Löw: "Odonkor ist eine Alternative"

"Ich habe gute Chancen"

Von Daniel Börlein
Dienstag, 29.04.2008 | 14:20 Uhr
David Odonkor und Joachim Löw schütteln sich die Hände
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
Fr23:00
Die Highlights des Eröffnungsspiels: FCB-B04
2. Liga
Fr21:00
Die Highlights des Freitagsspiels
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

München - Bei David Odonkor geht es meistens ein bisschen schneller.

Für seinen Wechsel von Borussia Dortmund zu Real Betis, beispielweise, war kein langwieriger Verhandlungsmarathon nötig. Die Spanier blätterten 6,5 Millionen Euro auf den Tisch, Dortmund nickte ab, Odonkor schlug ein, und schon war die Sache geritzt.

Auch zur WM kam Odonkor schneller als die meisten anderen. Ohne einen Länderspieleinsatz berief Bundestrainer Jürgen Klinsmann den 24-Jährigen in den Kader. Nach der Weltmeisterschaft und seinem Wechsel nach Sevilla wurde es allerdings auch schnell ruhig um Odonkor.

"Odonkor ist wieder eine Alternative"

Nun meldete sich der Rechtsaußen durch gute Leistungen in Spanien aber wieder zurück und darf sich kurz vor der Nominierung des EM-Kaders am 16. Mai sogar wieder Hoffnungen auf einen Platz im Nationalteam machen. "Odonkor ist wieder eine Alternative", erklärte Bundestrainer Joachim Löw.

"Ich habe die letzten Spiele sehr gut gespielt bei Betis. Ich fühle mich fit, ich bringe meine Leistungen. Und die Leistung wird am Ende auch entscheiden", so Odonkor im Gespräch mit SPOX.com. "Wenn ich die Leistungen der letzten Spiele weiter bringe, habe ich gute Chancen", gibt sich der 13-malige Nationalspieler zuversichtlich.

Kontakt mit Flick

Wohl auch, weil sich Co-Trainer Hansi Flick zuletzt persönlich nach Odonkors Situation erkundigte: "Ich habe letzte Woche mit ihm telefoniert. Ich habe ihm von meinen Eindrücken erzählt und berichtet, wie die Spiele waren. Außerdem beobachtet der Bundestrainer ja, was in Spanien passiert."

In der Primera Division stand Odonkor seit dem 25. Spieltag mit einer Ausnahme immer auf dem Platz, zuletzt sogar in der Startelf. Nach einer langen Anlaufphase scheint er nun in Spanien angekommen zu sein. "Das Problem war, dass ich lange verletzt war", so Odonkor.

Persönlichen Trainer engagiert

Von fehlender professioneller Einstellung, wie es ihm sein ehemaliger Berater Kon Schramm vorwarf, will er nichts wissen: "Ich habe mir einen persönlichen Fitnesstrainer aus Deutschland geholt, um an meinen Defiziten zu arbeiten. Ich habe mich immer professionell verhalten. Das Problem war vielmehr, dass mich mein Berater in Spanien alleine stehen ließ. Doch das ist eine alte Geschichte. Jetzt schaue ich nach vorne."

Und da winkt durchaus ein Platz im EM-Kader. Nach der Verletzung von Bernd Schneider muss der Bundestrainer umdenken. "Natürlich sind die Chancen durch seine Verletzung gestiegen. Ich wünsche ihm natürlich, dass er vielleicht dennoch fit wird und die EM spielen kann", so Odonkor, denn "ich rechne mir auch Chancen aus, wenn er dabei ist."

Vorteil als Joker

Vor allem seine Qualitäten als Joker seien ein großes Plus gegenüber anderen Kandidaten. "Das weiß der Bundestrainer auch, schließlich habe ich bei der WM schon gezeigt, was ich kann", sagt Odonkor.

Über seine Konkurrenten will er sich keine großen Gedanken machen: "Natürlich haben wir viele gute Leute, die für die rechte Seite in Frage kommen. Ich bin aber nur für meine Leistung verantwortlich, den Rest kann ich ohnehin nicht beeinflussen."

Eine Nichtnominierung wäre zwar "schon eine große Enttäuschung", so Odonkor, allerdings kein Weltuntergang: "Dann geht es eben in den Urlaub." Und das wahrscheinlich ziemlich schnell.

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung