EM 2016, Gruppe E

The Fighters in Green

Von SPOX
Samstag, 28.05.2016 | 16:16 Uhr
Die Iren können sich auf ihren Kampfgeist verlassen
© getty
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Vom 10. Juni bis 10. Juli findet im Land des zweifachen Europameisters Frankreich die 15. Fußball-EM statt. SPOX stellt die 24 Endrunden-Teilnehmer vor. Dieses Mal: Irland.

Land: Irland

Einwohner: 4,6 Millionen

Weltranglistenplatz: 33

EM-Teilnahmen: 2

Größte EM-Erfolge: 2x Vorrunde (1988, 2012)

Hier geht's zur EM-Gruppe E

Der Star: James McCarthy. Bringt trotz seiner 25 Jahre schon einiges an Erfahrung mit. Über 200 Einsätze in der Premier League stehen für den Mittelfeldspieler zu Buche. McCarthy kann ein Spiel lesen und zeichnet sich durch eine hervorragende Antizipation aus. Als visionärer Aufbauspieler, der tödliche Pässe spielt, konnte er sich jedoch noch nicht zeigen. Nichtsdestotrotz reichten seine Qualitäten aus, um den FC Everton 2013 dazu zu bewegen, die zweithöchste Ablösesumme der Klubgeschichte für den Iren zu bezahlen. Nicht ohne Grund adelte ihn sein Ex-Trainer Trapattoni: "Er kann sicherlich für einen der Topklubs in Europa spielen. Er sieht den zu spielenden Pass immer sofort und hat immer eine Lösung parat."

Der Trainer: Martin O'Neill. Übernahm die irische Nationalmannschaft 2013 als Nachfolger von Giovanni Trapattoni. Der Nordire, der einst als größte britische Trainerhoffnung gehandelt wurde, trainierte bereits Leicester City, den FC Sunderland und Celtic Glasgow, mit denen er dreimal Meister wurde. Große Veränderungen führte er in seiner Amtszeit nicht ein, der Kader wurde kaum verändert und die Taktik, die die Physis und Laufkraft der Iren in den Vordergrund stellt, blieb bestehen. O'Neill gilt zudem als Sturkopf, der bevorzugt verdiente Spieler in sein Team beruft - auch wenn sie in ihren Vereinen kaum zu Einsätzen kommen.

Der Kapitän: Robbie Keane. Ist zwar der offizielle Kapitän der Boys in Green, wird aber in Frankreich eher als Motivator auf der Bank oder in der Kabine auftreten. Dem 35-jährigen Rekordtorschützen fehlt aufgrund seines Alters und seiner mangelnden Spielpraxis in der MLS schlicht die Fitness, um mit dem intensiven Spiel der Iren mithalten zu können. Den Kapitän auf dem Platz wird somit zum größten Teil John O'Shea mimen. Der beinharte Innenverteidiger ist eine Instanz in der irischen Nationalmannschaft. O'Shea absolvierte für Manchester United und den FC Sunderland über 400 Spiele in der Premier League. Allerdings hat auch er mit 35 Jahren seine beste Zeit hinter sich. Mit seiner Erfahrung und Leidenschaft, die er regelmäßig auf den Platz bringt, stellt der Kapitän aber nach wie vor eine wichtige Stütze dar.

Der Spieler im Fokus: Shane Long. Ohne einen Robbie Keane vergangener Zeiten ruhen die Hoffnungen umso mehr auf den Stürmer vom FC Southampton, denn die Boys in Green müssen sich in erster Linie mangelnde Torgefährlichkeit vorweisen lassen. In der EM-Qualifikation konnten die Iren nur 19 Tore erzielen, weil man mit insgesamt elf Treffern zwei Kantersiege gegen den Fußballzwerg Gibraltar feiern konnte. So muss der nominell beste Stürmer im Kader nun liefern, denn ohne Tore wird ein Bestehen der Gruppenphase quasi unmöglich sein. Seine Bilanz von gerade mal 16 Treffern bei 62 Einsätzen für die Iren macht dabei aber wenig Hoffnung.

Die Wunschelf (4-4-2): Randolph - Coleman, O'Shea, Duffy, Brady - McGeady, Whelan, McCarthy, Hoolahan - Walters, Long

Die Prognose: Wer schönes Kombinationsspiel sucht, braucht nicht nach Irland zu schauen. Die Boys in Green, die allesamt in den kämpferischen englischen Ligen spielen, berufen sich auf ihre Qualitäten und spielen Kick and Rush in Reinform. Ihre ungeheure Kraft und physische Präsenz machen sie auch für qualitativ bessere Mannschaften zu einem schwer zu schlagenden Gegner. Diese Erfahrung musste bereits Deutschland in der EM-Qualifikation machen, wo man die Iren in beiden Spielen nicht bezwingen konnte und einmal sogar verlor. Alles in allem fehlt der Mannschaft aber schlicht die Qualität nach vorne, um die Gruppengegner aus Belgien, Italien und Schweden ernsthaft zu gefährden. Zumal alle drei Teams selbst kampfstarke Innenverteidiger haben, die das Kick and Rush im Keim ersticken können. Deshalb wird nach der Gruppenphase Schluss sein.

Irland: Kader, News, Spiele

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