Montag, 10.03.2008

EM-Barometer

Gomez ist die Nummer eins

München - Am 8. Juni steigt das EM-Auftaktspiel des DFB-Teams gegen Polen. Wer darf mit, wer bleibt zuhause?

Über 30 deutsche Nationalspieler machen sich Hoffnungen und haben jeden Spieltag die Chance, sich für eine Nominierung zu empfehlen.

SPOX.com beobachtet die Kandidaten Woche für Woche ganz genau und bewertet die Leistungen. Der Sturm:

 

Miroslav Klose

Kam im UEFA-Cup in Anderlecht zur zweiten Halbzeit und zeigte ein ordentliche Partie mit hoher Einsatzbereitschaft und vielen gelungenen Aktionen. Traf zudem zum 4:0.

In der Liga gegen den KSC durfte er wieder von Beginn an ran. War viel unterwegs und riss Löcher für Luca Toni.

Momentan fehlt ihm allerdings spürbar das Selbstvertrauen.

 

 

 

 

Lukas Podolski

Stand im UEFA-Cup in der Startelf. Agierte gegen die Belgier als hängende Spitze und war extrem bemüht.

Ging viele Wege und belohnte sich selbst mit einem Tor.

In der Liga dann allerdings wieder nicht mal im Kader.

 

 

 

 

Kevin Kuranyi

Einer der schwächsten Schalker in Porto. Gewann kaum einen Zweikampf, sein Passpiel war teilweise katastrophal.

Überließ die meiste Defensivarbeit Altintop.

In Bielefeld dann zwar in Sachen Defensivarbeit verbessert, aber offensiv harmlos.

Bereitete immerhin Altintops Treffer vor.

 

 

 

Mario Gomez

Bis zu seinem ersten Treffer kaum zu sehen. Dann aber unglaublich cool vor dem Tor.

Erstmals in der Bundesliga dreifach erfolgreich und auch noch an Cacaus erstem Treffer beteiligt.

Bester deutscher Stürmer derzeit.

 

 

 

 

 

Gerald Asamoah

Kam in Porto nur von der Bank. Machte, was er kann: den Ball halten, Standards provozieren, dribbeln.

Verpasste kurz vor Ende der Verlängerung das 1:1.

Gegen Bielefeld 90 Minuten lang nur auf der Bank.

 

 

 

 

© Getty

Mike Hanke

Gewann fast jedes Kopfballduell gegen Gegenspieler Karim Haggui.

Ging viele Wege und wirkte extrem engagiert.

War aber wie so oft als einzige Spitze auf sich alleine gestellt und bekam nicht die nötige Unterstützung aus dem Mittelfeld.

 

 

 

 

 

Stefan Kießling

Gegen den HSV und Hannover sehr lauffreudig.

Verzettelte sich allerdings häufig im Dribbling.

Mit deutlich mehr Ballkontakten als Sturmpartner Gekas, allerdings auch mit weniger Torgefahr.

 

 

 

 

 

Oliver Neuville

Ein eher mäßiger Auftritt beim 2:0-Erfolg in Augsburg.

Hatte nur eine Mini-Chance, ansonsten unauffällig.

Kommt an der Seite von Sturmpartner Rob Friend nicht richtig zur Entfaltung. 

 

 

 

 

 

Patrick Helmes

Bleibt mit Köln durch den 1:0-Erfolg gegen Koblenz auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen.

Bereitete den Siegtreffer durch Novakovic per Querpass uneigennützig vor.

Insgesamt muss der 24-Jährige in Sachen Torgefährlichkeit deutlich zulegen.

 

 

 

 

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