Montag, 10.03.2008

EM-Barometer

Zwei Probleme im Zentrum

München - Knapp drei Monate vor EM-Start hat Franz Beckenbauer eine deutliche Leistungssteigerung des DFB-Teams gefordert.

"Langsam wird es Zeit, dass man jetzt wieder mehr Gas gibt", so der Kaiser. Nach erfolgreicher EM-Qualifikation habe die DFB-Elf einen Gang zurückgeschaltet, "doch sie muss jetzt wieder die Kurve bekommen", so Beckenbauer.

SPOX.com beobachtet die EM-Kandidaten Woche für Woche ganz genau und bewertet die Leistungen. Die Abwehr:

 

Per Mertesacker

In Glasgow mit einer soliden Leistung. Konnte an Werders Niederlage allerdings auch nichts ändern.

Gegen den VfB in Halbzeit eins ordentlich, im zweiten Durchgang dann aber völlig neben sich.

Die fehlende Frische war ihm deutlich anzumerken. Das führte letztlich auch zu den vielen Gegentoren und seiner Roten Karte.

"Ich bin am untersten Tiefpunkt meiner Karriere", so Mertesacker.

 

 

Christoph Metzelder

Der Real-Verteidiger ist nach wie vor verletzt.

Das CL-Aus der Königlichen ist für ihn besonders bitter, da er so nach seiner Genesung nicht mehr die Möglichkeit hat, auf internationaler Bühne Spielraxis zu sammeln.

 

 

 

 

 

Manuel Friedrich

Der 28-Jährige ist einer der Hauptgründe, warum Bayer-Keeper Rene Adler derzeit so wenig zu tun bekommt.

Lieferte gegen Hamburg und Hannover ganz starke 180 Minuten ohne Fehl und Tadel ab.

 

 

 

 

 

 

Arne Friedrich

Musste gegen Dortmund wegen einer Gelb-Sperre zu schauen.

In den letzten Wochen absolut verlässlich und einer der Gründe für Herthas momentanen Aufschwung.

 

 

 

 

 

 

Heiko Westermann

Gegen Porto wie üblich links hinten sehr bemüht, mit einigen gute Vorstöße.

Defensiv jedoch mit erheblichen Problemen gegen Sektioui und Quaresma.

Gegen Bielefeld dann auf der rechten Seite eingesetzt, von wo aus er das 1:0 durch Varela per Flanke vorbereitete.

 

 

 

 

 

Clemens Fritz

Wurde von Trainer Thomas Schaaf gegen den VfB auf die Bank rotiert, nachdem er in Glasgow kraftlos wirkte. 

Nach seiner Einwechslung ohne Druck nach vorne.

Maßgeblich an Mertesackers Eigentor beteiligt, als er seinen Teamkollegen ohne Not anschoss.

 

 

 

 

 

Philipp Lahm

In Anderlecht gewohnt souverän in der Defensive.

Bereitete zwar das 2:0 von Luca Toni vor, offensiv aber dennoch mit viel Luft nach oben.

Wurde gegen den KSC von Hitzfeld auf die Bank gesetzt und blieb dort die gesamten 90 Minuten.

 

 

 

 

 

Marcell Jansen

Gegen Anderlecht musste er auf links Lahm den Vortritt lassen.

Gegen den KSC mit seinem ersten Starfelf-Einsatz in der Bundesliga seit seiner Operation.

Defensiv kaum gefordert, offensiv mit zwei, drei brauchbaren Flankenläufen.

 

 

 

 

Gonzalo Castro

Ist mit seinen 20 Jahren schon unheimlich konstant.

Defensiv grundsolide und zuverlässig.

In der Offensive zwar mit wenigen Vorstößen, dann aber mit guten Flanken.

 

 

 

 

 

Christian Pander

Nach seiner Verletzung stand der Linksverteidiger gegen Bielefeld erstmals seit dem 11. Spieltag wieder auf dem Feld.

Ließ hinten nicht viel anbrennen, hielt sich aber mit Vorstößen zurück.

Demonstrierte jedoch, wie gefährlich seine Standards sind. Das 2:0 bereitete er mit einem angeschnittenen Freistoß mit vor.

 

 

 

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