen Pässen, aber defensiv auch fahrlässig.

Verbockte zusammen mit Gonzalo Castro den Duisburger Siegtreffer zum 3:2.

 

  

 

 

Jermaine Jones

 

Im Gegensatz zur Vorwoche beim HSV steigerte er sich beim 1:1 gegen Hannover. Er war kämpferisch gewohnt stark.

In der Offensive mit Licht und Schatten. Mal kurbelte er das Spiel an, dann war aber von ihm wieder nichts zu sehen.

 

 

 

Bernd Schneider

 

Wegen Bandscheibenoperation muss Schnix für die EM leider definitiv passen.

 

 

 

 

  

Bastian Schweinsteiger

 

In St. Petersburg war er bemüht und forderte die Bälle. Allerdings kam nichts dabei raus. Viel Aufwand, wenig Ertrag.

Total unscheinbar in Wolfsburg. Er versuchte viel, bekam das Spiel aber nie in den Griff. Gewann nur 23 Prozent seiner Zweikämpfe. Wurde in der 63. Minute für Toni Kroos ausgewechselt.

  

 

Roberto Hilbert

 

Wie in den letzten Wochen auch gegen Frankfurt mit ansteigender Form, emsig und engagiert. Aber im Abschluss mit Unvermögen und Pech.

Vergab eine hundertprozentige Kopfballchance. Hatte Pech, dass Schiedsrichter Dr. Markus Merk sein Tor zum 4:0 wegen eines vermeintlichen Handspiels aberkannte. In der Defensive mit einigen unnötigen Fouls.

Tim Borowski

 

Setzte auch gegen Cottbus seinen Aufwärtstrend fort, war an vielen gefährlichen Aktionen beteiligt und stets anspielbereit.

Leistete die Vorarbeit zum 2:0 von Almeida.

 

  

 

Piotr Trochowski

 

Erneut nur Ersatz, kam in Rostock erst ins Spiel, als alles schon gelaufen war (75.).

Dann ohne nennenswerte Aktion. Sein Platz wackelt.

 

 

 

   

Thomas Hitzlsperger


Gegen Frankfurt wegen einer Fleischwunde am Schienbein erneut nur auf der Tribüne.

 

  

 

 

 

 

 

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