Montag, 31.03.2008

EM-Barometer

Auf dem Weg der Besserung

München - Am 8. Juni steigt das EM-Auftaktspiel des DFB-Teams gegen Polen. Wer darf mit, wer bleibt zuhause?

Über 30 deutsche Nationalspieler machen sich Hoffnungen und haben jeden Spieltag die Chance, sich für eine Nominierung zu empfehlen.

SPOX.com beobachtet die EM-Kandidaten Woche für Woche ganz genau und bewertet die Leistungen. Die Abwehr:

 

Per Mertesacker

Solider Auftritt im Länderspiel wie auch bei seinem Comeback nach Rotsperre gegen den MSV Duisburg.

Überließ die haarsträubenden Abwehrfehler seinem Kollegen Naldo.

Bei Standards ab und an gefährlich. Scheint wieder auf dem Weg der Besserung.

 

 

 

 

Christoph Metzelder

Verpasste wegen seiner Verletzungspause das Länderspiel gegen die Schweiz und stand auch bei Reals Sieg gegen Sevilla nicht im Kader.

Zeigte sich allerdings am Rande des Länderspiels optimistisch, "in ein bis zwei Wochen" sein Comeback zu geben.

 

 

 

 

 

Manuel Friedrich

Stand gegen die Schweiz nicht im Kader, was bereits ein Fingerzeig für die Nominierung sein könnte.

In der Partie gegen Frankfurt dann mit einer Steigerung im Vergleich zur Vorwoche.

Ab und an wurde allerdings seine Schwäche im Antritt deutlich.

 

 

  

 

Arne Friedrich

Im Länderspiel erst spät eingewechselt. Gegen Cottbus mit einem gewohnt soliden und routinierten Auftritt.

Dieses Mal allerdings in der Innenverteidigung, da Hertha von Dreier- auf Viererkette umstellte.

Gutes Stellungsspiel. Mit Offensivaktionen hielt er sich aber merklich zurück.

 

 

 

 

Heiko Westermann

Zeigte im Länderspiel in der Innenverteidigung eine starke Partie.

Gegen den KSC musste er dann wieder auf links verteidigen und hatte dort große Probleme mit Görlitz und Freis.

Offensiv trat er kaum in Erscheinung.

 


 

 

 

Clemens Fritz

War im Länderspiel einer der schwächeren Deutschen. Bei Werder dann eine Halbzeit lang genauso desolat wie die ganze Mannschaft.

War auf rechts zwar bemüht, kam aber nie zur Grundlinie durch.

In der 2. Halbzeit eindeutig ein Aktivposten, einer der besten Bremer auf dem Platz.

 

 

 

Philipp Lahm

Verteidigte gegen die Schweiz zunächst auf rechts, rutschte später eine Position nach vorne und bot eine gute Partie.

In Nürnberg dann ebenfalls im rechten Mittelfeld aufgeboten, dort aber nach vorne ohne Druck und nach hinten mit Problemen gegen Pinola.

Kam in Durchgang zwei als rechtes Glied der Viererkette dann besser zurecht.

 

  

 

Marcell Jansen

Durfte gegen die Schweiz links hinten von Beginn an ran und überzeugte mit einem engagierten Auftritt.

Gegen den Club dann allerdings mit großen Problemen in der Defensive und auch ohne die gewohnten Flankenläufe.


 

 

 

 

Gonzalo Castro

Wurde zum Länderspiel gegen die Schweiz nicht eingeladen und musste wegen einer Krankheit dann auch das U21-Spiel sausen lassen.

Gegen Frankfurt allerdings wieder dabei, ohne aber groß zu überzeugen. 

Er spielte jedoch nicht auf der gewohnten Position als Rechtsverteidiger, sondern für Bernd Schneider im defensiven Mittelfeld.


 

 

 

  

Christian Pander

Konnte gegen den KSC auf der linken Mittelfeldseite vor Westermann nicht überzeugen.

Nach der langen Verletzungspause fehlt im noch die Spritzigkeit.

Auch seine gefürchteten Standards waren harmlos.

 


 

 

 

 

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