EM 2016, Gruppe E

Ibra & 22 Fußballspieler

Von SPOX
Montag, 06.06.2016 | 12:00 Uhr
Schweden geht in der EM-Gruppe E als Underdog ins Rennen
© getty
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Vom 10. Juni bis 10. Juli findet im Land des zweifachen Europameisters Frankreich die 15. Fußball-EM statt. SPOX stellt die 24 Endrunden-Teilnehmer vor. Dieses Mal: Schweden.

Land: Schweden

Einwohner: 9,6 Millionen

Weltranglistenplatz: 35

EM-Teilnahmen: 5

Größte EM-Erfolge: Halbfinale 1992

Hier geht's zur EM-Gruppe E

Star und Kapitän: Zlatan Ibrahimovic. Zu sagen, dass der Superstar seiner Mannschaft immer wieder Leben einhaucht, wäre eine hoffnungslose Untertreibung. Ibrahimovic ist nicht der Schrittmacher der Tre Kronor, er ist das Herz selbst. Kaum eine andere EM-Nation ist in so hohem Maße von der Leistung ihres Chefs abhängig. Das zeigte sich bereits in der Qualifikation zum Turnier.

Mit elf Toren schoss er sein Land fast im Alleingang nach Frankreich, in den kniffligen Playoffs gegen Dänemark erzielte der selbst ernannte Gott drei der vier Buden. Die Spielweise der Schweden ist deshalb recht schnell erklärt: Ball zu ihm, er wird schon etwas damit machen. Zlatan genießt als hängende Spitze in der Offensive eigentlich alle Freiheiten. Manchmal lässt er sich fallen und gestaltet das Spiel, manchmal lungert er nur im Strafraum herum.

Trotz seiner enormen Strahlkraft und seiner fußballerischen Fähigkeiten war Ibra dennoch lange nicht unumstritten in seinem Heimatland. Vor allem mit seiner selbstverherrlichenden Art kamen die sonst recht bodenständigen Skandinavier nicht klar. Erst die starke Identifikation mit Schweden in den vergangenen Jahren und sein wieder aufflammendes Engagement in der Nationalmannschaft brachten ihm zahlreiche Fürsprecher.

Für Ibrahimovic wird die Europameisterschaft wohl das letzte große Turnier mit der Nationalmannschaft werden. Es gilt als wahrscheinlich, dass der 34-Jährige nach dem Turnier seinen Rücktritt erklären wird, um sich auf seinen neuen Verein zu konzentrieren. Dies wird einen rigorosen Schnitt in der Mannschaft nach sich ziehen. Die nächste Generation klopft allerdings schon an die Türe. Erst im vergangenen Jahr wurde die U21 der Tre Kronor Europameister. Die Post-Zlatan-Ära steht also unmittelbar bevor ...

Der Trainer: Erik Hamren. Die Zukunft auf der Trainerbank der Schweden ist bereits vor dem Turnier geklärt: Hamren wird das Team während der EM noch coachen, im Anschluss übernimmt Janne Andersson das Amt. Mit großen Erwartungen war der 58-Jährige vor sieben Jahren angetreten. Da in den vergangenen Jahren die spielerischen Fortschritte der Mannschaft jedoch größtenteils ausblieben, fielen die Popularitätswerte des Trainers in der Heimat dramatisch. Hinzu kam, dass die Tre Kronor unter seiner Leitung die Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 verpasste. Böse Zungen behaupten gar, dass die größte Leistung des Coaches in seiner langjährigen Amtszeit war, Ibrahimovic von einem Comeback zu überzeugen.

Der Spieler im Fokus: Emil Forsberg. Der junge Flügelspieler drückte den EM-Playoffs gegen Dänemark seinen Stempel auf. Er erzielte das erste Tor im Hinspiel und trug sich somit als einziger Schwede neben Ibra in die Playoff-Torschützenliste ein. Hätte der 24-Jährige zuletzt nicht einen Schritt zurück gemacht, hätte er sich in der Champions League bereits mit Real Madrid, Paris St.-Germain und Schachtjor Donezk messen können. Doch der Flügelspieler entschied sich bewusst gegen den schnellen Ruhm und wechselte im Januar 2015 von Malmö zu RB Leipzig in die zweite Bundesliga - ein Schritt zurück, um zwei nach vorne zu machen. In Leipzig ist der Schwede einer der Superstars in einer Mannschaft voller jungen Wilden. Doch das ist nicht der Maßstab des Talents. Er hat mit seiner Technik und seiner Dynamik das Potenzial, um auf internationaler Ebene zu glänzen. Die EM ist dafür ein erster Schritt.

Die Wunschelf (4-4-1-1): Isaksson - Lustig, Johansson, Granqvist, Olsson - Durmaz, Lewicki, Källström, Forsberg - Ibrahimovic - Berg

Die Prognose: Schweden ist Zlatan und Zlatan ist Schweden, so viel steht fest. Doch diese Abhängigkeit bringt Probleme mit sich. Nimmt ein Gegner den Stürmer aus dem Spiel, scheinen die Schweden aufgeschmissen. Erst vor wenigen Tagen - nach dem schnöden 0:0 im Vorbereitungsspiel gegen Slowenien - holte Trainer Hamren zum Rundumschlag gegen seine Mannschaft aus, schloss Ibra aus seiner Kritik allerdings aus. "Die Übrigen sollten ihre Chancen auch mal nutzen", tobte er. Ohne auch nur im Ansatz einen Plan B zu haben, wird es in der Gruppe E mit Schwergewichten wie Italien und Belgien allerdings allerhöchstens für Rang drei reichen. Nach 2008 und 2012 droht das dritte EM-Vorrunden-Aus in Folge.

Schweden: Kader, News, Spiele

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