Porträt Italien

Das Double im Visier

Von Christian Bernhard
Mittwoch, 05.12.2007 | 16:24 Uhr
italien, azzurri, squadra azzurra
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

München - Der Weltmeistertitel ist unter Dach und Fach, jetzt soll auch der EM-Titel her. Das erwarten sich zumindest die Italiener von ihren Fußballhelden. 

Möglich ist es nach der am Ende doch souveränen Qualifikation für die EURO 2008 zumindest schon mal.

Und ein paar Gründe, die dafür sprechen, dass die Azzurri das Double der Franzosen (WM 1998 und EM 2000) wiederholen, gibt es auch.

Stärken:

Da wäre als erstes die Abwehr, seit eh und je das italienische Prunkstück. Die Viererkette um Kapitän Fabio Cannavaro und Torhüter Gianluigi Buffon hat bei der WM 2006 bewiesen, dass sie an guten Tagen nur äußerst schwer zu knacken ist.

Vor der Abwehr hat die Squadra Azzurra mit Andrea Pirlo einen der technisch stärksten Sechser der Welt, der den Großteil der Offensivaktionen einleitet.

Für Marco Tardelli, Weltmeister von 1982, ist der Milan-Spieler enorm wichtig: "Pirlo erleuchtet das italienische Spiel, er ist das Hirn der Mannschaft", sagte er gegenüber SPOX.com. Außerdem ist er für seine Standards gefürchtet.

In wichtigen Spielen immer da

Ein nicht zu unterschätzender Faktor bei den Italienern ist, dass sie bei wichtigen Spielen eine Schippe zulegen können und sich bei großen Turnieren von Spiel zu Spiel steigern können.

Das Team ist ein verschworener Haufen und rückt in schweren Momenten, wie z.B. nach dem Moggi-Skandal oder den jüngsten Ausschreitungen in der Serie A noch näher zusammen.

Schwächen:

Mit Francesco Totti und Alessandro Nesta sind zwei Topstars allerdings nicht mehr Teil dieser verschworenen Gruppe. Besonders der Rücktritt von Milan-Verteidiger Nesta traf die Azzurri hart, da hinter den Stammkräften Cannavaro und Marco Materazzi nur Palermos Andrea Barzagli die nötige Erfahrung mitbringt.

Toni ist quasi unersetzbar

Ein eventueller Ausfall von Luca Toni würde die Italiener ebenfalls hart treffen. Der Bayern-Stürmer ist als Offensivterminal für das 4-3-3-System unverzichtbar. Tardelli zu Toni: "Es gibt keinen adäquaten Ersatz für Luca, er ist der Hauptdarsteller im Angriff. Sein Ausfall wäre das Schlimmste, was dem Team passieren kann."

Für Tardelli könnte Christian Vieri am ehesten den Bayernstar ersetzen: "Vieri kommt Tonis Spielweise am nächsten. Er könnte als Auswechselspieler eine wichtige Rolle spielen." Fällt Toni aus, stellt Donadoni gerne auf 4-4-2 um, so geschehen im Qualifikationsrückspiel gegen Frankreich.

Überhaupt muss Roberto Donadoni erst beweisen, dass er der richtige Mann für ein großes Turnier ist. Der 44-Jährige kann keine große Erfahrung vorweisen und konnte in seiner Amtszeit auch noch keinen "Großen" schlagen. Gegen Frankreich gab es in der Qualifikation eine Niederlage und zuhause ein Unentschieden.

Taktik:

Donadoni hat in der EM-Qualifikation mit Ausnahme des Heimspiels gegen Frankreich konsequent im 4-3-3-System gespielt. "Donadoni wird an diesem System festhalten. In Ausnahmefällen kann er aber auch ohne Probleme auf 4-4-2 umstellen", glaubt Tardelli.

Vor der klassischen Vierer-Abwehrkette spielen im Mittelfeld meist drei defensivere Akteure (der "Milan-Block" Pirlo, Gattuso und Ambrosini mit De Rossi und Perrotta in der Hinterhand) und vorn fungiert Luca Toni als zentraler Mittelstürmer. Um den Bayern-Stürmer agieren mit Antonio Di Natale und Mauro Camoranesi zwei bewegliche und trickreiche Außenstürmer.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung