EM 2016, Gruppe D

Talent ohne Grenze und Nenner

Von SPOX
Donnerstag, 02.06.2016 | 12:00 Uhr
Die kroatische Nationalmannschaft hat ein brillantes Mittelfeld zu bieten
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
Fr23:00
Die Highlights des Eröffnungsspiels: FCB-B04
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Vom 10. Juni bis 10. Juli findet im Land des zweifachen Europameisters Frankreich die 15. Fußball-EM statt. SPOX stellt die 24 Endrunden-Teilnehmer vor. Dieses Mal: Kroatien.

Land: Kroatien

Einwohner: 4,2 Millionen

Weltranglistenplatz: 27

EM-Teilnahmen: 5

Größte EM-Erfolge: 2x Viertelfinale (1966, 2008)

Hier geht's zur EM-Gruppe D

Der Star: Luka Modric. Der Real-Star gewann vor wenigen Tagen die Champions League und soll nun das kroatische Nationalteam möglichst weit führen. Im Mittelfeld zieht er, trotz Nebenmann Ivan Rakitic vom FC Barcelona, die Fäden und ist damit wichtigster Mann von Ante Cacic. Der 30-Jährige hat zwar eine beinharte Saison hinter sich, reiste allerdings nach 44 Spielen für Real Madrid auch dementsprechend spät an. Wenn er fit ist, hat er das Potenzial, zu einem der besten Mittelfeldspieler des Turniers zu avancieren und damit auch die Kroaten weit zu bringen. Schon 2008 in Österreich und der Schweiz war der damals 22-Jährige der Antreiber und lieferte bei den Siegen über Österreich (1:0) und Deutschland (2:1) starke Leistungen ab. Anschließend wechselte er für 21 Millionen Euro von Dinamo Zagreb zu Tottenham Hotspur.

Der Trainer: Ante Cacic. Mit 62 Jahren ist Kroatiens Nationaltrainer ein echter Veteran und in Kroatien bestens bekannt. Als Spieler nie Profi, coachte er bereits über 20 Mannschaften und hat somit schon beinahe alles erlebt. Eine Europameisterschaft zählt allerdings nicht dazu. Cacic hielt sich nur selten lange bei einem Klub. Seine harte Gangart und oft nur simpel gestrickte Taktik kosteten ihn an mehreren Stationen vorzeitig den Job. Er übernahm während der laufenden EM-Quali für Niko Kovac und löste damit eine landesweite Diskussion aus, nachdem er zuvor weder bei Dinamo Zagreb, noch bei Maribor oder Lokomotiva überzeugen konnte. Und doch: Cacic führte Kroatien auf Rang zwei hinter Italien und damit zur EM 2016. Es blieb jedoch viel Diskussionsstoff, unter anderem strich Cacic Dejan Lovren nach einem Streit um Einsatzzeiten aus dem Kader.

Der Kapitän: Darijo Srna. In Sachen Erfahrung steht Srna seinem Trainer Cacic in kaum einem Punkt nach. Der Rechtsverteidiger von Shaktar Donezk spielt seit 1998 für Kroatiens Nationalmannschaften und ist seit 2002 im A-Kader seines Landes vertreten. 129 Einsätze stehen dort zu Buche, damit ist er Rekordnationalspieler vor Torhüter Stipe Pletikosa (114) und Josip Simunic (107), die beide ihre Karriere bereits beendet haben. Doch langsam naht die Ablösung, in Sime Vrsdaljko scheint die Zukunft der kroatischen rechten Seite in besten Händen zu sein. Bis es soweit ist, wird Srna aber noch als Kapitän auflaufen und seinen Flügel in gewohnter Manier beackern. Dann könnte mit 34 Jahren nach der EM auch mal Schluss sein, doch bisher hält sich Srna noch bedeckt.

Der Spieler im Fokus: Mateo Kovacic. Im Sommer mit großen Vorschusslorbeeren zu Real Madrid gewechselt, musste Kovacic doch ein unliebsames Fazit ziehen: Hätte besser laufen können. Bei den Königlichen kam der Kroate zwar auf 25 Einsätze, seltenst aber über die volle Spielzeit. Mit der Übernahme durch Zinedine Zidane war der 22-Jährige beinahe komplett außen vor und sicherte sich nur noch wenige Minuten in vermeintlich einfachen Partien, für das Finale der Champions League reichte es nicht einmal für einen Kaderplatz. Somit steht Kovacic vor einer wegweisenden EM. Kann er sich empfehlen? Und wenn ja: für Einsätze bei Real oder kann er einen Klub überzeugen, ihn aus Madrid herauszukaufen? Bei der EM wird er neben Modric definitiv gesetzt sein und kann somit sein immenses Potenzial zeigen.

Die Wunschelf (4-2-3-1): Subasic - Srna, Corluka, Vida, Strinic - Kovacic, Modric - Pjaca, Rakitic, Perisic - Mandzukic

Die Prognose: Die Kroaten haben Talent in ihrem Kader, von dem andere Nationalmannschaften nur träumen können. Modric, Rakitic und Kovacic bilden ein spanisches Mittelfelddreieck, außen herum fällt die Qualität zwar ab, bleibt aber mehr als solide. Der pfeilschnelle Marko Pjaca, dazu international erfahrene Männer wie Ivan Perisic oder Mario Mandzukic. Einzig hinten drückt der Schuh, die Abwehr ist weder sonderlich ballsicher noch von allerhöchster europäischen Qualität. Hier schmerzt der Streit zwischen Cacic und Lovren. Arbeitet die Mannschaft aber gut zusammen und kommt so auf einen gemeinsamen Nenner, ist vor allem dank eines starken Mittelfelds und Sturms Platz zwei und damit die K.o.-Runde möglich. Ab dort kann Kroatien jedem Gegner ein Stolperstein sein.

Kroatien: Kader, News, Spiele

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung