Montag, 28.04.2008

EM-Barometer

Der Capitano zeigt, wie's geht

München - Am 8. Juni steigt das EM-Auftaktspiel des DFB-Teams gegen Polen. Wer darf mit, wer bleibt zuhause?

Über 30 deutsche Nationalspieler machen sich Hoffnungen und haben jeden Spieltag die Chance, sich für eine Nominierung zu empfehlen.

SPOX.com beobachtet die EM-Kandidaten Woche für Woche ganz genau und bewertet die Leistungen. Das Mittelfeld:

 

Michael Ballack

 

Der Nationalmannschaftskapitän war beim 2:1-Sieg gegen Manchester United mit seinen zwei Toren der Matchwinner. 

Entwickelt sich mehr und mehr zum echten Anführer, was sich auch in seiner Körpersprache wiederspiegelt. Scheint nun endgültig bei Chelsea angekommen zu sein.

 

 

 

 

Torsten Frings


Wegen einer Kapselverletzung im rechten Sprunggelenk stand der Bremer Kapitän in Karlsruhe nicht auf dem Platz.

 

 

 

 

 

 

 

Simon Rolfes

 

Gegen die kompakt gestaffelten Wolfsburger fand der 26-Jährige einfach keine Anspielstationen in der Offensive.

Ihm fehlten die Ideen im Spielaufbau, die ihn noch vor einigen Wochen auszeichneten. Ist mit Bayer auf Talfahrt.

 

  

 

 

Jermaine Jones

 

Wirkte in Hamburg anfangs wie fast alle anderen Schalker Spieler aufgewühlt und insgesamt wenig konzentriert.

Ähnlich wie Westermann fing er sich jedoch, ging wie immer weite Wege, die letzte Konsequenz nach vorne fehlte jedoch.

Ordentlich - nicht mehr, nicht weniger.

 

 

 

Bernd Schneider

 

Nach dem Schock des Bandscheibenvorfalls folgte eine erste leichte Entwarnung.

Die Hoffnung auf einen möglichen Einsatz bei der EM haben Schnix und Bundestrainer Jogi Löw noch nicht gänzlich aufgegeben.

 

 

 

 

  

Bastian Schweinsteiger

 

Im UEFA-Cup gegen Zenit bemüht, aber glücklos. Nach vorne ordentlich, nach hinten mit einigen Schwächen. Gegen den VfB Stuttgart spielte er dann eine größtenteils unauffällige Partie.

Erst als Franck Ribery ins Spiel kam, zeigte er sich deutlich verbessert und nahm auch endlich die Zweikämpfe an.

  

 

 

Roberto Hilbert

 

Gegen Bayern vor allem in der ersten Halbzeit läuferisch stark, wechselte oft die Seite und war häufig anspielbar. Schoss kurz nach dem Seitenwechsel sehenswert übers Tor.

In Hälfte zwei war er dann aber wie der Rest der Stuttgarter Mannschaft nicht mehr zu sehen.

 

  

 

 

Tim Borowski

 

Gegen den KSC nicht so stark wie zuletzt. Vor allem in der Rückwärtsbewegung mit deutlichen Defiziten. Die Bremer bekommen auch deshalb viele Gegentore, weil das Mittelfeld nicht richtig nach hinten arbeitet.

Allerdings konnte Borowski nach vorne gute Impulse gegeben und bereitete einen Treffer vor.

 

  

 

Piotr Trochowski

 

Wurde gegen Schalke in der 27. Minute für den angeschlagenen Kompany eingewechselt.

Trieb sich anschließend überall herum, ohne jedoch für Akzente zu sorgen.

Ein typisches Trochowski-Spiel eben.

 

 

 

   

Thomas Hitzlsperger


Wie schon gegen Nürnberg fehlte er auch gegen die Bayern verletzt. 

 

 

  

 

 

 

 

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